Star Wars: Visions – japanische Anime-Serie bei Disney+ ab 22. September

Im September startet die neue Star-Wars-Animationsserie Star Wars Visions bei Disney+. Wir haben alle wichtigen Informationen für dich hier gesammelt.

Star Wars Visions Disney Plus

Mit „Star Wars: Visions“ startet am 22. September eine ganz besondere Serie des Star-Wars-Franchises beim Streaming-Service Disney+. Die Plattform veröffentlicht sogar alle neun Episoden auf einmal. Hierbei handelt es sich nämlich um eine Animations-Serie im japanischen Anime-Stil, an der renommierte japanische Studios wie Production I.G. und Studio Trigger und auch das neuere Geno Studio und Science SARU mitarbeiten.

Die Serie stellt eine interessante Ergänzung zum Star-Wars-Kanon dar, den du vollständig bei Disney+ sehen kannst. Hierzu gehören alle bisher erschienenen Star Wars Filme, Real-Serien und Animationsserien.

Was passiert in Star Wars: Visions?

Das Star-Wars-Franchise ließ sich schon immer durch das japanische Kino inspirieren. Die Samurai-Filme des Regisseurs Akira Kurosawa beeinflussten George Lucas, den Urvater der Star-Wars-Saga – Darth Vader und sein Laserschwert gleichen dem typischen Samurai-Look nicht ohne Grund.

Japanische Studios waren sogar früher schon an Animationsserien wie „Star Wars: Resistance“ beteiligt. Mit „Star Wars: Visions“ (deutsch: Star Wars Visionen) erhalten sie jedoch wesentlich mehr Kontrolle über das Projekt und erzählen einige interessante, aber selbst für das Star-Wars-Franchise sehr ungewöhnliche Kurzgeschichten.   

Das sind die 9 Episoden von Star Wars Visions

Jede Episode hat einen eigenen spezifischen Anime-Stil und erzählt eine eigene Story, die mal mehr und mal weniger mit dem aktuellen Haupthandlungsstrang aus den neun Kinofilmen zusammenhängen, die du ebenfalls bei Disney+ sehen kannst. Die Episodentitel sind:

  1. The Duel
  2. Lop and Ocho
  3. Tatooine Rhapsody
  4. The Twins
  5. The Elder
  6. The Village Bride
  7. Akakiri
  8. T0-B1
  9. The Ninth Jedi

Hier unsere Spoiler-freien Inhaltsangaben der ersten Staffel.  

Star Wars Visionen Serie

The Duel: Macht in einer unbekannten Ecke des Universums

Regisseur Junpei Mizusaki hat bereits den Animationsfilm „Batman Ninja“ inszeniert und kann entsprechend viel Erfahrung aufweisen, wenn es darum geht, westliche Figuren mit einer traditionellen japanischen Sichtweise zu interpretieren. Anstatt sich auf die üblichen, aus dem Star-Wars-Universum bekannten Zweikämpfe zwischen Jedi-Ritter und SIth oder Rebellen und Imperium zu konzentrieren, fragt „The Duel“, was passiert, wenn eine Person aus einem vollkommen unbekannten Teil des Universums ein Laserschwert und die damit verbundene Macht in die Hände fällt.

Lop und Ocho: Natur vs. Technologie und klassische Star-Wars-Anleihen

Regisseur Junpei Mizusaki hat bereits den Animationsfilm „Batman Ninja“ inszeniert und kann entsprechend viel Erfahrung aufweisen, wenn es darum geht, westliche Figuren mit einer traditionellen japanischen Sichtweise zu interpretieren. Anstatt sich auf die üblichen, aus dem Star-Wars-Universum bekannten Zweikämpfe zwischen Jedi-Ritter und SIth oder Rebellen und Imperium zu konzentrieren, fragt „The Duel“, was passiert, wenn eine Person aus einem vollkommen unbekannten Teil des Universums ein Laserschwert und die damit verbundene Macht in die Hände fällt. 

Tatooine Rhapsody: Eine Star-Wars-Rockoper

Bei „Tatooine Rhapsody“ scheint es sich um einen vollkommen anderen Anime-Stil zu handeln. Unter der Regie von Newcomer Taku Kimura vom Studio Colorido werden bekannte Figuren wie Jabba the Hutt und Boba Fett mit vollkommen neuen Charakteren zusammengeworfen und mit einem frechen Zeichentrickstil dargestellt. Dazu gibt es noch Rockmusik, Action und eine Konzertszene.

The Twins: Zwei Zwillinge suchen nach einem neuen Weg

„The Twins“ spielt nach dem Film „Star Wars: Episode IX – Der Aufstieg des Skywalkers“, also nachdem der Widerstand das Imperium bzw. die Neue Ordnung besiegt hat. Die Überreste der imperialen Armee haben ein Zwillingspaar auf der dunklen Seite der Macht großgezogen. Die beiden Geschwister suchen nach dem Fall des Imperiums nach einer neuen Hoffnung. Regisseur Hiroyuki Imaishi spielt damit auf die Originalfilme und auf Luke und Leia an, das andere essenzielle Zwillingspaar der Star-Wars-Saga.

The Elder: Jedi-Ritter einer vergangenen Ära

„The Elder“ spielt vor dem Film „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“. Regisseur Masahiko Otsuko ist es wichtig, auch Star-Wars-Neuzugänge damit zu erreichen, die noch keine Vorkenntnisse aus den diversen Filmen besitzen. Die Episode erforscht dennoch die Hintergründe von Jedi-Rittern und die Meister-Schüler-Beziehung in einer vergangenen Ära dieses Universums. Hier treten die Jedis gegen einen unbekannten Feind an. 

The Village Bride: Eine galaktische Hochzeit

„The Village Bride“ zeigt eine traditionelle Hochzeit in einer noch unbekannten Ecke des Star-Wars-Universums, bei der allerdings nicht alles reibungslos verläuft. Regisseur Hitoshi Haga wollte schon immer unterschiedliche Bräuche diverser Planeten der Star-Wars-Galaxis erforschen und darstellen. Mit „Star Wars: Visions“ hat er nun eine Chance dazu erhalten.

Akakiri: Eine Liebesgeschichte in einer weit entfernten Galaxis

Das japanische Studio Science SARU steuert zwei Geschichten zu Visions bei. Eine davon ist „Akakiri“, bei der Studiochefin Eunyoung Choi Regie führte. Sie beschreibt die Episode als eine Liebesgeschichte zwischen einen Jedi-Ritter und einer Prinzessin, der nicht unbedingt ein Happy End vergönnt ist. Die Episode stellt außerdem eine Art Roadmovie dar, der die beiden Verliebten und ihre Freunde begleitet.

T0-B1: Ein kleiner Roboter mit großen Träumen

Die zweite vom Studio Science SARU produzierte Folge heißt „T0-B1“. Hier dreht sich alles um einen kleinen Androiden, der seine eignen Träume für ein größeres Ziel aufgeben muss – es ist also eine sehr ungewöhnliche Geschichte über das Erwachsenwerden.

The Ninth Jedi: Was passierte mit den Jedi-Rittern nach „Der Aufstieg des Skywalkers“?

Die Episode „The Ninth Jedi“ von Regisseur Kenji Kamiyama spielt ebenfalls nach dem Film „Star Wars: Episode IX – Der Aufstieg des Skywalkers“ und stellt die Frage, wohin es die Jedi-Ritter nach den einschneidenden Ereignissen dieses Films verschlagen hat. Kamiyama hat schon einige Erfahrungen im Animationsfilm- und -seriengeschäft gesammelt. Er arbeitete an dem Kultklassiker „Akira“ und führte bei der Serie „Ghost in the Shell“ Regie.

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