Not Okay bei Disney+: Alle Infos zur satirischen Komödie

„Not Okay“ nimmt das Leben auf Social Media und die damit häufig verbundene Ruhmessucht unter die Lupe. Hier findest du alle wichtigen Infos zur Gesellschaftssatire.

Am 12.08. startet die satirische Komödie „Not Okay“ bei Disney+ und erforscht die moderne Welt der sozialen Medien, innerhalb derer sich junge Erwachsene zurechtfinden müssen. In dem vom Nachwuchsregisseur Quinn Shepard inszenierten Film schlüpft die aufstrebende Schauspielerin Zoey Deutch (bekannt aus dem Netflix-Film „Set it up“ und der Fortsetzung der Horrorkomödie „Zombieland 2: Doppelt hält besser“) in die Rolle einer ruhmessüchtigen Selbstdarstellerin. Wir haben alle wichtigen Fakten zum Film hier zusammengefasst.

Film Not Okday

Worum geht es in dem Film „Not Okay“?

Not Okay“ wurde vom 27jährigen Quinn Shepard geschrieben und inszeniert, also jemand, der sich bestens in der modernen Social-Media-Szene auskennen sollte. Der Film handelt von der einsamen, ebenfalls 27jährigen Danni Sanders. Diese wird von Zoey Deutch gespielt, Tochter der aus den „Zurück in die Zukunft“-Filmen bekannten Lea Thompson. Danni arbeitet als Fotoredakteurin bei einem digitalen Medienunternehmen namens Depravity, das modernen Internetpublikationen wie z. B. Buzzfeed nachempfunden ist.

Wie so viele andere sogenannte Zoomer klebt auch Danni ständig an ihrem Smartphone, bezeichnet sich aber selbst als Zillenial – also eine Kombination aus Millenial und Zoomer. Sie ist besessen von der perfekten Inszenierung des Lebens auf den sozialen Medien und von der Idee, eine New Yorker Schriftstellerin zu werden. Sie ist ein typisches Kind reicher Eltern, das zwar schriftstellerische Erfolge anstrebt, aber keinerlei entsprechende Talente besitzt. Sie spinnt schnell ein Netz aus Lügen und erfundenen Geschichten über ihr eigenes Leben, was ihr zunächst eine Menge schmeichelnder Freunde einbringt, später aber unangenehme Konsequenzen zur Folge hat.

Danni ist nämlich nicht nur von ihren erfolglosen schriftstellerischen Ambitionen besessen, sondern auch von ihrem Depravity-Kollegen Colin (Dylan O’Brien), einem desinteressierten Marihuana-Influencer. Um ihm und ihrer erfolgreichen Kollegin Harper (Nadia Alexander) zu imponieren, erfindet Danni ein Schriftsteller-Seminar in Paris, das sie angeblich besuchen wird. Damit sie diese Lüge untermauern kann, fälscht sie entsprechende Fotografien von ihrem glamourösen Aufenthalt in der französischen Weltmetropole. Ihre augenscheinlich harmlose, wenn auch alberne Lüge droht jedoch nach einem traumatischen Ereignis zu eskalieren, nämlich als dutzende Menschen bei einem terroristischen Bombenanschlag im echten Paris ums Leben kommen.

Anstatt ihrem Umfeld die Wahrheit zu gestehen, veröffentlicht sie eine Instagram Story darüber, dass sie sicher und gesund, wegen der Terroropfer jedoch am Boden zerstört sei. Später in einer Selbsthilfegruppe lernt sie das Teenager-Mädchen Rowan (Mia Isaac) kennen, die eine wirkliche Schießerei überlebt hat und nun eine gefeierte Aktivistin ist. Danni fixiert sich schließlich auf Rowan und sehnt sich nach deren Berühmtheit, die allerdings auf einer echten Bestimmung und wahren Talenten beruht.

Not Okay Disney Plus

So kannst du „Not Okay“ bei Disney+ sehen

Wenn du dir „Not Okay“ bei Disney+ ansehen möchtest, musst du lediglich eines der folgenden Abonnements bei dem Streaming-Service abschließen:

  • Ein Monatsabo für 8,99 Euro im Monat
  • Ein Jahresabo für 89,99 Euro pro Jahr
 

Ein Probeabo bietet Disney+ aktuell nicht mehr an. Mit einem Monatsabonnement kannst du das Disney+ Angebot aber immer noch sehr günstig austesten. Damit bist du in der Lage, dir diesen neuen Film und die zahlreichen anderen Produktionen von Marvel, Pixar, Lucasfilm, Disney+, Hulu, ABC, 20th Century Fox und National Geographic ansehen. Denn mittlerweile umfasst das Disney+ Programm tausende von verschiedenen Inhalten. Vor Ablauf des ersten Monats darfst du das Abo wieder kündigen, es einfach fortsetzen oder dich später für ein Jahresabo entscheiden. Mit Letzterem sparst du pro Jahr immerhin 17,89 Euro im Jahr. 

Unsere Film-Kritik zu „Not Okay“

Herz des Films ist die talentierte und charismatische Darstellerin Zoey Deutch, die auf äußerst empathische Weise eine eher weniger sympathische und sogar stellenweise sehr unangenehme Rolle spielt, der man dank ihr trotzdem gern zusieht. Die Konstruktion ihres Social-Media-Kartenhauses und der damit verbundene Wunsch nach Bestätigung wird mit viel satirischer Schärfe und in zahlreichen amüsanten Szenen inszeniert, die aber nicht vollkommen die ernsten Aspekte der Thematik untergraben.

Effektiv und gekonnt inszeniert Regisseur und Autor Quinn Shepard die kleinen Thrills des Lebens auf den Social Media Plattformen, das von zahlreichen Postings und Likes sowie von parasozialen Beziehungen und Emotionen wie Neid, Angst, Besorgnis, Unsicherheit, Hass und Loyalität geprägt ist. Bis zum bewegenden Ende, das an dieser Stelle selbstverständlich nicht verraten werden soll, bleibt der Ton aber stets locker, sodass „Not okay“ bei Disney+ ein lohnender Film ist, der gekonnt die Absurditäten, aber auch die ernsten und gefährlichen Aspekte des Social-Media-Zeitalters einfängt.

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