10 Filme die man gesehen haben muss – die besten Filme aller Zeiten

Die besten Filme aller Zeiten zu bestimmen, sorgt unter Filmfans immer wieder für ausführliche Diskussionen. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und über nichts streiten Filmfans so gerne, wie über Toplisten. Unabhängig davon, ob ein Werk wirklich zu den besten aller Zeiten gehört oder nicht, gibt es ohne Zweifel Filme, die man gesehen haben muss.

Filme, die eine solche Wirkung auf das Publikum hatten, dass sie teilweise auch 20 oder 30 Jahre nach ihrem Erscheinen immer noch auf vielen Toplisten zu finden sind. Genau zehn solcher Filme haben wir hier einmal zusammengetragen – hier unsere Top 10 der Filme die man gesehen haben muss.

Die Verurteilten (1994)

Filme die man gesehen haben muss
Bildquelle: IMDB | © 1994 Castle Rock Entertainment

In der Verfilmung von Stephen Kings Novelle Frühlingserwachen: Pin-up geht es um den Bankmanager Andy Dufresne, der unschuldig für den Mord an seiner Frau und deren Liebhaber zu lebenslanger Haft verurteilt wird. Im Gefängnis trifft er den Mithäftling Red und freundet sich mit diesem an. Über die Jahre wächst die Freundschaft zwischen den Männern immer weiter und gemeinsam durchstehen sie die vielen Hürden, die das Leben im Gefängnis mit sich bringt.

Wenn ein Film seit 2008 ununterbrochen auf Platz 1 der IMDb-Liste der besten Filme aller Zeiten steht, dann darf er natürlich auch in dieser Liste nicht fehlen. Die Verurteilen ist für viele Filmfans der beste Gefängnisfilm überhaupt und begeistert besonders durch seine Darstellung der besonderen Freundschaft zwischen Andy und Red. Gespielt wurden die beiden Figuren von Tim Robbins und Morgan Freeman, wobei Letzterer für seine Darstellung auch für den Oscar nominiert wurde. Allerdings musste sich Freeman in dem Jahr Tom Hanks geschlagen geben, der mit einem dem folgenden Filmklassiker den Preis gewinnen konnt.

Forrest Gump (1994)

Besten Filme - Forrest Gump
Bildquelle: IMDB

Das Jahr 1994 hatte neben Die Verurteilten noch ein weiteres Highlight zu bieten, das in die Filmgeschichte eingehen sollte. Die Buchverfilmung Forrest Gump sorgte ebenfalls für volle Kinosäle. Der Film dreht sich um den titelgebenden Forrest, der in jungen Jahren lernt, dass er nur über einen IQ von 75 verfügt. Dies hält Forrest jedoch nicht davon ab, ein außergewöhnliches Leben zu führen. Immer wieder landet er mit seiner tollpatschigen und doch liebeswürdigen Art in unerwarteten Situationen, kämpft im Krieg in Vietnam, lernt gleich mehrere amerikanische Präsidenten kennen und wird am Ende sogar reich. Nur seine große Liebe Jenny scheint immer knapp außerhalb seiner Reichweite zu sein.

Regisseur Robert Zemeckis schuf in seiner Karriere einige Filmklassiker wie beispielsweise Zurück in die Zukunft oder Cast Away. Sein größter Erfolg dürfte aber sicherlich Forrest Gump gewesen sein, für den Zemeckis auch den Oscar als bester Regisseur erhielt. Neben der oscarprämierten Darstellung von Tom Hanks sorgten auch die historischen Filmszenen bei den Zuschauern für Aufsehen. So nutzten die Macher die damals noch wenig verbreitete Blue-Screen-Technologie, um Tom Hanks in realen historischen Filmausschnitten einzubauen.

The Dark Knight (2008)

The Dark Knight
Bildquelle: IMDB | © TM &DC Comics.2008 Warner Bros. Entertainment Inc.

Wir leben aktuell in der Ära der Comicverfilmungen. Jedes Jahr erscheinen mittlerweile gleich mehrere Adaptionen beliebter Comichelden und bestimmen häufig auch die Kinokassen. Wenn es um die Frage nach der besten Comicverfilmung aller Zeiten geht, dann steht bei vielen Fans The Dark Knight ganz oben auf der Liste. Und auch bei uns ist The Dark Knight definitiv ein Film, den man gesehen haben muss! Der zweite Kinofilm von Regisseur Christopher Nolan rund um Batman ist dabei so gut, dass ihn jeder Filmfan einmal gesehen haben sollte, selbst wenn er mit dem Genre sonst wenig anfangen kann. Eine wichtige Rolle spielt dabei sicherlich auch die Darstellung von Heath Ledger als Joker, der eines der Highlights von The Dark Knight ist. Nicht umsonst erhielt der leider kurz vor dem Release verstorbene Schauspieler für seine Darstellung sogar einen Oscar.

Inhaltlich setzt The Dark Knight kurz nach den Geschehnissen von Batman Begins an. Batman versucht immer noch die Korruption und das organisierte Verbrechen in Gotham City zu bekämpfen und bekommt dabei tatkräftige Unterstützung durch den Polizisten Jim Gordon und den neuen Staatsanwalt Harvey Dent. Während sie tatsächlich Fortschritte machen, taucht jedoch mit dem Joker ein neuer Gegenspieler in der Stadt auf. Dieser erweist sich als besonders gefährlich, folgt er doch scheinbar keinem logischen Plan. Stattdessen sieht er sich als Agenten des Chaos.

Der Herr der Ringe (2001)

Der Herr der Ringe
Bildquelle: IMDB | © 2001 - New Line Productions, Inc.

Die Fantasytrilogie Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien galt über Jahrzehnte als unverfilmbar. Doch dann machte sich rund um die Jahrtausendwende Regisseur Peter Jackson daran, den Gegenbeweis anzutreten. Jackson drehte in einer Mammutarbeit gleich drei Filme am Stück und schuf damit einen modernen Klassiker. Als der erste Film Der Herr der Ringe: Die Gefährten schließlich 2001 in die Kinos kam, eroberte er die weltweiten Kinosäle im Sturm und löste einen Fantasyboom aus. In der Folge entstand eine Vielzahl an weiteren Fantasyfilmen, die jedoch alle nicht mit dem Erfolg der Herr-der-Ringe-Trilogie mithalten konnten.

Die Trilogie erzählt die Geschichte von Frodo und seinen Gefährten. Dieser lernt eines Tages, dass er einen mächtigen Ring in seinem Besitz hat, der den dunklen Herrscher Sauron vernichten kann. Sauron baut im Osten des Kontinents Mittelerde eine Armee aus Orks auf und plant, die Welt mit Krieg zu überziehen. Gemeinsam mit seinen Gefährten macht sich Frodo zu einer gefährlichen Reise auf nach Mordor, um den Ring, und damit Sauron, in den Feuern des Schicksalsberges zu vernichten.

Jurassic Park (1993)

Jurassic Park
Bildquelle: IMDB | © 2012 - Universal Pictures

Die Romanverfilmung von Michael Crichtons Bestseller ist ein Klassiker unter den Blockbustern und sorgte in den 90er Jahren für einen echten Dino-Hype auf der ganzen Welt. Im Film Jurassic Park bringt der Multimilliardär John Hammond die Dinosaurier durch ein Klonprogramm zurück und plant, rund um sie einen Freizeitpark aufzubauen. Als jedoch einige Dinge schief laufen, verlangen die Investoren des Parks eine Überprüfung durch Experten. So lässt Hammond den Paläontologen Dr. Alan Grant, die Paläobotanikerin Dr. Ellie Sattler und den Chaostheoretiker Dr. Ian Malcolm einfliegen. Diese können jedoch nur kurz die Wunder des Parks erleben, denn Sabotage und ein Sturm sorgen dafür, dass die gefährlichsten der Dinos ausbrechen und die Menschen bedrohen.

Das Jahr 1993 dürfe so etwas wie das erfolgreichste Jahr in der Karriere von Regisseur Steven Spielberg gewesen sein. So veröffentlichte Spielberg in dem Jahr nicht nur Jurassic World, sondern auch Schindlers Liste. Für den größeren kommerziellen Erfolg sorgte allerdings sein Dinofilm, der mit 993 Millionen Dollar beinah als erster Film überhaupt die Milliardengrenze knacken konnte. Einen wichtigen Beitrag zum Erfolg von Jurassic Park trugen zudem die Darsteller bei. Besonders Jeff Goldblum als Dr. Ian Malcolm spielte sich in die Herzen der Zuschauer und durfte im Gegensatz zur Buchvorlage sogar den Film überleben. Er trat anschließend auch in der Fortsetzung Vergessene Welt: Jurassic Park wieder auf.

Inception (2010)

Inception
Bildquelle: IMDB | © 2010 Warner Bros. Entertainment, Inc.

Es gibt wenige Regisseure in der heutigen Zeit, die einfach zu einem Filmstudio gehen können, 100 bis 200 Millionen Dollar verlangen und diese auch ohne große Nachfragen bekommen. Christopher Nolan gehört zu dieser illustren Runde. Nachdem der Regisseur 2008 mit The Dark Knight einen weltweiten Hit landete, verließ er die Welt der Comicverfilmungen zunächst wieder, um sich einem seiner eigenen Projekte zu widmen. Heraus kam Inception, der auf gekonnte Weise einen Heist-Film mit Science-Fiction verband. Mit unglaublichen Bildern und einer abgefahrenen Geschichte begeisterte Nolan erneut das weltweite Publikum und zementierte seinen Ruf als einer der besten Regisseure unserer Zeit.

Inception erzählt die Geschichte von Dominick Cobb, der in der Lage ist, mit der Hilfe moderner Technologie in die Träume von Menschen einzudringen, um ihnen so Geheimnisse zu stehlen. Für seinen neuesten Auftrag soll er jedoch keinen Diebstahl unternehmen, sondern eine Idee im Kopf eines Mannes platzieren. Dies ist ein höchst gefährliches Unterfangen, da Cobb mit seinem Team mehrere Traumebenen seines Ziels durchdringen muss, die zunehmend besser geschützt sind. Damit jedoch noch nicht genug. Cobb wird auch von der Erinnerung seiner verstorbenen Frau verfolgt, die in der Traumwelt zu einer gefährlichen Gegenspielerin wird.

Der weiße Hai (1975)

Der weiße Hai
Bildquelle: IMDB

Mit Der weiße Hai ist auch Steven Spielberg ein weiteres Mal in dieser Liste der besten Filme aller Zeiten vertreten, was mehrere Gründe hat. Zunächst einmal ist der Film rund um einen gigantischen und vor allem mörderischen weißen Hai richtig gut. Gleichzeitig gilt er gemeinsam mit dem ersten Star Wars, der zwei Jahre später erschien, als Begründer des Sommer-Blockbusters. So war Der Weiße Hai zu seiner Zeit so erfolgreich, dass er viele Filmstudios aufhorchen ließ. Anschließend wurde es immer mehr zum Trend, in den Sommermonaten von Mai bis Anfang September Filme mit einem hohen Spektakelwert in die Kinos zu bringen.

Der Weiße Hai spielt in den 70er Jahren im Badeort Amity. Nachdem es am Strand zu einem Haiangriff gekommen ist, will der Chef der örtlichen Polizei diesen sperren. Da jedoch der Unabhängigkeitsfeiertag vor der Tür steht, weigert sich der Bürgermeister, dem Plan zu folgen. Daraufhin kommt es zu weiteren Haiangriffen, bei dem schließlich auch ein Kind stirbt. Nun die Gefahr endlich ernst nehmend, machen sich die Bewohner auf die Jagd, doch der weiße Hai scheint ihnen immer einen Schritt voraus.

Der Pate (1972)

Der Pate
Bildquelle: IMDB | © 1972 Paramount Pictures

Die Welt der Mafia ist für viele Menschen faszinierend und wird immer wieder in Filmen thematisiert. Der Benchmark für alle Mafiafilme sind allerdings bis heute Der Pate und seine Fortsetzung Der Pate – Teil II. Im ersten Film wird die Geschichte der Familie Corleone erzählt. Vater Don Vito führt den Clan seit vielen Jahren an und hat ein großes Verbrecherimperium in New York aufgebaut. Don Vito wird allerdings zunehmend älter und seine Feinde sehen die Chance gekommen, ihn loszuwerden. Dies führt auch dazu, dass sein Sohn Michael wieder in die Welt des Verbrechens hineingezogen wird, obwohl dieser eigentlich geschworen hatte, sich von dem Mafia-Clan loszusagen.

Der Pate hat alles, was einen tollen Mafiafilm ausmacht. Eine spannende Geschichte, vielschichtige Charaktere und unglaublich gute Darsteller. Vor allem Marlon Brando zeigt in Der Pate, wie gut er in seiner Kunst war. Al Pacino steht dem allerdings auch praktisch kaum nach und setzte in der Fortsetzung zwei Jahre später noch einmal einen drauf. Für Regisseur Francis Ford Coppola war der Film ebenfalls sein Meisterstück, mit dem ihm der endgültige Durchbruch gelang. Heute gilt Coppola als einer der besten Regisseure aller Zeiten, wozu Der Pate einen entscheidenden Beitrag leistete.

Star Wars – Der Krieg der Sterne (1977)

Star Wars – Der Krieg der Sterne
Bildquelle: IMDB

Für viele Filmfans ist Star Wars – Der Krieg der Sterne nicht nur ein Film, sondern beinah schon eine Religion. Dabei hatten die Verantwortlichen des Studios bei seinem Erscheinen im Jahr 1977 eigentlich nur wenig Vertrauen in das Projekt. Sie erlaubte sogar Regisseur George Lucas die Merchandisingrechte, zu behalten, da sie nicht an einen Erfolg glaubte. Dies erwies sich als riesige Fehlentscheidung. Star Wars wurde zu einem absoluten Hit und gemeinsam mit den beiden Fortsetzungen entwickelte George Lucas nicht nur eine der erfolgreichsten Trilogien aller Zeiten, sondern ein echtes Popkulturphänomen, das bis heute Millionen von Menschen in die Kinos lockt.

Die Geschichte von Star Wars sollte praktisch jedem Filmfan bekannt sein. Sie folgt dem Waisen Luke Skywalker, der sich mit seinem Mentor Obi-Wan aufmacht, um Prinzessin Leia aus den Händen des bösen Imperiums zu befreien. Unterstützt wird er von dem Schmuggler Han Solo und dessen Gefährten Chewbacca. Während seiner Reise lernt Luke, dass er ein mächtiger Jedi ist und über übernatürliche Fähigkeiten verfügt.

Pulp Fiction (1994)

Pulp Fiction
Bildquelle: IMDB

Mit dem Begriff Kult-Regisseur wird heute gern einmal um sich geworfen, wirklich verdient haben ihn jedoch nur wenige Filmemacher. Quentin Tarantino gehört definitiv in diese Kategorie. Wenn man ehrlich ist, gehören eigentlich mehrere Werke des Regisseurs auf die Liste der Filme, die man gesehen haben muss. Kaum ein anderer Filmemacher hat so eine eigene Handschrift und so viele Kultfilme geschaffen. Einen außergewöhnlichen Platz in seiner Filmografie nimmt aber ohne Zweifel Pulp Fiction ein. Der Film war zwar nicht die erste Regiearbeit Tarantinos, brachte ihm aber den weltweiten Durchbruch und machte Zuschauer mit vielen der Elemente vertraut, die heute als typisch für den Regisseur gelten.

Pulp Fiction erzählt seine Geschichte in mehreren Episoden, allerdings nicht in chronologischer Reihenfolge. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die beiden Gangster Jules Winnfield und Vincent Vega. Diese haben den Auftrag, für ihren Boss einen Koffer von einem ehemaligen Geschäftspartner zu holen und diese auch gleich noch zu beseitigen. Dabei geht allerdings einiges schief, wobei die Hintergründe erst nach und nach aufgelöst werden.

Du hast diese 10 Filme bereits alle gesehen? Dann findest du in unseren „Toplisten“ der verschiedenen Genres mit Sicherheit noch einige weitere Filmempfehlungen:

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