Die besten Superhelden-Filme: Unsere Top 30 Filme aller Zeiten

Superhelden-Filme gibt es mittlerweile unzählige und jedes Jahr kommen neue hinzu. Wir wollten dennoch das Unmögliche versuchen, einen Blick zurück in die Vergangenheit werfen und uns die in unseren Augen besten Vertreter des Genres herauspicken. Hier erhältst du einen Überblick über die Highlights.

Das Superheldenuniversum von Marvel und DC wächst jährlich und scheinbar unaufhaltsam weiter. Aber auch außerhalb dieser zwei riesigen Studios gibt es Ableger des Genres, die sich lohnen. Ohne Zweifel werden Fans und Publikum auch in Zukunft noch weitere Kracher begeistern, wir wollten aber dennoch einmal eine Zwischenbilanz ziehen und eine Übersicht über die besten Superhelden-Filme erstellen, die das Kino bisher bieten konnte.

Die besten Supderhelden-Filme

Captain America: The First Avenger (2011)

Die großartige Ursprungsgeschichte des ersten Avengers hat Regisseur Joe Johnston wie einen klassischen Abenteuerfilm inszeniert, der mehr an „Indiana Jones“ oder „The Rocketeer“ erinnert – Letzteren produzierte Johnston ebenfalls. Nicht nur das Flair des Films unterscheidet sich stark von den Marvel-Filmen, die wir heute kennen, auch Hauptdarsteller Chris Evans, der die Titelrolle spielt, sieht dank digitaler Verwandlung noch vollkommen anders aus. Dank modernster CGI-Technologie wirkt der Titelheld zu Beginn noch wie ein dürrer, krankhafter Hämpfling, der mithilfe eines Super-Serums schnell zu einem muskulösen, mit Superkräften ausgestatteten Helden mutiert. Als solcher wird er in den 2. Weltkrieg geschickt, um die geheime Nazi-Einheit Hydra zu besiegen, die selbst hart daran arbeitet, eine Super-Armee zu züchten.   

The Batman (2022)

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Wohl kaum jemand hätte zu Beginn seiner Karriere erwartet, dass ausgerechnet Robert Pattinson irgendwann den Rächer im Fledermaus-Kostüm spielen wird. Die Batman-Filme konnte aber immer schon mit überraschenden und interessanten Besetzungen aufwarten. Nach Filmen wie „The Lighthouse“ oder Blockbustern wie „Tenet“ befindet sich der Hauptdarsteller aber auf der Überholspur und auch dem Comichelden verleiht er ein düsteres, nachdenkliches und zorniges Antlitz. Als solcher muss er dem augenscheinlich geistesgestörten Riddler das Handwerk legen. Dabei stoßen er und Commissioner Gordon (Jeffrey Wright) jedoch auf eine wesentlich größere Verschwörung, in der der die Katzeneinbrecherin Selina Kyle alias Catwoman (Zoë Kravitz), der Gangsterboss Carmine Falcone (John Turtorro) und seine rechte Hand, der sogenannte Pinguin (Colin Farrell), verwickelt sind.   

Ant-Man (2015)

Zunächst sollte eigentlich Edgar Wright die Marvel-Produktion inszenieren. Der von Filmen wie „Shaun of the Dead“, „Scott Pilgrim vs. the World“ und „Baby Driver“ bekannte Regisseur stieg allerdings wegen kreativer Differenzen aus, was den Film aber nicht unbedingt weniger spaßig machte. Paul Rudd spielt hier den ehemaligen Ingenieur und Einbrecher Scott Lang, der frisch aus dem Gefängnis entlassen wird, und unbedingt seine kleine Tochter sehen möchte. Allerdings kann er noch nicht einmal einen regelmäßigen Job bekommen, bis ihm der ehemalige Wissenschaftler Dr. Hank Pym (Michael Douglas) und seine Tochter Hope (Evangeline Lily) ein unwiderstehliches Angebot machen. Scott soll gemeinsam mit seinen Kumpels in Pyms ehemaliges Unternehmen und Labor einbrechen, um den Ant-Man-Anzug zu stehlen. Nur so können sie verhindern, dass der neue Chef des Konzerns Darren Cross (Corey Stoll), den Anzug an das Militär verkauft und damit die Tür für winzig kleine, kaum zu sehende Supersoldaten öffnen kann.    

The Suicide Squad (2021)

Der Guardians-of-the-Galaxy-Regisseur James Gunn übernimmt hier das Kommando über die Schurkentruppe, die von der CIA gezwungen wird, eine weitere tödliche Mission zu erfüllen. In der sehr viel humorvolleren und schwarzhumorigen Fortsetzung muss eine aus dem Gefängnis entlassene Chaoten-Truppe unter der Führung von Colonel Rick Flag (Joel Kinnaman) die Insel Corto Maltese aufsuchen, wo sie das ominöse Projekt „Starfish“ zerstören sollen. Mit von der Partie sind dieses Mal Idris Elba als Bloodsport, John Cena als Peacemaker, Peter Capaldi als Thinker, Daniela Melchoir als Ratcatcher 2 und Margot Robbie erneut in ihrer Paraderolle als durchgeknallte Harley Quinn.

Blade II (2002)

Sechs Jahre bevor Tony Stark alias Iron Man die Welt rettete, trat Wesley Snipes als Marvel Superheld und Vampirjäger Blade zum zweiten Mal gegen die Vampirwelt an. Der Mensch-Vampir-Hybrid mit coolen Outfits und Martial-Arts-Fähigkeiten kämpft hier gegen eine neuartige, wesentlich fiesere mutierte Vampirspezies, die sich gar nicht so leicht töten lässt. Diese actionreiche brutale Comicverfilmung stammt von Gothic-Horror-Meisterregisseur Guillermo del Tero, der unter anderem auch die Meisterwerke „Pans Labyrinth“, „Pacific Rim“, „Crimson Peak“ und „Shape of Water: Das Flüstern des Wassers“ inszenierte – für Letzteres gewann er sogar den Oscar als bester Regisseur.    

Batman Begins (2005)

Der Auftakt von Christopher Nolans beliebter Trilogie ließ sich offensichtlich von Frank Millers und David Mazzuchellis „Batman: Year One“ inspirieren. Bei dieser eher bodenständigen Herangehensweise spielt Hollywood-Superstar und Oscar-Preisträger Christian Bale die Hauptrolle des Milliardärs Bruce Wayne und seines Alter Egos Batman, der sich nachts auf Verbrecherjagd begibt. Hier wird von seiner ereignisreichen Entstehungsgeschichte erzählt – vom Tod seiner Eltern über eine Ninja-Ausbildung unter seinem Mentor Ra’s  Al Ghul bis zum ersten großen Kampf als Batman gegen das organisierte Verbrechen von Gotham City.

Hellboy (2004)

Wie schon bei „Blade 2” führte Gullermo del Toro hier ebenfalls Regie. Der Film ist aber etwas leichtfüßiger und spaßiger, wenn auch nicht weniger skurril. Ron Pearlman spielt die Titelfigur mit viel Muskelkraft und Augenzwinkern, komplett rot geschminkt und mit zwei abgefeilten Hörnern auf dem Kopf. Er ist ein Dämon, der versehentlich als Kind aus der Hölle in die Menschenwelt geriet und vom Okkultismus-Experten Trevor „Broom“ Bruttenholm (John Hurt) aufgezogen wurde. In seinem ersten Kinoeinsatz muss er gemeinsam mit der mit telekinetischen Kräften ausgestatteten Liz Sherman (Selma Blair), dem Fischmenschen Abe Sapien (Doug Jones) und dem FBI gegen den wahnsinnigen Grigori Rasputin kämpfen, der die Kräfte der Hölle für seine eigenen Weltherrschaftsambitionen heraufbeschwört.       

Deadpool (2016)

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In dieser ungewöhnlichen Marvel-Verfilmung spielt Hollywoodstar Ryan Reynolds den großmäuligen Titelhelden unter der Regie von Tim Miller. Zu Beginn ist er lediglich ein vorlauter Söldner und Auftragskiller Wad Wilson unterwegs. Dieser wird aber bei einem seiner Aufträge schrecklich entstellt, was aber seine große Klappe nicht zum Schweigen bringt. Stattdessen wird er während eines wissenschaftlichen Experiments mit Selbstheilungskräften ausgestattet. Seine Mission besteht fortan daraus, Schurken und Verbrecher zu bekämpfen und zu veralbern. Nebenbei möchte der Totgeglaubte seine große Liebe Vanessa (Morena Baccarin) zurückgewinnen. Jede Menge ironische Anspielungen auf andere Marvel- und DC-Verfilmungen und das Genre an sich runden das witzige Comic-Paket ab.

Darkman (1990)

Bevor er sich Spider-Man widmete und Doctor Stranger durch das Multiversum schickte, schuf Regisseur Sam Raimi einen wenigen Super-Antihelden für die Kinoleinwand und mischt gekonnt Superhelden- mit Horror-Elementen. Wissenschaftler Peyton Westlake (Liam Neeson) arbeitet an einer neuartigen regenerativen Haut, wird allerdings von einem Mafioso schrecklich entstellt und beinahe getötet. Dank eines experimentellen Verfahrens kann sich Westlake jedoch gegen Schmerzen immunisieren und sich adrenalingefüllte Kraftschübe zunutze machen. Seine synthetischen Masken machen ihn außerdem zu einem Meister der Verkleidung im Kampf gegen das Verbrechen. Einziger Haken bei der Sache: Er ist psychisch extrem instabil, was ihn zu einem sehr unberechenbaren Helden macht.

The Rocketeer (1991)

Noch ein übersehener Klassiker im Superheldengenre und eine Hommage an altmodische Heldenfilme der 1930er Jahre, der starke Retro-Nostalgie-Gefühle heraufbeschwört: Regisseur Joe Johnsten, der später Captain America seinen ersten Kinofilm schenkte, erzählt hier die Geschichte des Piloten Cliff (Billy Campbell). Dieser nutzt ein futuristisches Jetpack, um ohne Flugzeug, aber mit einem atemberaubenden Tempo durch die Lüfte zu fliegen und dabei Gangster sowie Nazis in der Ära des 2. Weltkriegs zu bekämpfen.

Superman (1978)

Ein weiterer Klassiker, der hier nicht vernachlässigt werden soll und quasi das gesamte Genre begründete, stellt der Superman-Film von Regisseur Richard Donner dar. Hierin spielt Christopher Reeve die ikonische Hauptrolle. Nachdem sein Heimatplanet Krypton explodierte, wird Clark Kent als Baby auf die Erde geschickt, wo ihn ein Farmer-Ehepaar adoptiert und großzieht. Hier entdeckt er auch zum ersten Mal seine Superkräfte, die er aus der Strahlung der Sonne bezieht. Nach dem Tod seines Ziehvaters macht er sich auf den Weg in die Großstadt Metropolis, um dort als Reporter zu arbeiten und nebenher als Superman Verbrechen und insbesondere den Großindustriellen Lex Luthor zu bekämpfen.

The Return of the First Avenger (2014)

Während der erste Captain-America-Film noch eine Hommage an alte Abenteuer-Filme darstellte, kommt die Fortsetzung etwas moderner daher. Das ist auch kein Wunder, denn Captain America alias Steve Rogers taut nach einem knapp 70jährigen Kälteschlaf in der Gegenwart auf und sieht sich mit einer vollkommen anderen Welt konfrontiert, in der er sogar gegen Gegner in den eigenen Reihen kämpfen muss. Daraus entstand ein dynamischer Actionfilm mit schnell geschnittenen Kampfszenen, der fast an die Jason-Bourne-Filme mit Matt Damon erinnert.

X-Men 2 (2003)

In dem wahrscheinlich besten X-Men-Film kämpfen die mit gefährlichen Mutanten-Kräften ausgestatteten Schüler und Lehrer der Schule von Charles Xavier (Patrick Stewart) gegen den mörderischen Mutanten Magneto (Ian McKellen). An einer anderen Front wartet aber ein weiterer Gegner in der Gestalt des fanatischen Militär-Generals William Stryker (Brian Cox) auf sie, der aus persönlichen Gründen die gesamte Mutanten-Spezies auslöschen möchte. Ihn verbindet aber auch eine gemeinsame mysteriöse Vergangenheit mit dem aggressiven und heldenhaften Logan/Wolverine (Hugh Jackman). 

Avengers: Infinity War (2018)

Marvel Superhelden-Filme

Zehn Jahre nach dem Beginn des MCUs finden endlich alle Helden zu einem bunten Spektakel zusammen, um den außerirdischen Kriegsherren Thanos (Josh Brolin) aufzuhalten, der mithilfe der Infinity Steine die Hälfte allen Lebens im Universum auslöschen möchte. Die Russo-Brüder, die bereits bei „The Return of the First Avenger“ und bei „The First Avenger: Civil War“ Regie führten, luden zum größten Crossover der Comicfilmgeschichte ein, feierten einen riesigen Erfolg an den Kinokassen und ließen das Publikum mit einem fiesen Cliffhanger zurück, der erst ein Jahr später mit „Avengers: Endgame“ aufgelöst werden sollte.

Guardians of the Galaxy (2014)

Als diese wild zusammengewürfelte Truppe bestehend aus dem Weltraumpiraten Peter Quill/Starlord (Chris Pratt), der Amazone Gamora (Zoe Saldana), dem Muskelpaket Drax (Dave Bautista), dem sprechenden Baum Groot (Vin Diesel) und dem sprechenden Waschbär Rocket (Bradley Cooper) in die Kinos kam, glaubte niemand wirklich an den Erfolg dieses verrückten Unterfangens. Regisseur James Gunn bewies aber das Gegenteil und inszenierte ein spaßiges Weltraumabenteuer, indem sich unsere Heldinnen und Helden den herrschsüchtigen Ronan (Lee Pace) entgegenstellen, der einen großen Teil der Galaxis für sich beanspruchen möchte.

Spider-Man (2002)

Erneut ist es Regisseur Sam Raimi, der eine Comic-Ikone zum Leben erweckt. Hierin wird der junge, verarmte und verwaiste Schüler Peter Parker (Tobey Maguire) von einer genetisch manipulierten Spinne gebissen und erhält Superkräfte, die große Macht, aber eben auch viel Verantwortung mit sich bringen. Das muss der junge Superheld spätestens lernen, als sein Onkel Ben (Cliff Robertson) auf tragische Weise ums Leben kommt. Fortan schwingt er sich durch die Straßenschluchten New Yorks und sorgt für Recht und Ordnung in der Nachbarschaft. Ihm stellt sich aber bald eine viel größere Herausforderung entgegen als Einbrecher und Bankräuber: Der Großindustrielle Norman Osborn (Willem Dafoe) entwickelt nämlich ein Superserum, das ihn zwar übermenschliche Kräfte verleiht, ihn aber auch in den wahnsinnigen Green Goblin verwandelt.

Spider-Man: No Way Home (2021)

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Neben den Avengers wohl das größte Zusammentreffen von Superhelden der jüngeren Filmgeschichte. Da das MCU fleißig an dem Multiversum arbeitet, ist es kein Wunder, dass die neueste Inkarnation des Spinnenheldens (Tom Holland) auf seine Vorgänger in der Gestalt von Tobey Maguire und Andrew Garfield trifft. Diese müssen allerdings gegen eine noch viel größere Anzahl von Gegnern kämpfen, die den Zuschauern ebenfalls aus den letzten Spider-Man-Filmen bekannt sein sollten. Dabei müssen alle Beteiligten herbe Verluste hinnehmen. Zu den Gewinnern zählt aber das Publikum, das die Adaption belohnte, indem es den Film zu einem der erfolgreichsten Kassenschlager der letzten Jahre machte.

Iron Man (2008)

Ohne ihn würde das MCU, wie wir es heute kennen, wohl nicht existieren. Aufgrund der bewegten Vergangenheit des Hauptdarstellers glaubte auch niemand so wirklich an Robert Downey Jr. Regisseur Jon Favreau konnte seine Wunschbesetzung für die Titelrolle aber durchsetzen. Hierbei handelte es sich um einen der größten Kunstgriffe des ersten Iron-Man-Films, denn der Schauspieler stattete ausgerechnet einen milliardenschweren Waffenhändler mit Charisma, Charme und Witz aus, sodass sich seine Wandlung zum Superhelden mit eiserner Rüstung überaus mitreißend gestaltete und zwei Fortsetzungen und zahlreiche weitere Auftritte in anderen MCU-Filmen nach sich zog.

Die Unglaublichen (2004)

Der Animationsfilm über eine witzige Superfamilie aus dem Hause Pixar gilt nicht umsonst als einer der besten des Genres. Regisseur Brad Bird, der später unter anderem beim erfolgreichen Actionfilm „Mission Impossible – Phantom Protokoll“ Regie führte, stürzt sich auf Heldinnen und Helden, die keiner Comic-Vorlage entstammen. In seiner Vision dürfen Superhelden nicht mehr ihren Job machen, weil sie bei ihren Heldentaten zu viele kostenintensive Schäden in der Welt angerichtet haben. Erst als der von seinem Versicherungsjob und seinem Familienleben gelangweilte Bob Parr/Mr. Incredible eine neue Chance für neue Heldentaten erhält, stößt er auf eine Verschwörung und Bedrohung, die seine Fähigkeiten übersteigt und die er ohne die Hilfe seiner Superfamilie nicht bezwingen kann.

Wonder Woman (2017)

Regisseurin Patty Jenkins durfte einer der leider noch zu wenigen weiblichen Superheldinnen im Kino ein Leben auf der Leinwand schenken. Die übermenschlich starke Amazone Diana/Wonder Woman (Gal Gadot) reist von ihrer abgelegenen Insel nach Europa mitten in den 1. Weltkrieg, wo sie dem Piloten Steve Trevor (Chris Pine) und seine Freunde bei ihrem Kampf gegen feindliche Armeen unterstützt, nur um festzustellen, dass noch eine vollkommen andere Macht hinter einem der größten Kriege steckt, den die Menschheit je gesehen hat.

Thor: Tag der Entscheidung (2017)

Regie bei diesem Mini-Reboot der Thor-Saga führte der Komiker und Regisseur Taika Waititi, der dem Helden eine wesentlich größere Klappe und der Filmreihe insgesamt mehr Humor sowie improvisierte Dialoge bescherte. In dem Film wird Thor (Chris Hemsworth) von seiner Halbschwester Hela (Cate Blanchett) aus der Götterwelt Asgard vertrieben und von dem exzentrischen Grandmaster (Jeff Goldblum) gefangengenommen, um als Gladiator gegen andere Superwesen in mörderischen Zweikämpfen anzutreten. Einer dieser gegnerischen Gladiatoren ist Bruce Banner/Hulk (Mark Ruffalo), mit dem er sich schließlich verbündet, um dem Grandmaster zu entkommen und Asgard zu befreien.   

The Dark Knight (2008)

Christopher Nolans temporeiche Fortsetzung seines „Batman Begins“ bietet mit Heath Ledgers Darstellung des diabolischen Jokers nicht nur eine der besten schauspielerischen Leistungen des Genres, sondern auch einen der besten Actionfilme. Dieser setzt sich neben der spannenden Joker-Jagd mit ernsthaften Themen wie Terrorismus und dem Überwachungsstaat auseinander, die das Zeitgeschehen prägten. Ein mitreißendes Spektakel, das seinesgleichen sucht.

Spider-Man: Into the Spider-Verse (2018)

Ein weiterer großer Wurf sowohl im Animations- als auch im Superheldengenre stellt Spider-Man: Into the Spider-Verse dar, in der das Multiversum lange vor „Spider-Man: No Way Home“ einen ersten Aufritt hatte. Hier schlüpft der junge Schüler Miles Morales in das Spinnenkostüm und hat ähnlich wie Peter Parker seine Probleme mit der großen Verantwortung, welche die Superkräfte mit sich bringen. Durch ein schiefgegangenes Experiment wird jedoch ein Peter Parker eines anderen Universums in Miles Realität befördert. Diese Parker-Version hat seinen Superheldenjob schon lange an den Nagel gehangen und sich auch körperlich gehen lassen, muss jetzt aber seinen Heldenmut wiederfinden, um sich gemeinsam mit Miles dem verbrecherischen King Pin das Handwerk zu legen.

Avengers: Endgame (2019)

Die noch erfolgreichere Fortsetzung des Infinity Wars aus dem Vorjahr setzt sich mit den traumatischen Konsequenzen aus dem Vorgängerfilm auseinander. Die übriggebliebenen Heldinnen und Helden setzen hier alles daran, um das Geschehen wieder rückgängig zu machen und Thanos endgültig zu besiegen. Das bedeutet, Zeitreisen in die Vergangenheit, viel Unsinn, Action, aber auch großes Drama und herzzerreißende Verluste, die das MCU nachhaltig prägen sollen.

Logan: The Wolverine (2017)

In einer dystopischen nahen Zukunft sind die X-Men fast ausgestorben. Übriggeblieben ist unter anderem nur Logan/Wolverine, der zum Geldverdienen nun eine Limousine fährt und sich aufopferungsvoll um den alternden und senilen Charles Xavier (Patrick Stewart) kümmert. Letzterer stellt mit seinen immer wieder außer Kontrolle geratenen telepathischen Kräften jedoch eine große Gefahr für alle Menschen und Mutanten um ihn herum dar. Dennoch versuchen beide, dem kleinen Mädchen Laura (Dafne Keen) zu helfen, die dem grimmigen Logan in mehr als einer Hinsicht ähnlich ist und von ruchlosen Söldnern gejagt wird. Die von James Mangold inszenierte Comic-Adaption erinnert fast mehr an einen melancholischen Western als an einen Superheldenfilm, hat dafür aber reichlich brutale Action und einen toll aufspielenden Hugh Jackman in seiner Paraderolle zu bieten.

Black Panther (2018)

Superheldenfilme Black Panther

Black Panther durfte zwar schon in „The First Avenger: Civil War” seinen ersten Auftritt absolvieren, konnte aber in seinem ersten eigenen Film wirklich zeigen, was in ihm steckt. Der leider viel zu früh verstorbene Chadwick Bosman spielt mit viel Charisma und Leidenschaft den König des fiktionalen Königreichs Wakanda, der als Superheld Black Panther sein Land gegen sämtliche Feinde verteidigt. Zu diesen feindlichen Mächten gehört einerseits der Waffenhändler und Plünderer von Bodenschätzen Ulysses Klaue (Andy Serkis), andererseits der Söldner Erik Killmonger (Michael B. Jordan), den ein tragisches Erbe mit dem mystischen afrikanischen Königreich verbindet. Creed-Regisseur inszenierte den kritisch gefeierten und an den Kinokassen erfolgreichen Actionkracher, der gekonnt Superheldenfilm und Spionagethriller miteinander verbindet. Seit kurzem gibt es nun mit Black Panther 2: Wakanda Forever auch die Fortsetzung.

Spider-Man 2 (2004)

Gelegentlich ist eine Fortsetzung besser als ihre Vorgänger. Das trifft in jedem Fall auf diese von Regisseur Sam Raimi inszenierten Produktion zu. Hier trifft der berühmte von Tobey Maguire Spinnenheld auf einen seiner schlimmsten Widersacher in der Gestalt des wahnsinnigen Wissenschaftlers Doctor Octopus (Alfred Malina), muss aber gleichzeitig sein Studium regeln und damit zurechtkommen, dass er eventuell niemals mit seiner großen Liebe Mary Jane (Kirsten Dunst) zusammenkommen wird. 

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