Alle Batman Filme in chronologischer Reihenfolge

Seit vielen Jahrzehnten hat Batman nicht nur einen festen Platz in der Comicwelt, sondern ist auch regelmäßig auf der Kinoleinwand zu sehen. Gerade in den vergangenen 20 Jahren gab es gleich einige Adaptionen mit verschiedenen Darstellern. Grund genug, einmal einen Blick auf alle Batman Filme und ihre Schauspieler zu werfen.

Alle Batman Filme in chronologischer Reihenfolge
© Warner Bros

Alle Batman Filme in chronologischer Reihenfolge

Batman ist nicht nur einer der beliebtesten Comichelden der Welt, er gehört auch zu den ältesten. Bereits 1939 feierte die Fledermaus ihr Debüt. Überraschenderweise ist die erste Filmadaption des dunklen Ritters beinah fast genauso alt. So gibt es schon seit den 1940er Jahren filmische Umsetzungen, in denen Batman auf Verbrecherjagd geht.

Seitdem sind einige Filme rund um Batman entstanden, wobei diese teilweise ganz verschiedene Stile haben. Entsprechend waren dabei auch eine ganze Reihe von Darstellern in der ikonischen Rolle zu sehen, wie diese Batman Filme Reihenfolge zeigt inklusive entsprechender Schauspieler bzw. Darsteller:

  1. Batman (1946) – Lewis Wilson
  2. Batman und Robin (1949) – Robert Lowery
  3. Batman hält die Welt in Atem (1966) – Adam West
  4. Batman (1989) – Michael Keaton
  5. Batmans Rückkehr (1992) – Michael Keaton
  6. Batman Forever (1995) – Val Kilmer
  7. Batman & Robin (1997) – George Clooney
  8. Batman Begins (2012) – Christian Bale
  9. The Dark Knight (2008) – Christian Bale
  10. The Dark Knight Rises (2012) – Christian Bale
  11. Batman v Superman: Dawn of Justice (2016) – Ben Affleck
  12. Justice League (2017) – Ben Affleck
  13. Zack Snyder’s Justice League (2021) – Ben Affleck
  14. The Batman (2022) – Robert Pattinson

Die frühen Batman Filme (1943 bis 1966)

Batman Filme
© Warner Bros

Wenn man in der Batman Reihenfolge ganz vorn anfangen möchte, dann muss man tatsächlich bis in die 1940er Jahre zurückgehen. Die erste Realadaption erschien 1943, wobei der heute praktisch unbekannte Lewis Wilson als erster Batman Darsteller in die Geschichte einging. Bei der Adaption handelt es sich zudem streng genommen nicht um einen Film, sondern eine Serie, die in den 1940er Jahren allerdings im amerikanischen Kino gezeigt wurde. Zudem hat das Format inhaltlich wenig mit der Vorlage gemein, da Batman in der Serie ein Agent ist, der während des 2. Weltkriegs gegen einen japanischen Spion in Gotham City kämpft.

Auch die zweite Batman-Adaption war eine Serienumsetzung in den 1940ern. In Batman und Robin aus dem Jahr 1949 übernahmen Robert Lowrey und Johnny Duncan die Rollen von Batman und Robin. Die Serie ähnelt der Vorlage nun schon deutlich mehr, war allerdings selbst für die damalige Zeit sehr billig produziert. Robert Lowrey spielte die Figur dann anschließend noch ein weiteres Mal und schrieb mit seinem zweiten Auftritt sogar Geschichte. So war er in einer Episode von The Adventures of Superman zu sehen, in der es zum ersten Leinwandaufeinandertreffen der zwei ikonischen Helden Batman und Superman kam.

Der erste richtige Batman Film entstand dann im Jahr 1966. Bei Batman hält die Welt in Atem handelt es sich um ein Film-Spin-off der beliebten 1960er-Serie Batman, in der Adam West die Rolle des Fledermaushelden spielte. Somit wird West auch die Ehre zuteil, als erster Batman Schauspieler in einem tatsächlichen Film als Batman auftreten zu dürfen. Die Serie selbst lief anschließend noch bis 1968 weiter, ein weiterer Film kam nicht zustande.

Die Ära Michael Keaton und Tim Burton (1989 bis 1992)

Nachdem die Batman-Serie Ende ihr Ende fand, wurde es lange Zeit etwas still rund um den Superhelden, zumindest was Film- oder Serienadaptionen betraf. Dies änderte sich erst Ende der 1980er Jahre, als Tim Burton sich daran machte, Batman in einer neuen Inkarnation auf die Leinwand zu bringen. Für die Hauptrolle holte der Regisseur Michael Keaton an Bord, was bei vielen Fans damals alles andere als gut aufgenommen wurde. In einem Äquivalent zu einem heutigen Shitstorm erhielt das Studio Warner Bros. über 50.000 Protestbriefe.

Wie so häufig erwiesen sich die Proteste gegen das Casting allerdings als unbegründet. Michael Keatons erster Auftritt als Batman im Jahr 1989 war ein voller Erfolg und so war es wenig überraschend, dass Warner Bros. schon bald grünes Licht für eine Fortsetzung gab. Batmans Rückkehr kam 1992 in die Kinos, konnte jedoch nicht ganz an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen.

Val Kilmer und George Clooney sorgen für buntes Spektakel (1995 bis 1997)

Nachdem Batmans Rückkehr an den Kinokassen nicht den Erfolg feiern konnte, den sich die Studioverantwortlichen von Warner Bros. vorgestellt hatten, trennten sich die Produzenten von Tim Burton und holten mit Joel Schumacher einen neuen Regisseur an Bord. Als Hauptgrund für das schwache Abschneiden an den Kinokassen hatte das Studio den düsteren Ton von Batmans Rückkehr ausgemacht und so erhielt Schumacher den Auftrag, einen bunteren Film zu machen, der auch für Teenager geeignet war.

So gesehen ist Batman Forever zwar eine Fortsetzung von Batmans Rückkehr, da sich der Ton aber so stark unterscheidet, kann man durchaus von einer neuen Ära sprechen. Für den neuen Film holte der Regisseur mit Val Kilmer auch einen neuen Darsteller an Bord. Kilmer spielte die Figur jedoch nur in Batman Forever und verzichtete auf eine Rückkehr. Stattdessen übernahm George Clooney die Fledermausmaske in der nächsten Fortsetzung Batman & Robin. Der zweite Film von Joel Schumacher gilt allerdings bis heute als der Tiefpunkt der Reihe und versetzte ihr mit seinem eher albern Ton im Jahr 1997 auch den Todesstoß. Selbst Batman Darsteller George Clooney stimmt dieser Meinung zu und wird bis heute nicht müde, sich für seinen damaligen Auftritt zu entschuldigen.

Zurück zu den Wurzeln mit Christian Bale (2005 bis 2012)

Lange ließ Warner Bros. das Batman-Franchise allerdings nicht ruhen. Im Jahr 2003 verpflichteten die Studioverantwortlichen mit Christopher Nolan einen der damals hoffnungsvollsten Jungregisseure, um ein Reboot der Reihe zu inszenieren. Nolan sicherte sich für die Hauptrolle anschließend die Dienste von Christian Bale. Seinen ersten Batman Auftritt hatte Bale in Batman Beginns. Der Film konnte die Reihe erfolgreich rebooten, was vor allem daran lag, dass Nolan einen deutlich ernsteren und geerdeten Ansatz im Vergleich zu seinem Vorgänger wählte.

Ihr Meisterstück lieferten Nolan und Bale dann aber 2008 mit The Dark Knight ab. Der Film gilt bis heute als der beste Leinwandauftritt von Batman, woran allerdings auch Heath Ledger in seiner Rolle als Joker einen großen Anteil hat. Der Abschluss der Dark-Knight-Reihe erfolgte dann weitere vier Jahre später. In The Dark Knight Rises schlüpfte Christan Bale ein letztes Mal in die Rolle von Batman. Auch wenn der Film nicht ganz an seinen Vorgänger heranreichte, war er doch ein würdiges Ende.

Ben Affleck und die Justice League (2016 bis 2022)

Während Warner Bros. mit der Dark-Knight-Reihe Erfolge feierte, setzte Konkurrent Marvel auf ein komplett anderes Konzept. Mit dem Marvel Cinematic Universe erschuf man direkt ein ganzes Filmuniversum und damit einen Kassenschlager. Spätestens nach dem Erfolg von The Avengers war klar, Warner Bros. wollte nachziehen. Mit den DC-Helden Batman, Superman, Wonder Woman und The Flash hatte man einige heiße Eisen im Feuer, doch anstatt wie Marvel langsam einen Teamfilm aufzubauen, ging man bei Warner Bros. und DC gleich in die Vollen.

In Batman v Superman: Dawn of Justice brachte man 2016 gleich zwei seiner Helden gemeinsam auf die Leinwand. Dafür musste zuvor jedoch zunächst ein neuer Batman gefunden werden. Da die Inkarnation im sogenannten DC Extended Universe ein etwas älterer Fledermausheld sein sollte, der schon einiges erlebt hatte, fiel die Wahl auf Ben Affleck. Ähnlich wie seinerzeit beim Casting von Michael Keaton wollten sich viele Fans nicht wirklich mit der Entscheidung anfreunden. Erneut wurden sie aber eines Besseren belehrt, denn Affleck konnte in der Rolle des Helden sofort überzeugen.

Seinen nächsten großen Auftritt als Batman hatte Affleck dann bereits zwei Jahre später in Justice League. Der Film, der eigentlich The Avengers Konkurrenz machen sollte, hatte jedoch bereits in der Produktion mit einigen Problemen zu kämpfen und überzeugte weder an den Kinokassen noch bei den Fans. In der Folge wurden alle weiteren Teamfilme von Warner Bros. auf Eis gelegt. Erst 2021 veröffentlichte man mit Zack Snyder’s Justice League die ursprünglich geplante Version des Films, die viele Fans zufriedenstellte, die Reihe selbst jedoch nicht wiederbeleben konnte.

Robert Pattinson übernimmt den dunklen Ritter (2022)

Bevor Warner Bros. mit Justice League einen ziemlichen Fehlgriff landete, hatte das Studio eigentlich einen weiteren Solofilm rund um Afflecks Batman geplant. Der Darsteller wollte diesen sogar selbst inszenieren. In der Folge des Justice-League-Flops kam es jedoch auch bei diesem Projekt zu immer mehr Problemen und schließlich legte man es zu den Akten. Stattdessen entschied sich das Studio, mit Regisseur Matt Reeves noch einmal komplett von vorn zu beginnen.

Für seine Inkarnation von Batman sicherte sich der Regisseur die Dienste von Robert Pattinson, der damit die Nachfolge von Ben Affleck antrat. Zudem plante Reeves mit The Batman einen ähnlichen Ansatz, wie ihn schon Christopher Nolan verfolgt hatte. Die Geschichte sollte sehr geerdet sein und zusätzlich auch den Detektivaspekt von Batman, der in praktisch allen bisherigen Filmen zu kurz gekommen war, betonen. Nach mehreren Verschiebungen aufgrund der Pandemie erschien der Film schließlich Anfang 2022 und läutete damit die nächste Batman-Ära ein.

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Ein Blick in die Zukunft

Nachdem sich The Batman an den Kinokassen sehr solide schlagen konnte, ist ein weiterer Auftritt von Robert Pattinson praktisch garantiert. Allerdings wird er dabei in Zukunft wohl nicht der einzige Batman auf der Kinoleinwand sein. So holt Warner Bros. auch Michael Keaton wieder zurück, der in kommenden Filmen einen gealterten Batman spielen soll. Dieser ist jedoch in einer anderen filmischen Dimension unterwegs, sodass ein Aufeinandertreffen mit Pattinson eher unwahrscheinlich sein dürfte.

Seine offizielle Rückkehr wird Keaton in The Flash feiern, in dem auch Ben Affleck wieder mit von der Partie sein soll. Im Gegensatz zu Keaton wird sich Affleck mit dem Film aber als Batman Schauspieler verabschieden. Ganz anders Michael Keaton, der anschließend bereits für einen Auftritt in Batgirl bestätigt ist.

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