Planet der Affen: Alle Filme in der richtigen Reihenfolge

Der Planet der Affen gehört zu den Science-Fiction-Klassikern, die bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben, und zahlreiche Fortsetzungen und erfolgreiche Prequels nach sich zog. Im Mai 2024 soll es eine weitere Fortsetzung in die Kinos kommen, die der Start einer neuen Trilogie sein könnte. Höchste Zeit, die Reihe noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen.

Planet der Affen Filme
Bild: Disney+

Der erste Planet-der-Affen-Film gehört zu den größten Science-Fiction-Klassikern der Filmgeschichte. Der Film mit Schauspieler Charlton Heston in der Hauptrolle überraschte das Publikum außerdem mit einem ikonischen Plot-Twist. Der Blockbuster war sogar so erfolgreich, dass zahlreiche Fortsetzungen folgten, welche die Geschichte teilweise in verrückte Richtungen führten.

Die Faszination der Reihe hält bis heute an. Das führte 2001 zunächst zu einem spektakulär gescheiterten Reboot von Regisseur Tim Burton. 2011 erfolgte dafür der erste Teil einer sehr erfolgreichen Prequel-Trilogie, die eigentlich schon 2017 abgeschlossen sein sollte. Wie es beliebte Franchises aber an sich haben, enden sie nicht einfach, vor allem nicht, wenn sie an den Kinokassen alle Erwartungen übertreffen. Deswegen soll 2024 ein neuer Film namens „Kingdom of the Planet of the Apes” starten. Zeit genug, um sich ausgiebig darauf vorzubereiten.

Planet der Affen Filme in der chronologischen Reihenfolge

Planet der Affen Reihenfolge

Das es sich bei der neuen Trilogie um Prequel-Filme handelt, lassen sich die Filme in einer vollkommen anderen Reihenfolge sehen, die mehr dem Ablauf der Ereignisse entspricht. Diese Planet der Affen Reihenfolge sieht wie folgt aus:

  1. Planet der Affen: Prevolution (2011)
  2. Planet der Affen: Revolution (2014)
  3. Planet der Affen: Survival (2017)
  4. Planet der Affen (1968)
  5. Rückkehr zum Planet der Affen (1970)
  6. Flucht vom Planet der Affen (1971)
  7. Eroberung des Planeten der Affen (1972)
  8. Die Schlacht um den Planet der Affen (1973)
 

Das Remake von 2001 ist der einzige Film der Reihe, der keinen festen Platz in der Handlung und Zeitlinie der Reihe einnimmt. Es könnte aber interessant sein, ihn direkt nach dem ersten Film zu sehen, um beide Versionen zu vergleichen. Alternativ kannst du ihn dir auch bis zum Schluss aufheben. Letztendlich bleibt es selbstverständlich dir überlassen.

Planet der Affen Filme: Reihenfolge nach Veröffentlichung

Möchtest du den Rewatch leicht gestalten, kannst du dich an der Veröffentlichungsreihenfolge orientieren. Um das verhunzte Remake von 2001 musst du dir keine Sorgen machen. Du kannst es einfach ignorieren oder es als kuriosen Einzelfall ansehen, auch wenn es nicht in das Gesamtgeschehen und die größere Storyline passt. Auf diese Weise fängst du einfach beim Original an und landest irgendwann bei den Prequels, um zu erfahren, wie wirklich alles begann. 

Planet der Affen (1968)

Mit „Der Planet der Affen“ begann in den späten 60er Jahren ein Franchise, das über Dekaden fortgesetzt werden sollte. Der Film hat auch nach über 40 Jahren kaum etwas von seiner Wirkung verloren, was sicherlich auch an der schockierenden Schlusswende liegt, die an dieser Stelle nicht verraten werden soll (auch wenn sie sich anhand der Handlungen der Fortsetzungen und der Prequels erschließen lässt). Insbesondere für die damalige Zeit handelte es sich um ein unvergleichliches Meisterwerk und eine brillante Einführung in das Planet-der-Affen-Universum. Ein US-Raumschiff landet hierin auf einen trostlosen Planeten und Astronaut Taylor (Charlton Heston) muss sich durch eine Welt kämpfen, die 2.000 Jahre in der Zukunft in der Zukunft liegt und von Affen beherrscht wird. Menschen werden von diesen intelligenten Primaten gejagt, gefangen genommen und als Sklaven missbraucht. Bald gehört auch Taylor zu den Flüchtigen, mit einem wichtigen Unterschied: Er scheint der einzige Mensch zu sein, der sprechen kann. Das kann ihn allerdings nicht vor den jähzornigen Affen retten, unter denen sich immerhin ein Wissenschaftler befindet, der dem gestrandeten Menschen helfen möchte.

Rückkehr zum Planet der Affen (1970)

Schon die erste Fortsetzung des Kassenschlagers mutet äußerst ungewöhnlich an. Nach den Ereignissen des ersten Films reisen Astronaut Taylor und die stumme Nova (Linda Harrison) durch die Wüste der verbotenen Zone, um anderes menschliches Leben zu finden. Durch eine Verkettung unterschiedlicher Umstände stößt Taylor auf eine mysteriöse Felswand und verschwindet in ihr, während Nova allein in der Wüste zurückbleibt. Zur selben Zeit stürzt eine weitere Raumschiffbesatzung auf der Suche nach Taylor auf dem Planeten der Affen ab, die von einem Astronauten namens Brent (James Franciscus) angeführt wird. Hier muss auch er erst einmal mit dem Zivilisationsschock zurechtkommen, mit dem sich Taylor auseinandersetzen musste. Als wäre das nicht genug, möchten die Gorillas um General Ursus die verbotene Zone erobern und als Nahrungsquelle nutzen. Bei einem Fluchtversuch gelangen Brent und Nova tief unter die Erde, wo sie auf eine Gruppe telepathisch veranlagter Menschen treffen, die eine Atombombe anbeten.

Flucht vom Planet der Affen (1971)

Bereits ein Jahr später sollte eine weitere Fortsetzung folgen. Das Problem bestand allerdings darin, dass sich eine Geschichte schwerlich weiterführen lässt, in der der Planet im „Planet der Affen“ im Vorgängerfilm vollständig explodierte und in dem scheinbar alle wichtigen Protagonisten ums Leben kamen. Die Lösung hieß: Zeitreisen. In diesem Film reisen deswegen drei Affen 2.000 Jahre in die Vergangenheit, wo sie feststellen müssen, dass sprechende Affen nicht gerade alltäglich sind. Nachdem sie zunächst freundlich aufgenommen und zu einer kuriosen Berühmtheit werden, kommt es wenig später zu unschönen Konfrontationen, welche die Affen zu Gejagten machen. Sie zeugen aber auch ein Affenkind namens Caesar, das in der Zukunft noch eine wichtige Rolle spielen soll.

Eroberung des Planeten der Affen (1972)

Diese Fortsetzung spielt einige Jahre nach „Die Flucht vom Planet der Affen“. Katzen und Hunde sind aufgrund einer Pandemie ausgestorben. Um diese Lücke zu füllen, nutzt die Menschheit eine neue weiterentwickelte Generation von Affen als Haustiere und Sklaven. Dabei schrecken sie auch nicht vor verschiedene Formen der Folter zurück. Caesar, der Sohn der auf der Erde gestrandeten zeitreisenden Affen, muss in dieser Zukunft seine hohe Intelligenz und seine Sprachfähigkeiten verstecken, um sein eigenes Leben nicht zu gefährden. Schließlich landet er dennoch unter den versklavten Affen und zettelt eine Revolution an, die schwere Folgen für die menschliche Zivilisation hat

Die Schlacht um den Planeten der Affen (1973)

Nach den Ereignissen des letzten Films haben die Affen die Herrschaft über den Planeten Erde übernommen. Die Menschheit lebt dagegen als Bürger zweiter Klasse. Einige Affen und Menschen leben jedoch in friedlicher Koexistenz, die aber nur von kurzer Dauer ist, als die beiden Spezies immer wieder in gewalttätige Konflikte geraten.

Planet der Affen (2001)

Der Film ist nicht so schlecht wie sein Ruf, z. B. hat die Produktion einige großartige Make-up-Effekte. Die darunter agierenden Schauspielerinnen und Schauspieler Helena Bonham Carter, Paul Giamatti und Tim Roth sind kaum erkennbar. Der Film spielt im Jahr 2029. Leo Davidson (Mark Wahlberg) arbeitet auf einer Raumstation eng mit Testaffen zusammen. Insbesondere zu dem Tier Pericles hat er eine emotionale Beziehung aufgebaut. Dieser Affe soll mithilfe einer Raumkapsel einen elektromagnetischen Sturm untersuchen. Als er kurz darauf verschwindet, folgt ihm Leo in den Sturm. Er verliert Kontakt zur Station und landet im Jahr 5021 auf einem Planeten namens Ashlar.

Dort muss er erfahren, dass der Planet von Affen regiert wird, die sich auf domestizierten Pferden fortbewegen und Menschen als Sklaven halten. Leo wird gefangen genommen, kann aber mit einigen Menschen entkommen und erkennt bald eine schockierende Wahrheit über die Ursprünge der Affengesellschaft. Der Film weist zwar zahlreiche Parallelen zum Original auf, weicht aber in vielerlei Hinsicht in seiner Handlung ab. Es handelt sich um ein Remake, das versucht, den Geist des ersten Films von 1968 einzufangen, ohne dieselbe Handlung noch einmal zu wiederholen. Der Film floppte, endete aber in einem fiesen Cliffhanger, der offensichtlich auf eine Fortsetzung ausgelegt war, die aber nie kommen sollte.

Planet der Affen: Prevolution (2011)

Planet der Affen Filme in der richtigen Reihenfolge
Bild: Disney+

Das Franchise benötigte 10 Jahre, um sich vom Planet-der-Affen-Schock von 2001 zu erholen. Der neue Film setzte noch einmal vollkommen neu an und es handelte sich um ein Prequel zu den Originalfilmen, das zeigte, wie die Erde von den Affen erobert wurde. Die alten Filme deuteten an, dass die Affen aus der Zukunft in die Vergangenheit reisten und letztendlich für die Unterwerfung der Menschheit verantwortlich waren – nach dieser verwirrenden Zeitreiselogik müsste sich dieser Kreislauf immer wieder wiederholen. An irgendeinem Punkt in der Vergangenheit nahm die Reise allerdings ihren Anfang. Und genau von diesem Start erzählt die neue Trilogie.

Der erste Film spielt zu einer Zeit, in der die Erde noch intakt war und die Gesellschaft aussah, wie wir sie kennen. In San Francisco testet der pharmazeutische Chemiker William Rodman (James Franco) bei einem Bio-Tech-Unternehmen namens Gen-Sys an Schimpansen ein Mittel gegen Alzheimer, das auf Viren basiert. Nach einem katastrophalen Test muss William seine Experimente zuhause mit einem Schimpansenbaby namens Caesar (Andy Serkis) fortsetzen. Dieser entwickelt bald eine überdurchschnittliche Intelligenz. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände wird Caesar jedoch mit zahlreichen anderen misshandelten Schimpansen eingesperrt. Die Folge ist, dass er bald eine Revolution gegen die Menschheit anführt.

Planet der Affen: Revolution (2014)

Die Fortsetzung knüpft mehrere Jahre nach der Handlung des ersten Films an. Die menschliche Bevölkerung wurde durch eine globale Pandemie drastisch reduziert. Lediglich einer von 500 Menschen ist genetisch bedingt immun, was letztendlich zum Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation führte. Die Affen, die im Vorgänger mit überdurchschnittlich hoher Intelligenz ausgestattet wurden, haben unter der Führung von Caesar eine Kolonie in den Muir Woods bei San Francisco aufgebaut. Hier kommt es immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Menschen und Affen.

Eines Tages dringt eine Gruppe von Menschen in das Gebiet der Affen ein, um einen Staudamm zu finden, der eine der letzten übriggebliebenen Kolonien mit Strom versorgen soll. Für kurze Zeit schaffen es Affen und Menschen zusammenzuarbeiten, auf beiden Seiten gibt es allerdings Faktionen, die sich gegenseitig auslöschen möchten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es schon bald zu neuen Feindseligkeiten kommt, die immer weiter eskalieren und in einen offenen Krieg münden.

Planet der Affen: Survival (2017)

Ein skrupelloser Colonel (Woody Harrelson) der sogenannten Alpha-Omega-Miliz versucht, den Affenanführer Caesar und seinen Stamm intelligenter Affen zu finden, sie gefangen zu nehmen oder zu töten. Dabei stehen ihm sogar verräterische Affen zur Seite, die despektierlich als „Esel“ bezeichnet werden. Es gelingt dem Colonel sogar in Caesars Hauptquartier einzudringen, wo er dessen Sohn mit den Affenanführer verwechselt und diesen sowie Caesars Ehefrau tötet. Caesar schwört, Rache an dem Colonel und an seiner Miliz zu üben.

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Als erfährt, dass sich die Soldaten in einer Quarantäneeinrichtung mit einem Waffenlager in den Bergen befinden, macht er sich auf den Weg und lernt neue Primaten- und Menschenfreunde auf dem Weg dorthin kennen. An der Militäranlage angekommen, muss Caesar jedoch feststellen, dass der Rest seines Stammes gefangen genommen wurde und dazu gezwungen wird, eine riesige Mauer aufzubauen. Die Mauer soll die Armee der Vereinigten Staaten abwehren, eine andere menschliche Faktion, die der Miliz feindlich gegenübersteht. Erneut sehen sich Caesar und seine Mitstreiter Folter und Missbrauch ausgesetzt. Ein letztes Mal muss er eine Revolution gegen die Menschheit anführen, um seine eigene Spezies zu retten.

Das wissen wir über "Kingdom of the Planet of the Apes“ (Planet der Affen 4)

„Kingdom of the Planet of the Apes” erzählt das nächste Kapitel der Geschichte und setzt einige Jahre nach der Handlung von „Planet der Affen: Survival“ an. Die Primaten herrschen nun über die Menschheit und über die gesamte Erde. Caesar lebt nicht mehr, sein Martyrium ist nur noch eine ferne und blasse Erinnerung, auch wenn sein Vermächtnis sehr lebendig ist. Leider haben wir bisher nur wenige Details über den Film erfahren.

Sicher ist nur, dass der neue Film die Welt eines von Affen beherrschten Planeten tiefergehend erforschen wird, in der die menschliche Vorherrschaft längst nicht mehr existiert.

Das produzierende Studio hat aber immerhin bereits eine vollständige Auflistung der mitwirkenden Schauspielerinnen und Schauspieler veröffentlicht: Kevin Durand (Vikings, The Strain, Locke & Key), Owen Teague (Es, The Stand: Das letzte Gefecht), Peter Macon (The Orville), Freya Allan (Gunpowder Milkshake, The Witcher), Travis Jeffrey (Preacher, Unbroken), Neil Sandilands (The Flash, The Americans), Lydia Peckham (Mr. Corman, Cowboy Bebop) und William H. Macy (Fargo, Magnolia, The Dropout) spielen unter anderem mit. Welche Rollen sie übernehmen werden, ist allerdings bisher nicht bekannt. Wes Ball, der bereits für die Maze-Runner-Trilogie verantwortlich zeichnete, hat die Regie übernommen. Das produzierende Disney-Studio zeigte sich außerdem angeblich so sehr von dem Drehbuch begeistert, dass es sich um den Start einer vollkommen neuen Trilogie handeln könnte. Der Film soll am 23. Mai 2024 in den deutschen Kinos starten.    

Wo kann ich die Planet-der-Affen-Filme streamen?

Praktischerweise befinden sich alle Planet-der-Affen-Filme beim Streaming-Service Disney+. Streamen kannst du sie, indem du entweder ein Monatsabo für 8,99 Euro oder ein Jahresabonnement für 89,99 Euro abschließt. Selbstverständlich kannst du hier noch zahlreiche weitere Filme und Serien außerhalb der Affenplaneten-Reihe zu entdecken.

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