Shang-Chi: Marvel-Film jetzt auf Disney+ verfügbar – Alle Infos zum Film

Gerade noch im Kino, startet der neue Marvel-Superheldenfilm am 12. November zum Disney+ Day schon bei Disney+. Hier erfährst du alle wichtigen Infos zur Comicverfilmung und wie du den Film schauen kannst.

Shang-Chi Film bei Disney Plus

Shang-Chi ab 12. November auf Disney+

Nachdem der neue Marvel Hit „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings” bereits am 2. September erfolgreich in den Kinos startete, veröffentlicht Disney den Blockbuster am 12. November auf seiner Streaming-Plattform Disney+. Die Besonderheit: Der Film wird für alle Abonnenten zugänglich sein, ohne für einen Disney+ VIP-Zugang zahlen zu müssen. Lediglich die normalen Disney+ Kosten ab 7,49€ monatlich sind fällig.

Unser Preistipp: Bis zum 14.11. wird noch der Disney+ Probemonat angeboten, für nur 1,99€ im ersten Monat.

Das stellte eine überraschende Abkehr von der bisherigen Strategie, die Marvel und Disney bisher verfolgte. So wurden zahlreiche Filme wie „Jungle Cruise“, „Cruella“ oder der letzte Marvel-Eintrag „Black Widow“ zur selben Zeit im Kino und im kostenpflichtigen VIP-Bereich von Disney+ veröffentlicht. Ein interessantes Experiment, um neue Wege für zukünftige Blockbuster-Starts zu finden.

Das besondere an Shang-Chi ist aber nicht nur die ungewöhnliche Veröffentlichungstaktik. Es handelt sich nämlich um den ersten Marvel-Superheldenfilm unter asiatischer Regie und mit einer größtenteils asiatischen Besetzung. 

Handlung : Darum geht es in dem neuen Marvel-Blockbuster

Das ist nicht verwunderlich, denn „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ ist eine asiatisch-amerikanische Superheldengeschichte. Hierin geht es um den Titelhelden Shang-Chi (Simu Liu) und seine Schwester Xialing (Meng’er Zhang), deren Vater Xu Wenwu (Tony Leung) ein tausend Jahre alter Superschurke ist, der zehn mystische Ringe benutzt, um sich einen furchterregenden Ruf als Unterweltboss aufzubauen. Nach dem Tod der Familien-Matriarchin Ying Li (Fala Chen), einer versierten Kampfsportlerin und Wächterin eines tief im Wald versteckten Dorfes, schwört Wenwu Rache. Er nimmt auch seinen Sohn Shang-Chi auf seinen Feldzug mit, während er seine Tochter Xialing vernachlässigt.

Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings

Zehn Jahre später hat sich Shang-Chi selbst den Namen Sean gegeben und arbeitet mit seiner besten Freundin Katy (Awkwafina) zusammen als Parkwächter in San Francisco. Aber wie so oft im Marvel-Universum hat das Schicksal größere Pläne für ihn: Vom Kummer in den Wahnsinn getrieben, hat sich sein Vater zurückgezogen. Er zerstört ein heiliges Ahnenhaus und setzt damit unaufhaltsame düstere Mächte frei. Fortan begeben sich Shang-Chi, Xialing und Katy auf eine Reise in verschiedene Welten, um ihre Familien und die Welt mithilfe ihrer verschollenen Tante (Michelle Yeoh) und eine Schar von magischen Tieren zu retten.  

Die asiatischen Talente vor und hinter der Kamera

Wie bereits erwähnt, handelt es sich um die erste Marvel-Produktion, die vor und hinter Kamera vor allem aus asiatischen Talenten besteht. Der aus Hawaii stammende Regisseur Destin Daniel Cretton machte mit kleineren Dramen wie „Short Term 12 – Stille Helden“ und „Just Mercy“ auf sich aufmerksam, bevor er mit „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ seinen ersten Blockbuster inszenierte. Demnächst führt er bei der HBO-Max-Krimiserie „Tokyo Vice“ Regie, die von Meisterregisseur Michael Mann produziert wird.

In der Titelrolle glänzt der kanadische Schauspieler und Stuntman Simu Liu, der bereits in Serien wie „Taken: Die Zeit ist dein Feind“ reichlich Action-Erfahrung sammelte und in der Comedy „Kim’s Convenience“ die Zuschauer zum Lachen brachte. Newcomerin Meng’er Zhang spielt seine Schwester Xialing und bestreitet damit ihre allererste Filmrolle.

Marvel Film Shang-Chi Disney Plus Start

Awkwafina hat sich in den letzten Jahren zum vielseitigem Multi-Talent entwickelt. Die Rapperin und Schauspielerin trat in Filmen wie „Ocean’s 8“, „Crazy Rich“ sowie „Jumanji: Next Level“ in Nebenrollen auf. Für das stille Drama „The Farewell“ wurde sie von Kritikern gefeiert und erhielt neben diversen anderen Auszeichnungen einen Golden Globe als beste Hauptdarstellerin. Momentan ist ihre Stimme auch in der Originalversion des Animationsfilms „Raya und der letzte Drache“ auf Disney+ zu hören, wo sie den Drachen Sisu spricht.

Tony Leung ist einer der größten chinesischen Stars, der hierzulande durch seine Rollen in Filmen wie „Chungking Express“, „In the Mood for Love – Der Klang der Liebe“, „Infernal Affairs – Die achte Hölle“ und „The Grandmaster“ bekannt wurde. Mit seinem Marvel-Auftritt versucht er nun, in Hollywood Fuß zu fassen.

Michelle Yeoh ist dagegen eine weltweit bekannte Hollywood-Größe. Ihre Anfänge liegen jedoch beim Hong-Kong-Actionfilm, wo die ehemalige Ballett-Tänzerin schnell an der Seite von Jackie Chan das Martial-Arts-Kino unter anderem mit Filmen wie „Poweman 2“, „Police Story 3 – Supercop“ und „Megacop“ eroberte.

Schließlich konnte sie ihre begnadeten Kampfkünste im Jahr 1997 einem größeren internationalen Publikum in „James Bond – Der Morgen stirbt nie“ präsentieren. Anschließend trat sie in weltweiten Erfolgen wie „Tiger & Dragon“ und „Die Geisha“ auf. Zusammen mit Awkwafina spielte sie schon in der Komödie „Crazy Rich“ mit und war kürzlich in der Science-Fiction-Serie „Star Trek: Discovery“ zu sehen.

Kritik: Das ist unsere Meinung zu Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings

Shang-Chi ist eine spannende und unterhaltsame Actionmischung aus verschiedenen Genres von Martial-Arts-Filmen. Eine frühe Szene zollt den ballett-artigen, anmutigen Filmen von Zhang Yimou Tribut, der z. B. für die international bekannten Filme „Hero“ und „House of the Flying Daggers“ inszenierte. Eine dramatische Busverfolgungsjagd später im Film erinnert währenddessen an die waghalsigen und verrückten früheren Jackie-Chan-Filme. Shang-Chis Wiedervereinigung mit seiner Schwester findet in einem Untergrund-Kampfring statt, der wiederum der Trash-Videospielverfilmung „Mortal Kombat“ aus den 90ern ähnlichsieht. Später betreten Vater und Sohn einen mit Neon-Licht ausgeleuchteten Gangster-Treffpunkt, der direkt aus einem frühen John-Woo-Film stammen könnte.

Hinzu kommt, wie man es aus Marvel-Filmen nicht anders kennt, ein beeindruckendes CGI-Effektgewitter. Eine ausgedehnte Kampfsequenz, die in einem halbfertigen Wolkenkratzer stattfindet, ist besonders spektakulär. Marvel mischt aber noch einige spaßige fantastische Elemente in der Form von wohlwollenden Drachen und tapferen Löwen hinzu. Während sich die erste Hälfte etwas bodenständiger und witziger präsentiert, konzentriert sich die zweite eher auf mythische Fantasy mit dem Schwerpunkt auf chinesischer Folklore.

Neben der spektakulären und beeindruckenden Action stellt der chinesische Leinwandstar Tony Leung ein besonderes Highlight des Films dar. Er verleiht dem Schurken Wenwu ein menschliches und fast sympathisches Gesicht, sodass auch ein mitreißendes Familiendrama nicht zu kurz kommt. Er und die anderen Hauptfiguren besitzen eine Dreidimensionalität, die nicht bei allen Marvel-Filmen vorhanden ist.

Unter den jüngeren Darstellerinnen und Darstellern, die alle durch die Bank gute Arbeit leisten, sticht vor allem Awkwafina durch ihr komisches und natürliches Talent hervor. Zusammen mit Hauptdarsteller Simu Liu baut sie eine wunderbare Chemie auf. Marvel hat endlich seinen Kampfkunst- und Kung-Fu-Kracher. Und das Warten hat sich gelohnt!

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