Die besten Abenteuerfilme: Top 10 aller Zeiten

Der Traum in ferne Länder zu reisen und spannende Abenteuer zu erleben, fasziniert viele Menschen von klein auf. Die wirkliche Umsetzung ist häufig allerdings alles andere als einfach. Doch zum Glück muss man gar nicht immer selbst aufbrechen, um Abenteuer mitzuerleben. Abenteuerfilme sind für viele Menschen ein perfekter Ersatz und nicht umsonst erfreut sich das Genre seit vielen Jahrzehnten großer Beliebtheit. Manche legendäre Abenteuerfilme haben sogar Filmgeschichte geschrieben. Grund genug, einmal einen Blick auf die besten Vertreter zu werfen.

Die besten Abenteuerfilme
Bildquelle: imdb - Frank Masi, CTMG

The Revenant - Der Rückkehrer (2015)

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Bis zum Jahr 2016 musste sich Darsteller Leonardo DiCaprio gedulden, bevor er schließlich für seine Arbeit mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. The Revenant ist allerdings nicht nur aufgrund der darstellerischen Leistung von DiCaprio einen Blick wert. Der spannende Abenteuerfilm kann auch mit jeder Menge toller Bilder überzeugen, was unter anderem darin resultierte, dass Regisseur Alejandro G. Iñárritu und Kameramann Emmanuel Lubezki bei der Oscarverleihung ebenfalls mit Preisen ausgezeichnet wurden.

Die Geschichte von The Revenant basiert auf wahren Gegebenheiten und dreht sich um den Fallensteller Hugh Glass. Dieser wird bei einer Erkundungsmission im Jahr 1820 von einem Bären angefallen und schwer verletzt. Seine Gefährten John Fitzgerald und Jim Bridger glauben nicht daran, dass Hugh die Verletzungen überleben wird, und so lassen sie ihn nicht nur zurück, sie plündern ihn zuvor auch noch aus. Glass gibt jedoch nicht auf und kämpft sich Rache schwörend durch die amerikanische Wildnis.

Cast Away (2000)

Als Mensch irgendwo allein ausgesetzt zu sein und anschließend um das Überleben kämpfen zu müssen, ist gern genutztes Motiv von Autoren und Filmemachern. Nicht umsonst gibt es mit Robinsonade sogar einen eigenen Begriff für das Untergenre. Ein besonders guter Vertreter und gleichzeitig einer der besten Abenteuerfilme überhaupt ist Cast Away. Dieser erzählt die Geschichte von Chuck Noland, der für das Lieferunternehmen FedEx arbeitet. Nach einem Sturm ist Chuck der einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes und muss sich mehrere Jahre lang auf einer kargen Insel durchkämpfen, bis er schließlich alles auf eine Karte setzt und mit einem selbst gebauten Floß ins Ungewisse aufbricht.

Cast Away ist eine weitere Zusammenarbeit von Regisseur Robert Zemeckis und Darsteller Tom Hanks, die 1994 schon mit Forrest Gump einen weltweiten Erfolg feiern konnten. Auch Cast Away begeisterte das weltweite Publikum und gehört daher ohne Zweifel auf jede Liste über beste Abenteuerfilme.

Die Goonies (1985)

Für viele Kinder der 1980er Jahre war Die Goonies einer der prägendsten Filme ihrer Kindheit. Die Geschichte einer Gruppe von Freunden, die alles daransetzt, ihre Wohnsiedlung zu retten und sich schließlich auf die Suche nach einem Piratenschatz begibt, feuerte die Fantasie von Millionen von Kindern auf der ganzen Welt an. Bis heute gilt Die Goonies als einer der besten Abenteuerfilme überhaupt, was auch stark mit den Verantwortlichen hinter den Kulissen zusammenhängt. So brachte der Film drei absolute Legenden Hollywoods zusammen. Die Idee zum Film stammt von Steven Spielberg, der das Skript anschließend an Chris Columbus weitergab. Columbus, der unter anderem als Regisseur von Filmen wie Harry Potter und der Stein der Weisen und Kevin – Allein in zu Haus bekannt ist, verfasste ein Drehbuch, das danach von Richard Donner verfilmt wurde. Donner wiederum gilt als einer der Mitbegründer des modernen Blockbusters und drehte Filme wie Superman oder Lethal Weapon.

Die Mumie (1999)

Eine Neuverfilmung des Horrorklassikers von Die Mumie aus dem Jahr 1932 klingt auf den ersten Blick nicht unbedingt nach einem spaßigen Abenteuerfilm. Genau dies gelang den Machern allerdings im Jahr 1999. Mit Brendan Fraser und Rachel Weisz in den Hauptrollen erzählt der Film eine unterhaltsame Geschichte, die im Jahr 1926 angesiedelt ist. Eine junge Forscherin will die legendäre verlorene Stadt Hamunaptra finden und sichert sich dafür die Dienste des Abenteurers Rick‘ O’Connell. Dummerweise sorgt ihr Unterfangen dafür, dass sie den verfluchten und vor allem mumifizierten Hohepriester Imhotep aus seiner jahrtausendlanger Gefangenschaft befreien. Dieser setzt nun alles daran, seine volle Macht wiederzuerlangen, um die Erde in die Finsternis zu stürzen.

Der Film von 1999 war dabei so erfolgreich, dass zwei Jahre später die Fortsetzung Die Mumie kehrt zurück in die Kinos kam. In dieser gab ein gewisser Dwayne Johnson sein Schauspieldebüt. Weitere sieben Jahre später versuchten es die Produzenten noch einmal mit Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers, der jedoch kein großer Erfolg war. Gleiches galt für den Reboot von 2017, in dem Tom Cruise die Hauptrolle spielte.

Jumanji (1995 und 2017)

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Jumanji hat es verdient, gleich zweimal in der Liste der besten Abenteuerfilme aufzutauchen, da sowohl der originale Film als dem Jahr 1995 als auch die späte Fortsetzung von 2017 richtig gute Abenteuerfilme sind. Der Ursprungsfilm dreht sich um ein magisches Brettspiel, das seine Spieler mit jedem Zug in eine gefährliche Situation bringt. Dies ist besonders tragisch für den jungen Alan Parrish, der in das Spiel gesaugt wird. Erst Jahre später, als die Kinder Judy und Peter Sheperd erneut eine Runde Jumanji beginnen, kehrt Alan, nun mittlerweile erwachsen, zurück, und hilft den beiden Kindern dabei, das gefährliche Spiel zu beenden.

Die Fortsetzung aus dem Jahre 2017 passt Jumanji der modernen Zeit an. So handelt es sich nun nicht mehr um ein Brett-, sondern um ein Computerspiel, wobei die Spieler in eine fiktionale Welt teleportiert werden und dort in Avatare schlüpfen. Technisch gesehen ist Jumanji – Willkommen im Dschungel dabei auch eher ein Reboot als eine Fortsetzung, da vom originalen Cast rund um Robin Williams und Kirsten Dunst kein Darsteller mehr mitwirkte. Stattdessen setzten die Macher auf die Starpower von Dwayne Johnson und Kevin Hart, was sich durchaus ausgezahlt hat.

Gesprengte Ketten (1963)

Gesprengte Ketten ist ein weiterer Filmklassiker, der für jeden Filmfan praktisch Pflicht sein sollte. Die Handlung ist im Jahr 1944 angesiedelt und spielt in einem Kriegsgefangenenlager der deutschen Luftwaffe. Das Lager gilt als sehr ausbruchssicher, sodass hier vor allem die besonders hartnäckigen Gefangenen eingesperrt sind. Auch Roger Bartlett wird eines Tages in das Lager verlegt, was ihn jedoch nicht davon abhält, sofort einen neuen Ausbruch zu planen. Allerdings will er diesesmal nicht allein fliehen, sondern gleich einen Massenausbruch organisieren. Um dieses Ziel zu erreichen, wartet jedoch einiges an Arbeit auf, wobei er auch auf die Hilfe von Bunkerkönig Captain Virgil Hilts bauen kann.

Master & Commander (2003)

Insgesamt 20 Mal schickte Romanautor Patrick O’Brian den britischen Marineoffizier Jack Aubrey und den Schiffsarzt Stephen Maturin auf spannende Abenteuer auf hoher See. Im Kino war dem Duo dagegen nicht der große Erfolg vergönnt. Die Verfilmung Master & Commander fand im Jahr 2003 leider nur wenig Anklang, auch wenn der Film selbst dies alles andere als verdient hat. In den vergangenen Jahren entdecken glücklicherweise aber immer mehr Filmfans die Umsetzung, die ohne Zweifel zu den besten Abenteuerfilmen gehört.

Master & Commander spielt in der Zeit der Napoleonischen Kriege im Jahr 1805. England und Frankreich stehen sich in einem erbitterten Kampf gegenüber und suchen nach jedem Vorteil. Einen solchen soll auch Kapitän Jack Aubrey erzielen, als er den Auftrag erhält, das französische Schiff  Acheron zu zerstören. Mit der H.M.S. Surprise macht sich Aubrey auf die Jagd, die sich jedoch alles andere als einfach gestaltet. So handelt es sich bei Acheron um das modernste Schiff der französischen Flotte und so entbrennt schon bald ein bitterer Kampf auf hoher See.

Lawrence von Arabien (1962)

Lawrence von Arabien ist ein weiterer dieser Filmklassiker, die nicht nur auf die Liste der besten Abenteuerfilme gehören, sondern generell zum Filmallgemeinwissen zählen sollten. Der historische Abenteuerfilm erzählt die Geschichte des real existierenden Lawrence von Arabien Thomas Edward Lawrence. Der britische Offizier wird im Ersten Weltkrieg in den Nahen Osten versetzt und soll dort dabei helfen, das Osmanische Reich zu besiegen. Um dieses Ziel zu erreichen, beginnt Lawrence die Lebensweise der Beduinen anzunehmen, um diese als Verbündete zu gewinnen. Als ihm dies gelingt, nimmt er den Kampf gegen das Osmanische Reich an. Schließlich erfährt er aber, dass sein Mutterland kein Interesse daran hat, die Beduinen bei ihrem Unabhängigkeitskampf zu unterstützen, was dazu führt, dass Lawrence sich auch gegen die britische Krone stellt.

Die Verfilmung des Lebens von Lawrence von Arabien schrieb im Jahr 1962 Filmgeschichte. Unter anderem wurde der Abenteuerfilm für zehn Oscars nominiert, von denen er sieben gewinnen konnte. Unter den Gewinnern war auch Hauptdarsteller Peter O’Toole sowie sein Kollege Omar Sharif, die durch ihre Rollen in dem monumentalen Werk weltweite Berühmtheit erlangten.

Fluch der Karibik (2003)

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Wenn vor 20 Jahren jemand behauptet hätte, dass die Verfilmung einer Freizeitparkattraktion nicht nur eine gute Idee sei, sondern auch eines der erfolgreichsten Franchises aller Zeiten hervorbringen würde, hätte viele diese Person wohl für verrückt geklärt. Heute sieht die Sache ganz anders aus. Fluch der Karibik oder Pirates of the Caribbean ist auf der ganzen Welt bekannt und jeder Filmfan dürfe schon einmal von Captain Jack Sparrow gehört haben. Insgesamt umfasst die Filmreihe mittlerweile sogar fünf Teile, wobei der erste Film zweifellos das Highlight darstellt. Leider konnten die Macher nie wieder ganz an die Qualität des Auftakts anknüpfen, auch wenn die beiden Fortsetzungen Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 und Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt dem ersten Film zumindest noch nahe kommen.

Fluch der Karibik spielt während des goldenen Piratenzeitalters. In dieser Zeit wird die Stadt Port Royal von der legendären Piratencrew der Black Pearl überfallen, wobei die Piraten aufgrund eines Missverständnisses Elizabeth Swann, die Tochter des Gouverneurs, kidnappen. Um seine große Liebe zu retten, macht sich der Schmiedgeselle Will Turner auf zu einer Rettungsmission, wobei er Unterstützung von dem zwielichtigen Captain Jack Sparrow erhält. Dieser war einst selbst Captain der Black Pearl und plant mit Wills Hilfe, Rache an seiner früheren Crew zu nehmen.

Jäger des verlorenen Schatzes (1981)

Indiana Jones ist in gewisserweise eines der Synonyme für Abenteuerfilme überhaupt und so kann natürlich keine Filmliste ohne mindestens ein Abenteuer des peitschenschwingenden Archäologieprofessors auskommen. Jäger des verlorenen Schatzes soll hier auch nur stellvertretend für die ersten drei Filme von Indiana Jones stehen, die es eigentlich alle verdient hätten, in der Liste der besten Abenteuerfilme aufzutauchen. Lediglich über den vierten Teil wollen wir lieber den Mantel des Schweigens hüllen.

Jäger des verlorenen Schatzes ist der Auftritt von Harrison Ford als Dr. Indiana Jones. Der Film spielt im Jahr 1936. In diesem erhält Jones von der amerikanischen Regierung den Auftrag, die legendäre biblische Bundeslade zu finden. Dabei soll er Agenten der Nazis zuvorkommen, die planen, mit der Hilfe der Bundeslade Supersoldaten zu schaffen. Seine Suche führt Jones nach Kairo, wo er jedoch feststellen muss, dass die Nazis bereits kurz davor stehen, das Rätsel zu lösen.

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