Der Herr der Ringe Reihenfolge: Richtige Chronologie aller Filme & Serien

Ohne „Der Herr der Ringe“ wäre das Fantasy-Genre heute kaum denkbar. Eine neue Serie, basierend auf den epischen Fantasy-Büchern von J.R.R. Tolkien, startete kürzlich bei Amazon Prime Video. Grund genug, einen Blick auf alle Adaptionen zu werfen. Hier erfährst du, worum es geht und in welcher Herr der Ringe Reihenfolge du dir die Filme ansehen solltest.

Herr der Ringe Reihenfolge
Bild: Amazon

Der Herr der Ringe Reihenfolge

Mit seinen Büchern „Der Hobbit“ und der weitaus epischeren und umfangreicheren „Der Herr der Ringe“-Trilogie begründete der Veteran des 1. Weltkriegs, Linguistik-Professor und Schriftsteller John Ronald Reuel Tolkien bzw. J.R.R. Tolkien einst das Fantasy-Genre, wie wir es heute kennen. „Der Hobbit“ wurde zum ersten Mal 1937 und die drei „Herr der Ringe“-Romane „Die Gefährten“, „Die zwei Türme“ und „Die Rückkehr des Königs“ wurden von 1954 bis 1955 veröffentlicht.

Ohne sie gäbe es weitere Fantasy-Romane und -Serien wie „The Witcher“ oder „Game of Thrones“ bzw. „House of the Dragon“ wahrscheinlich nicht. Die Bücher von Tolkien und deren Adaptionen erfreuen sich aber ebenfalls noch großer Beliebtheit. Die Serie „Der Herr der Ringe: Ringe der Macht“ beendete kürzlich seine erste Staffel. Grund genug, sich alle Adaptionen noch einmal in der richtigen Reihenfolge anzuschauen.

Hier schon einmal eine kurze Übersicht der Herr der Ringe Reihenfolge:

  1. Der Herr der Ringe: Ringe der Macht (Amazon-Serie)
  2. Der Hobbit: Eine unerwartete Reise
  3. Der Hobbit: Smaugs Einöde
  4. Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere
  5. Der Herr der Ringe: Die Gefährten
  6. Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
  7. Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs

Alle Der Herr der Ringe Filme und Serien im Überblick

1. Herr der Ringe: Ringe der Macht

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Die Serie Herr der Ringe: Ringe der Macht bei Amazon Prime Video erzählt die Vorgeschichte sowohl zu „Der Herr der Ringe“ als auch zu „Der Hobbit“. Während die Kinoproduktionen von Peter Jackson nämlich im 3. Zeitalter der Fantasywelt Mittelerde spielte, findet die Handlung der neuen Serie im 2. Zeitalter statt. Hierzu gibt zwar keine direkte Buchvorlage, die Produktion nimmt sich aber die geschichtlichen Hintergründe über Mittelerde zum Vorbild, die Tolkien am Rande seiner eigentlichen Erzählung und im Anhang von der „Der Herr der Ringe“ verarbeitete.

Die erste Episode beginnt direkt mit einer riesigen epischen Schlacht zwischen Elben und dem teuflischen Morgoth, dem ursprünglichen teuflischen Bösewicht in Tolkiens erzählerischem Universum, der noch vor Sauron Mittelerde bedrohte. Nach dem Sieg über Morgoth erleben Elben und Zwerg ein goldenes Zeitalter, in dem beide Gesellschaften gedeihen können. Aber auch Menschen und Hobbits leben ein beschauliches Leben. Dennoch braut sich Dunkelheit am Horizont zusammen und eine dunkle Bedrohung braut sich zusammen, denn Morgoths einstiger Leutnant Sauron scheint nach Mittelerde zurückzukehren. Die Serie beschreibt einiges, was viele Zuschauer vielleicht schon aus anderen Filmen und Büchern kennen.

Letztendlich soll die Handlung auch die Erschaffung der titelgebenden Ringe der Macht beschreiben, die schließlich zu dem einen Ring der Macht führte, um den sich alles in „Der Herr der Ringe“ dreht. Allein die erste Staffel ließ sich Amazon eine halbe Milliarde Dollar kosten. Allein die aufwändige Produktionsdesign und die beeindruckende visuelle Gestaltung der Serie war die Summe wert. Bisher hat Amazon fünf Staffeln für die Serie geplant.       

2. Der Hobbit: Eine unerwartete Reise (2012)

Der 1. Film der Hobbit-Trilogie, die von Regisseur Peter Jackson inszeniert wurde, spielt 60 Jahre vor den Ereignissen von „Der Herr der Ringe“, obwohl sie ein Jahrzehnt später in die Kinos kam. Hierin schlüpft der britischen Schauspieler Martin Freeman in die Rolle des jungen Bilbo Beutlin. Der weise Zauberer Gandalf rekrutiert den gemütlichen Hobbit, damit dieser sich dem Zwerg Thorin und seinen Gefährten anschließt. Diese möchten ihr Zwergen-Königreich unterhalb des Berges Erebor zurückerobern, der auch als der „Einsame Berge“ bekannt ist. Auf dem Weg dorthin trifft Bilbo zum ersten Mal auf Gollum, der im Verlauf der Geschichte noch eine tragende Rolle spielen soll. Hier erhält der Hobbit auch unversehens den mächtigen Ring Saurons.

3. Der Hobbit: Smaugs Einöde (2013)

Alle Der Herr der Ringe Filme und Serien

Thorin und seine Gefährten setzen ihre Reise zum Einsamen Berg fort und müssen sich unterwegs gegen Riesenspinnen und Orks zur Wehr setzen. Legolas (Orlando Bloom) und die Elbin Tauriel (Evangeline Lilly) schließen sich dem Kampf an. Die Gruppe erreicht schließlich Esgaroth, eine Seestadt südlich des Berges Erebor. Sie schaffen es schließlich, in die Minen des Berges zu gelangen. Hier trifft Bilbo auf den Drachen Smaug (im Original von Benedict Cumberbatch gesprochen), der einst das Königreich und seine Reichtümer gewaltsam an sich gerissen hat.

4. Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere (2014)

Nach dem Kampf gegen den Drachen Smaug, kommt es zur titelgebenden finalen Schlacht der fünf Heere zwischen den Armeen der Menschen, der Zwerge, der Elben und zweier Ork-Stämme. Damit beschloss Peter Jackson seine Hobbit-Trilogie und verabschiedet sich von Mittelerde, um sich anderen Projekten zu widmen. Wie der Titel angekündigt, erwartet die Zuschauer ein actionreiches Finale, das schließlich dort endet, wo die „Herr der Ringe“-Trilogie beginnen soll: Mit Bilbo Beutlin und seinen Schätzen, die er von seiner langen Reise mit nach Hause gebracht hat, im Auenland.

5. Der Herr der Ringe: Die Gefährten (2001)

Wie gesagt, setzt die Handlung von „Der Herr der Ringe“ 60 Jahre nach Bilbos Reise mit der Zwergengemeinschaft ein. Im Mittelpunkt steht aber nicht mehr dieser Hobbit-Abenteurer, sondern sein Neffe Frodo Beutlin (Elijah Wood). Zunächst beschreibt jedoch ein Prolog das letzte gemeinsame Bündnis zwischen Menschen und Elben und ihre Schlacht gegen den bösen Sauron, Herrscher über Mordor, bei dem auch sein Ring der Macht eigentlich zerstört werden sollte. Einer der Menschen namens Isildur beansprucht den Ring allerdings für sich selbst, bis er kurz danach getötet wird, ihn schnell wieder verliert und schließlich Bilbo Beutlin (Ian Holm) in die Hände gerät. In der Gegenwart angekommen, feiert Letzterer seinen 111. Geburtstag und hinterlässt den Ring seinem Neffen Frodo.

Der Zauberer Gandalf (Ian McKellen) warnt Frodo jedoch, dass der dunkle Herrscher Sauron zurückgekehrt ist und nach seinem Ring sucht, mit dem er die Herrschaft über ganz Mittelerde erlangen könnte. Frodo und drei seiner Freunde müssen das Auenland verlassen und sich zum Schicksalsberg im Herzen Mordors begeben – der einzige Ort, an dem sich der Ring zerstören lässt und an dem Sauron endgültig besiegt werden kann. Bei dieser gefahrvollen Reise begleiten sie der Zauberer Gandalf, der Waldläufer Aragorn (Viggo Mortensen), der Elb Legolas (Orlando Bloom), der Zwerg Gimli (John Rhys Davies). Sie treffen unter anderem auf die Elbin Galadriel (Cate Blanchett), die in der Serie „Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ wiederum eine wichtige Rolle spielte. Der Film endet nicht nur mit zwei tragischen Todesfällen, sondern auch mit einem Cliffhanger, auf dessen Auflösung die Fans damals ein Jahr lang warten mussten. So lange dauerte es nämlich, bis die Fortsetzung in die Kinos kam. Der Film war dennoch ein voller Erfolg, heimste Kritikerlob ein und gewann vier Oscars.

6. Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (2002)

Frodo und sein treuer Begleiter Sam (Sean Astin) nehmen auf dem Weg nach Mordor widerwillig einen weiteren Gefährten namens Gollum mit. Hierbei handelt es sich um einen Hobbit, der einst den Ring Saurons fand, dessen Macht ihn allerdings korrumpierte und über Jahrhunderte hinweg in eine groteske Gestalt verwandelte. Die Drei schaffen es bis an die Grenze von Mordor, bevor sie auf unvorhergesehenes Problem stoßen.

Aragorn, Legolas und Gimli, die von den beiden Hobbits im letzten Film getrennt wurden, begeben sich währenddessen auf eine Rettungsmission und treffen auf die Menschen von Rohan und den Zauberer Gandalf, der aber in einer neuen Gestalt in Erscheinung tritt. Gemeinsam müssen sie sich gegen den bösen Zauberer Saruman (Christopher Lee) und seiner furchteinflößenden, selbst gezüchteten Armee aus Uruk-hais stellen. Da Peter Jackson alle drei Filme innerhalb eines Jahres drehte, konnte er „Die zwei Türme“ bereits ein Jahr nach der Veröffentlichung des ersten Films weltweit in die Kinos bringen. Auch „Die zwei Türme“ konnte das Publikum begeistern und insbesondere die finale epische Schlacht sorgt noch heute für Gänsehaut.

7. Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (2003)

Im großen emotionalen letzten Film der Erzählung nutzt Gollum den korrumpierenden Einfluss des Rings, um Frodo gegen seinen guten Freund Sam aufzuhetzen und Frodo schließlich in eine Falle zu locken. Die anderen Mitglieder der Gemeinschaft nehmen unterdessen an der Schlacht der Pelennor-Felder teil – einem gewaltigen letzten Kampf gegen die dunkle Mächte Saurons, um das Königreich Gondor und die Welt von Menschen, Hobbits und Zwerge zu verteidigen. Schon die Action im Vorgängerfilm sorgte für allgemeine Begeisterung.

„Die Rückkehr des Königs“ kann in dieser Hinsicht aber auch in emotionaler Wucht noch viel mehr bieten. Ein tränenreicher Abschied von Frodo und seinen Freunden vom Auenland darf natürlich nicht fehlen. Das Mammutprojekt erhielt insgesamt 11 Oscars, unter anderem für den besten Film, das beste adaptierte Drehbuch und für die beste Regie.  

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