Predator Filme: Die chronologische Reihenfolge (Filmreihe)

Bei der Frage nach den besten Filmmonstern aller Zeiten darf zweifellos auch der Predator nicht fehlen. Der außerirdische Jäger hat sich seit seinem ersten Auftritt im Jahr 1987 absoluten Kultstatus erarbeitet. Nicht umsonst sind seitdem eine ganze Reihe von Fortsetzungen und Spin-offs erschienen. Nicht einfach hier den Überblick über die richtige Predator Reihenfolge zu behalten. Grund genug, einmal einen Blick auf alle Predator Filme und ihre Historie im Kino zu werfen.

Predator Reihenfolge

Der Predator und seine Filme

Während viele Filmreihen oft von einem bestimmten Regisseur geprägt wurden, wie beispielsweise James Cameron bei Terminator oder George Lucas bei Star Wars, kann man Predator eher als eine Anthalogiereihe sehen. Mit praktisch jedem Film wechselten die kreativen Verantwortlichen und auch die Filme selbst bauen kaum aufeinander auf. Entsprechend spielt es auch bei der Predator Reihenfolge weniger eine Rolle, wann genau die Filme konkret angesiedelt sind. Jeder Teil kann unabhängig voneinander geschaut werden und setzt kein wirkliches Vorwissen voraus.

Erwähnenswert ist zudem, dass die Serie nicht nur aus den Einzelfilmen besteht, in denen Menschen und Predatoren sich gegenüberstehen, sondern auch aus zwei Spin-off-Filmen. Diese basieren unter anderem auf einen kleinen Spaß, den sich Requisiteure in Predator 2 erlaubten. So platzierten sie in dem Raumschiff des Predators den Kopf eines der Aliens aus der gleichnamigen Filmreihe. Dies sorgte natürlich bei vielen Fans für Hoffnungen, dass sich die beiden ikonischen außerirdischen Wesen tatsächlich einmal gegenüberstehen könnten. Am Ende dauerte es 14 Jahre, bis aus dem Traum Wirklichkeit wurde und mit Alien vs. Predator das Duell seinen Weg in die Kinoleinwand fand.

Predator Reihenfolge nach Veröffentlichungsjahr

  1. Predator (1987)
  2. Predator (1990)
  3. Alien vs. Predator (2004)
  4. Aliens vs. Predator: Requiem (2007)
  5. Predators (2010)
  6. Predator Upgrade (2018)
  7. Prey (2022)
 

Da die Predator-Filme in der Regel auch im selben Jahr, in dem sie veröffentlicht wurden, oder zumindest zeitnah zu dem Jahr spielen, entspricht die Zeitlinie weitestgehend auch der Veröffentlichungsreihenfolge. Lediglich der 2022er Prey stellt hier eine Ausnahme dar. Die Handlung des Films ist im Jahr 1719 angesiedelt, was ihn zum chronologisch ersten Teil der Reihe macht.

Arnold Schwarzenegger und Danny Glover gegen die Predator

Der erste Predator aus dem Jahr 1987 gilt für viele Filmfans bis heute als ein Klassiker des Action-Kinos. Inszeniert von Regielegende John McTiernan, der beispielsweise auch den ersten Stirb Langsam drehte, und mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle legte der Film die Grundlage für die bis heute große Popularität des Predators. Dabei haben sich die Macher damals zum Glück noch einmal zu einer Überarbeitung des heute so legendären Kostüms entschieden. Dieses sah ursprünglich eher danach aus, als wäre es für einen billigen Fernsehfilm erschaffen worden. Auch hatte man eigentlich geplant, Jean-Claude Van Damme unter die Maske zu stecken. Der Darsteller kam jedoch mit dem früheren Kostüm so gar nicht zurecht und wurde schließlich entlassen.

Während Predator mit seiner actionreichen Handlung im Dschungel viele Fans gewinnen konnte, trafen die Verantwortlichen für die Fortsetzung die Entscheidung, das Setting zu wechseln. Anstatt im Dschungel ging der Predator im zweiten Film in Los Angeles auf Menschenjagd. Dazu wurde mit Danny Glover ein neuer Hauptdarsteller verpflichtet, der praktisch überhaupt keine Ähnlichkeit mit Arnold Schwarzeneggers Dutch Schaefer hat. Die Änderungen stießen bei Fans und Kritikern auf wenig Gegenliebe. Predator 2 kam 1990 in die Kinos und war nur mäßig erfolgreich. Am Ende sorgte der Film sogar dafür, dass der außerirdische Jäger über zehn Jahre auf seinen nächsten Leinwandauftritt warten musste.

Predator und Aliens auf der Leinwand

Predator Filme in chronologischer Reihenfolge

Seitdem der Alienkopf in einer kurzen Szene in Predator 2 zu sehen war, gab es immer wieder Berichte über ein Aufeinandertreffen der beiden ikonischen Filmmonster. In Comics und Videospielen hatten es Alien und Predatoren über die Jahre schon mehrfach miteinander aufgenommen, im Kino war es schließlich 2004 soweit. Die Inszenierung des Films übernahm Paul W. S. Anderson, der beispielsweise durch die Adaption der Videospielreihe Resident Evil weltweite Bekanntheit erlangt hatte. Anderson inszenierte einen Film, der auf der Erde der Gegenwart spielte und seine stärksten Momente tatsächlich immer dann hatte, wenn Aliens und Predatoren gemeinsam auf der Leinwand zu sehen waren.

Mit einem Einspielergebnis von 177 Millionen Dollar schlug sich Alien vs. Predator auch tatsächlich ziemlich gut an den Kinokassen. Das Ergebnis sorgte sogar dafür, dass das Filmstudio eine Fortsetzung in Auftrag gab. Diese musste allerdings mit einem Budget auskommen, das um 20 Millionen geringer ausfiel als noch beim ersten Film. Zudem verlegten die Macher die Handlung in eine amerikanische Stadt, was unter anderem dafür sorgt, dass der Film sich in vielen Momenten eher wie ein Teenieslasher anfühlte. Für viele Fans gilt Aliens vs. Predator: Requiem daher bis heute sowohl als Tiefpunkt der Predator- als auch der Alien-Filmreihe.

Aliens vs. Predator: zurück zu den Wurzeln

Nachdem der zweite Aliens vs. Predator sowohl inhaltlich als auch finanziell gefloppt war, besann man sich wieder auf die Ursprünge der Predatoren zurück. Mit Predators erschien 2010 ein weiterer Teil der Reihe, der wieder im Dschungel spielte. Allerdings befand sich dieser nicht mehr auf der Erde, sondern auf einem fernen Planeten. Dort landen mehrere Menschen, die unter anderem von Adrien Brody, Topher Grace, Alice Braga, Walton Goggins und Laurence Fishburne gespielt wurden. Die Gestrandeten mussten anschließend schon bald lernen, dass sie als Beute für eine Predatorenjagd auf den Planeten gebracht wurden. Daraufhin begann ein blutiger Kampf ums Überleben.

Predators schlug sich achtbar an den Kinokassen und erhielt vergleichsweise gute Kritiken. Am Ende reichte es allerdings nicht für eine direkte Fortsetzung. Stattdessen holte das Studio mit Shane Black eine neue kreative Kraft an Bord, die das Franchise 2018 wiederbeleben sollte. Black war dabei in der Welt der Predatoren kein Unbekannter, gehörte er doch zu den Darstellern, die im ersten Film von 1987 an der Seite von Arnold Schwarzenegger zu sehen waren. Nun selbst für die kreative Ausrichtung verantwortlich, konnte er jedoch nicht an den Erfolg des Ursprungsfilms anknüpfen. Predator: Upgrade war am Ende zu teuer für die 160 Millionen Dollar, die er an den Kinokassen einspielen konnte. Auch viele Fans zeigten sich von der neuen Fortsetzung alles andere als begeistert.

Ein neuer Ansatz in Prey

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Während das Studio 20th Century noch an Predator: Upgrade arbeitete, wurde die Produzenten von Regisseur Dan Trachtenberg kontaktiert, der ihnen seine eigene Idee für einen neuen Predator-Film vorstellte. Diese war offensichtlich so gut, dass das Projekt schnell grünes Licht erhielt und im Dezember 2019 bereits gedreht wurde. Der Film mit dem Namen Prey wird über 300 Jahre in die Vergangenheit springen und ein Aufeinandertreffen eines Predators mit amerikanischen Ureinwohnern zeigen.

Dabei setzten die Macher rund um Dan Trachtenberg auf hohe Authentizität. So wurden nicht nur alle Rollen mit amerikanischen Ureinwohnern besetzt, es wird auch eine Tonspur in der Originalsprache der Comanchen geben. Zu sehen gibt es Prey in Deutschland ab dem 5. August im Disney+ Star Bereich des Streaming-Dienstes von Disney. Auch alle anderen Predator Filme kannst du exklusiv bei Disney+ streamen. Also Zeit genug nochmal alle Filme anzuschauen, bevor mit Prey der nächste Film in der Reihenfolge erscheint.

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