Die besten Tanzfilme: Unsere Top 10 aller Zeiten

Tanzfilme sind ein ganz besonderes Genre, da sie ganz unterschiedliche Stimmungen abdecken können. Von Romantik über Comedy bis hin zu Drama ist praktisch alles dabei. Einige Werke rund um das Tanzen haben sogar Filmgeschichte geschrieben und ganze Generationen beeinflusst. Zudem gibt es häufig auch spektakuläre Bilder zu bestaunen, wie vor allem die Tanzfilme der jüngeren Vergangenheit zeigen. Grund genug, einmal einen Blick auf die besten Tanzfilme aller Zeiten zu werfen.

Unsere Top 10 der besten Tanzfilme

Tanzfilme gibt es auf Netflix, Amazon Prime und weiteren Streaming-Diensten mittlerweile viele. Doch was sind die besten Tanzfilme aller Zeiten? Die Auswahl ist uns nicht einfach gefallen. Denn einige kann man auch jederzeit zur Liste der Filme die man gesehen haben muss hinzufügen. Hier nun unsere aktuelle Top 10 der besten Tanzfilme.

Honey (2003)

Die besten Tanzfilme
Bildquelle: IMDB © 2003 Universal Studios

Honey verbindet klassische Tanzfilmthematiken mit gesellschaftskritischen Themen. In den Film steht die junge Tänzerin Honey Daniels im Mittelpunkt, die davon träumt, einmal eine professionelle Tänzerin zu werden. Gleichzeitig ist sie aber auch sehr engagiert in ihrem Viertel und versucht Kinder und Jugendliche durch Tanzunterricht von der Straße zu holen. Als sie schließlich tatsächlich die Chance bekommt, ihren Traum zu leben, muss sich Honey entscheiden, ob ihre Karriere oder ihre Arbeit mit den Kindern wichtiger ist.

In Honey ist einer der ersten größeren Filmerfolge von Jessica Alba, die in dem Film die titelgebende Hauptrolle spielt. Die Inszenierung übernahm dagegen Bille Woodruff, der aufgrund des Erfolges anschließend auch die Fortsetzung drehte. Wie bei anderen Tanzfilmreihen auch drehte diese sich allerdings um komplett neue Figuren. Auch die Teile 3 und 4 folgten diesem Muster, entstanden dann aber komplett ohne die Beteiligung von Woodruff.

Magic Mike (2012)

Magic Mike ist ein Tanzfilm der etwas anderen Sorte. Die Handlung dreht sich um den titelgebenden Mike Martingano, der eigentlich eine Leidenschaft für das Designen von Möbeln hat. Sein Geld verdient Mike allerdings durch das Strippen. Hier gehört Mike zu den Besten überhaupt, was sich auch an seinen guten Einkünften bemerkbar macht. Eines Tages trifft Mike auf The Kid, der ihn unter seine Fittiche nimmt. In der Folge lernt der junge Stripper nicht nur eine ganze Reihe von Lebenslektionen, er verliebt sich auch.

Magic Mike war einer der Überraschungsfilme des Jahres 2012. Bei einem Budget von nur 7 Millionen Dollar spielte der Tanzfilm weltweit fast 170 Millionen Dollar ein. Einen großen Teil dazu trug auch der namhafte Cast bei. Neben Channing Tatum in der Hauptrolle sind in Magic Mike auch Alex Pettyfer, Olivia Munn, Matt Bomer, Joe Manganiello und Matthew McConaughey zu sehen. Aufgrund des Erfolges entstand zudem die Fortsetzung Magic Mike XXL, die 2015 in die Kinos kam.

Als wir tanzten (2020)

Die schwedisch-georgische Produktion Als wir tanzten ist aus verschiedenen Gründen ein ganz besonderer Tanzfilm. So spielt die Handlung nicht nur in Georgien und dreht sich um georgisches Ballett, der Film stellt auch zwei homosexuelle Figuren in den Mittelpunkt. Erzählt wird die Geschichte von Merab, der schon seit er klein ist, davon träumt, ein erfolgreicher Balletttänzer zu werden. Die Tatsache, dass er es ins Georgischen Nationalensemble Ballett geschafft hat, sorgt bei seiner Familie allerdings nur bedingt für Jubelstürme. Sein Leben wird zudem durch die Ankunft von Irakli auf den Kopf gestellt. Der junge unbekümmerte Tänzer wird schnell zu einem großen Tanzrivalen für Merab, und als wäre dies noch nicht genug, beginnt er auch noch Gefühle für den Neuankömmling zu entwickeln.

Step Up (2006)

Die Step-Up-Reihe war in den 2000ern für eine Zeit der Maßstab für Tanzfilme. Der erste Teil erschien im Jahr 2006 und dreht sich um den jungen Tyler. Dieser muss 200 Sozialstunden an einer klassischen Kunstschule ableisten, wovon er zunächst wenig begeistert ist. Als Tänzer, der eher mit Breakdance und Hip-Hop zu tun hat, kann er mit der klassischen Kunst an der Schule wenig anfangen. Dies ändert sich, als er die junge Nora kennenlernt und tanzen sieht. Beide sind schnell voneinander und den ganz unterschiedlichen Welten, aus denen sie kommen, fasziniert und als eines Tages Noras Tanzpartner ausfällt, ist dies die Chance für Tyler.

Noch bevor Channing Tatum in Magic Mike für Aufsehen sorgte, trat er bereits in Step Up tänzerisch in Erscheinung. An seiner Seite tanzte Jenna Dewan, während der Film von der Choreografin Anne Fletcher inszeniert wurde. Step Up entwickelte sich schnell zu einem weltweiten Erfolg und Fortsetzungen ließen nicht lange auf sich warten. In den folgenden Jahren erarbeitete sich die Reihe vor allem aufgrund ihrer spektakulären Tanzszenen einen guten Ruf. Bisher sind insgesamt sechs Filme erschienen, wobei der aktuell letzte Teil der Reihe Step Up: Jahr des Tanzes im Jahr 2019 seine Premiere feierte.

Black Swan (2011)

Black Swan ist einer der Tanzfilme, der zeigt, wie vielfältig das Genre sein kann. Auch wenn der Film viele sehenswerte Tanzszenen zeigt, ist er inhaltlich eher ein Psycho-Thriller. Erzählt wird die Geschichte der Ballerina Nina Sayers, die in einem New Yorker Ballettensemble tanzt. Dieses plant eines Tages die Wiederaufführung von Tschaikowskis Schwanensee. Nina tut alles, um die Hauptrolle in dem Ballett zu bekommen und ist überrascht, als sie tatsächlich ausgewählt wird. Je näher die Premiere rückt desto mehr nimmt allerdings der Druck auf die Tänzerin zu. Nina muss sich mit ihrer überkritischen Mutter, einer neuen Konkurrentin und dem exzentrischen Regisseur auseinandersetzen. Mit der Zeit wird sie zunehmend paranoid und steht schließlich kurz vor einem Nervenzusammenbruch.

Black Swan entwickelte sich nach seiner Premiere schnell zu einem absoluten Kritikerliebling. Dies spiegelte sich auch bei den Oscars 2011 wider, wo der Film fünf Nominierungen erhielt. Hauptdarstellerin Natalie Portman, die im Vorfeld der Produktion monatelang für die Tanzszenen trainiert hatte, konnte den begehrten Filmpreis dann auch mit nach Hause nehmen. Auch finanziell war Black Swan ein echter Erfolg. Bei einem Budget von nur 13 Millionen Dollar spielte der Film fast 330 Millionen Dollar ein.

Saturday Night Fever (1977)

Wenn man sich mit Tanzfilmen beschäftigt, kommt man um einen Darsteller nicht herum: John Travolta. Der Schauspieler war Ende der 1970er Jahre ein absoluter Superstart, wobei er mit Saturday Night Fever den Grundstein für seinen Erfolg legte. Der Tanzfilm löste weltweit eine Discowelle aus und gilt aufgrund seines Stils heute als prägend für eine ganze Generation.

Saturday Night Fever dreht sich um Tony Manero. Dieser arbeitet eigentlich als Verkäufer, wünscht sich jedoch nichts mehr, als aus seinem eintönigen Alltag auszubrechen. Nur am Wochenende kommt er seinem Traum nahe, wenn er in der Diskothek 2001 Odyssey das Tanzbein schwingt. Hier hat sich Tony aufgrund seiner Tanzmoves einen hohen Ruf erarbeitet und gilt für viele Besucher als König der Tanzfläche. Eines Tages lernt Tony die schöne Stephanie kennen und entwickelt prompt Gefühle für sie. Stephanie weißt ihn allerdings ab, doch Tony kann sie zumindest davon überzeugen, gemeinsam an einem Tanzwettbewerb teilzunehmen. Dieser ist die große Chance für ihn, sein Leben als Verkäufer endlich hinter sich zu lassen.

Footlose (1984)

Footlose ist ein weiterer Klassiker, der in keiner Liste der besten Tanzfilme fehlen darf. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Teenager Ren MacCormack. Dieser ist ein begeisterter Tänzer aus Boston, der eines Tages zu seinem Onkel Wes nach Tennessee zieht. In seiner neuen Heimat muss Ren feststellen, dass seine große Liebe zum Tanz nicht überall gern gesehen ist.

In dem kleinen Ort ist weder das Hören von Rockmusik noch das Tanzen Minderjähriger in der Öffentlichkeit erlaubt. Vor allem Reverend Shaw Moor hat für dieses Verbot gekämpft, nachdem sein Sohn nach einer Partynacht bei einem Unfall ums Leben kam. Für Ren ist das Verbot jedoch nicht akzeptierbar und er macht sich daran, den Tanzbann aufheben zu lassen. Dabei findet er in Ariel, der Tochter des Pastors, eine überraschende Verbündete. Gemeinsam kämpfen die beiden Teenager für ihre Rechte und kommen sich dabei auch zunehmend näher.

Grease (1978)

Welche Rolle John Travolta für das Genre der Tanzfilme einnimmt, zeigt sich auch daran, dass der Darsteller innerhalb von zwei Jahren in gleich zwei echten Klassikern des Genres zu sehen war. Ein Jahr nach Saturday Night Fever spielte Travolta in Grease erneut die Hauptrolle und zementierte damit seinen damaligen Status als Superstar. Der Film war nach seiner Veröffentlichung ein massiver Hit und konnte bei einem Budget von 6 Millionen Dollar weltweit fast 400 Millionen Dollar einspielen.

Die Handlung von Grease ist in den 1950er Jahren angesiedelt. In dieser Zeit trifft der coole Danny Zuku während eines Urlaubs auf die unschuldige Sandy. Die beiden haben eine Urlaubsromanze und Danny geht davon aus, dass er das hübsche Mädchen vermutlich nie wieder sehen wird. Allerdings zieht Sandy mit ihren Eltern um und geht fortan auf die gleiche Schule wie er. Als Anführer der Gruppe T-Birds ist Danny jedoch auf sein Macho-Image bedacht und kann nicht einfach eine Beziehung mit jemandem wie Sandy eingehen. Dazu sorgen auch seine Ex-Freundin und rivalisierende Gangs für zusätzliche Probleme.

Billy Elliot (2000)

Viele Tanzfilme zeigen nicht nur hervorragend cheografierte Tanzszenen, sie drehen sich auch inhaltlich um die Liebe zum Tanzen. So auch Billy Elliot, der die Geschichte des titelgebenden Jungen erzählt. Billy nimmt aus Liebe zu seinem Vater Boxunterricht, da dieser aus ihm einen harten Mann machen möchte. Eines Tages entdeckt Billy allerdings, dass seine wahre Leidenschaft dem Tanzen und dem Ballett gilt. Dies kommt bei seinem Vater alles andere als gut an und er verbietet Billy sogar, Tanzunterricht zu nehmen. Der Junge lässt sich von seinem Vater aber nicht abhalten und versucht sich gegen alle Widerstände durchzusetzen.

Dirty Dancing (1987)

Eine Liste der besten Tanzfilme zu erstellen, ohne Dirty Dancing zu nennen, ist praktisch unmöglich. Für die meisten Menschen dürfte der Film vermutlich sogar die erste Antwort auf die Frage ‚Nenne einen Tanzfilm‘ sein. Ähnlich wie Saturday Night Fever begeisterte Dirty Dancing Ende der 1980er Jahre eine ganze Generation und entwickelte sich anschließend zu einem weltweiten Phänomen. Einen wichtigen Anteil hatte dabei auch der Soundtrack, der in den USA 18 Wochen lang auf Platz 1 der Charts stand und mit weltweit über 32 Millionen verkauften Exemplaren bis heute als eines der meistverkauften Alben gilt.

Dirty Dancing spielt im Jahr 1963 und stellt die junge Francis „Baby“ Houseman in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit ihrer reichen Familie verbringt die junge Frau ihre Sommerferien in einem Ferienresort. Hier trifft sie auf den Tanzlehrer Johnny Castle, der allerdings wenig mit reichen und verwöhnten Mädchen anfangen kann. Als Johnnys Tanzpartnerin aufgrund einer Schwangerschaft jedoch ausfällt, bietet Baby an, als Ersatz zu fungieren. In den kommenden Wochen bringt Johnny der jungen Frau die verschiedensten Tänze bei, wobei die beiden sich auch persönlich immer näher kommen. Ihr so unterschiedliche Herkunft erweist sich jedoch immer wieder als Hürde.

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