Alle Transformers Filme in der richtigen Reihenfolge

Transformers waren von 2007 bis 2018 ein fester Bestandteil der Kino- bzw. Blockbuster-Kultur. Bald soll es sogar mit den Actionkrachern basierend auf Spielzeugen und Zeichentrickserien und -filmen aus den 80er Jahren weitergehen. Höchste Zeit also, einen erneuten Blick auf alle Transformer-Filme zu werfen. Hier findest du einen umfassenden Überblick über die Erfolgsfilmreihe und die richtige Reihenfolge.

Transformers Filme Reihenfolge
© Paramount Pictures

Bei den Transformers-Filmen handelt es sich um eines der erfolgreichsten Hollywood-Franchises dieses Jahrtausends, dessen Popularität trotz einiger Höhen und Tiefen bis heute anhält. In den letzten Jahren ist es allerdings etwas ruhiger um die Reihe geworden, bald sollen aber weitere Filme hinzukommen. Die Produktionen basieren auf einer amerikanisch-japanischen Kollaboration, die 1984 begann, die sich alle um die sogenannten Autobots und Decepticons drehen, die sich in einem ewigen Kampf gegeneinander befinden.

Hieraus gingen Actionfiguren, Bücher, Comics und Zeichentrickserien hervor, die sich schon damals großer Popularität erfreuten. Die neueste Kinofilmreihe riefen Steven Spielberg und Regisseur Michael Bay in Leben. Darüber hinaus gibt es jedoch weiteren Content mit den beliebten Robotern, die sich in Autos und in Fluggeräte verwandeln können. Es steht außerdem fest, dass es bald eine neue Trilogie geben wird.

Transformers Filme Reihenfolge

Nachfolgend findest du eine Übersicht der Transformers-Filme in chronologischer Reihenfolge nach Erscheinungsjahr:

  1. Transformers – Der Kampf um Cybertron (1986)
  2. Transformers (2007)
  3. Transformers – Die Rache (2009)
  4. Transformers 3 (2011)
  5. Transformers: Ära des Untergangs (2014)
  6. Transformers: The Last Knight (2017)
  7. Bumblebee (2018)
  8. Transformers: Rise of the Beasts (2023)

Alle Transformers Filme im Überblick

Zeichentrickserie: Transformers: Kampf um Cybertron (1986)

Abgesehen von den richtig besessenen Transformers-Fans werden sich wahrscheinlich nur die wenigsten an diesen Animations-Actionfilm erinnern, der auf der Transformer-Zeichentrickserie basiert. In der Originalversion liehen unter anderem der ikonische Schauspieler und Regisseur Orson Welles, der als Mr. Spock bekannte Darsteller Leonard Nimoy und der vor allem durch Monty Python bekannte britischen Komödiant Eric Idle den Robotern ihre Stimmen.

Der Film spielt im Jahr 2005, also 20 Jahre nach den Ereignissen der 2. Staffel der Zeichentrickserie. Die bösartigen Decepticons haben den Transformer-Planeten Cybertron erobert. Optimus Prime und seine Autobots müssen sich auf die zwei benachbarten Monde zurückziehen und den Kampf von dort aus weiterführen. Außerdem errichten sie eine Stadt auf der Erde namens Autobot-City. Nach einem Angriff auf Autobotcity werden zahlreiche Autobots getötet und sowohl Optimus Prime als auch Megatron tödlich verletzt. Nur Optimus Prime erliegt seinen Verletzungen. An seiner statt übernimmt Nachfolger Ultra Magnus die Führerschaft über die Autobots. Der schwerverletzte Megatron und weitere Decepticons werden dagegen von seinem Stellvertreter im All ausgesetzt, vom Planetenvernichter Unicron versklavt und in einen neuen Roboter namens Galvatron verwandelt.

Das produzierende Unternehmen Hasboro wollte mit der Veröffentlichung des Films das eigene Produkt auffrischen, indem es alte Hauptfiguren vernichtete und neue Roboter einführte. Dabei stieß der Hersteller auf den Protest vieler Transformers-Schöpfer des Films und der Fernsehserie. Zusätzlich verärgerte Hasboro auch noch das junge Publikum mit seinen tiefgreifenden Entscheidungen. An den Kinokassen stellte sich der Film als Flop heraus. Die Zeichentrickproduktion konnte jedoch später dank der Homevideo-Veröffentlichung eine Art Kultstatus erreichen. Trotzdem sollte es noch bis zum neuen Jahrtausend dauern, bis die wandlungsfähigen Roboter die Kinoleinwand wieder erblickten.

Transformers – Realverfilmungen

2007 startete eine neue Kinoreihe unter der Schirmherrschaft von Produzent Steven Spielberg und Regisseur Michael Bay, der bereits Actionkracher wie „Bad Boys“, „The Rock: Fels der Entscheidung“, „Armageddon – Das jüngste Gericht“ und „Pearl Harbor“ inszenierte. Später kam noch ein Spin-Off-Film namens „Bumblebee“ hinzu, bei dem aber Travis Knight die Regie übernahm.

Die sechs Filme machen es den Zuschauern aber nicht leicht, wenn es um die richtige zeitliche Einordnung der Geschehnisse geht. Die Produktionsreihenfolge entspricht aber nicht ganz den chronologischen Ereignissen der Transformers-Zeitlinie. Aus diesem Grund haben wir noch einmal die richtige Abfolge zusammengestellt, die dir bei deinem nächsten Transformers-Marathon helfen soll.    

1. Bumblebee (2018)

Hierbei handelt es sich zwar um den aktuell neusten Realfilm und das jüngste Spin-Off der Transformers-Reihe, „Bumblebee“ spielt allerdings im Jahr 1987, also 20 Jahre vor den Ereignissen des ersten Realfilms von Michael Bay. Hier stürzt der titelgebende außerirdische Autobot Bumblebee auf die Erde und trifft dort auf das Teenager-Mädchen Charlie Watson (Hailee Steinfeld). Zwischen den beiden ungleichen Wesen entwickelt sich schnell eine Freundschaft und während Charlie lernt, den Tod ihres Vaters zu überwinden, entdeckt Bumblebee sein eigenes Potenzial als Beschützer der Erde. Zwar steht der Film etwas abseits der eigentlichen Zeitlinie, Produzenten und Autoren verknüpfen „Bumblebee“ aber am Ende mit der Hauptfilmreihe, als seine und Charlys Wege trennen und er sich wieder Optimus Prime anschließen kann.  

2. Transformers (2007)

Zwanzig Jahre nach den Ereignissen von „Bumblebee“ lernen die Zuschauer den Außenseiter und High-School-Schüler Sam Witwicky (Shia LeBouf) kennen, der sich endlich sein erstes eigenes Auto kaufen möchte. Zu Beginn des Films bekommt er allerdings nur einen schrottreifen Gebrauchtwagen, ohne zu wissen, dass es sich hierbei um den Autobot Bumblebee handelt.

Zusammen mit einer neuen Bekanntschaft namens Mikaela Banes (Megan Fox) und einer Handvoll weiterer Autobots versuchen sie, das allmächtige Allspark zu finden – ein Artefakt der außerirdischen Roboterspezies, das in der Lage ist, neue Transformers zu erschaffen. Der Aufenthaltsort des AllSparks wurde vor mehreren Jahrzehnten von einem mittlerweile eingefrorenen Megatron in eine Brille eingraviert, die einst Sam Witwickys Großvater gehörte. Es entwickelt sich ein actionreicher Wettlauf zwischen den von Megatron angeführten boshaften Decepticons und den von Optimus Prime angeführten und der Menschheit wohlgesonnenen Autobots.    

3. Transformers: Die Rache (2009)

Zwei Jahre sind seit den Ereignissen des ersten Films vergangen, in dem die Autobots die Menschheit vor den feindlichen Decepticons gerettet haben. Sam Witwicky bereitet sich darauf vor, sein zuhause zu verlassen und aufs College zu gehen, um dort zu studieren. An seine Heldentaten glauben allerdings nur noch Verschwörungstheoretiker. Er muss aber nicht nur das behagliche heimische Nest, sondern auch seine Freundin Mikaela und sein Auto sowie Roboter-Kumpel Bumblebee zurücklassen.

Die Autobots arbeiten inzwischen mit dem Militär zusammen und bilden ein strenggeheimes Team namens NEST, das Jagd auf die verbliebenen Decepticons macht, die sich noch auf der Erde verstecken. Der nationale Sicherheitsberater Theodore Galloway (John Benjamin Hickey) möchte dagegen alle Transformers von der Erde verbannen. Optimus Prime erklärt sich bereit, die Erde zu verlassen, allerdings warnt er Galloway, dass der Planet damit quasi schutzlos dasteht. Unterdessen wird Sam von Visionen heimgesucht, die nicht nur seine akademischen Ambitionen, sondern auch sein eigenes Leben gefährden. Ohne es zu wissen, hält er nämlich den Schlüssel zum Sieg im Kampf von Gut gegen Böse und Autobot und Decepticons in seinen Händen.

4. Transformers 3: Die dunkle Seite des Mondes (2011)

  „Transformers 3: Die dunkle Seite des Mondes“ spielt drei Jahre nach den Geschehnissen von „Transformers: Die Rache“. Sam hat sein Studium abgeschlossen und ist nun auf Jobsuche. Sogar als zweifacher Retter der Welt kann er aber keine Festanstellung finden. Gleichzeitig muss sich Sam mit seiner neuen Freundin Carly Spencer (Rosie-Huntington-Whitley) einem neuen zerstörerischen Plan der Decepticons widersetzen.

Diese möchten Cybertron zurückholen, um die Erde zu vernichten. Das spektakuläre actiongeladene Finale des Films findet in der Stadt Chicago statt, wo die Autobots zusammen mit Sam und Carly sowie einer Gruppe von Elitesoldaten versuchen, die Invasion der Decepticons zu vereiteln.

5. Transformers: Ära des Untergangs (2014)

Die Handlung setzt fünf Jahre nach dem letzten Film ein. Statt Sam Witwicky gibt es jetzt aber einen neuen Protagonisten in der Gestalt des alleinerziehenden Vater Cade Yeager (Mark Wahlberg), der zusammen mit seiner Tochter Tessa (Nicola Peltz) und ihrem Freund Shane (Jack Reynor) in ein neues Transformer-Abenteuer hineingezogen wird. Das geschieht, nachdem Yeager ausgerechnet über Optimus Prime stolpert, der sich wiederum gerade in einer Art Winterschlaf befindet.

Der Autobot-Anführer erwacht und gemeinsam mit den drei Menschen macht er sich auf die Suche nach den wenigen auf der Erde verbliebenen Autobots, damit sie sich einem neuen gemeinsamen Feind stellen können. Der CIA-Agent Harold Attinger (Kelsey Grammar) hat sich nämlich mit einem Roboter-Kopfgeldjäger zusammengeschlossen, um alle Transformers zu zerstören. Yeager und die Autobots treten schließlich im finalen Showdown gegen einen wiederauferstandenen Megatron an, der mittlerweile unter den Namen Galvatron bekannt ist. Neben der neuen Besetzung werden in diesen Konflikt auch vollkommen neue Roboter in der Form der Dinobots hineingezogen.

6. Transformers: The Last Knight (2017)

Alle Transformers Filme in chronologischer Reihenfolge
© Paramount Pictures

Transformers: The Last Night“ beginnt mit einem Prolog, der die Transformers als wichtige Verbündete von König Artus und seiner Tafelrunde zeigt. Anschließend setzt die Handlung in der Gegenwart ein. Seit den Ereignissen in „Ära des Untergangs“ ist eine unbestimmte Zeit vergangen. Yeager kehrt als menschlicher Protagonist zurück, der Autobot-Flüchtlingen auf seinem Schrottplatz hilft, während Optimus Prime bei seiner Suche nach den Transformer-Schöpfern im All verschollen scheint.

Letzterer wird aber von der ruchlosen Quintessa (Gemma Chan) gefangen genommen und zu einem bösartigen Roboter umprogrammiert. Schon bald stehen sich Prime und Yeager als Feinde gegenüber, denn der Roboter möchte ein uraltes Schwert finden, um Cybertron wiederzubeleben, den ultimativen Bösewicht unter den Transformers. Im Zuge dessen möchten sie die Erde zerstören. Im Laufe der Handlung stoßen Yeager und seine neue Liebe Vivia Wembley (Laura Haddock) auf eine von Sir Edmund Burton (Anthony Hopkins) geleitete Organisation, die das Geheimnis hütet, das die Transformers an allen wichtigen Ereignissen der Geschichte beteiligt waren. Hierbei handelte es sich um den vorerst letzten Realfilm der Transformers-Reihe.

Wie geht es weiter mit den Transformers?

Weil es insgesamt ein sehr erfolgreiches Film-Franchise für das produzierende Studio Paramount darstellte, ist es kein Wunder, dass man daran festhält und bereits eine neue Trilogie in den Startlöchern steht. Der Auftakt „Transformers: Rise of the Beasts“ soll zumindest in den USA am 9. Juni 2023 erscheinen und wird von Steven Caple Jr. inszeniert, der bereits beim Boxer- und Actiondrama „Creed 2“ Regie führte.

Ein paar Details zur Produktion sind bereits bekannt. Die menschliche Hauptfigur namens Noah wird von Anthony Ramos und die weibliche Hauptrolle der Elena von Dominique Fishback gespielt. Noah ist ein Ex-Soldat und Elena eine Erforscherin von Artefakten. Die Geschichte beginn in Brooklyn im Jahr 1994 und erstreckt sich über die gesamte Welt. Optimus Prime und Bumblebee werden ebenfalls wieder mit von der Partie sein und Schauspieler Ron Perlman (bekannt aus „Hellboy“) spricht eine Figur namens „Optimus Primal“. Mehr Details zum Film gibt es bisher nicht.

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