Y: The Last Man bei Disney+: Alle Infos zur lang erwarteten Serie

Disney+ veröffentlicht die neue Science-Fiction-Serie „Y: The Last Man“. Alle wichtigen Fakten über den Pandemie-Zukunftsthriller erhältst du hier.

Disney+ Abonnenten können sich auf eine neue besondere Serie freuen. Am 22. September startet auf der Streaming-Plattform nämlich die lang erwartete Adaption von „Y: The Last Man“. Hierin geht es um den letzten überlebenden Mann einer Pandemie, welche die gesamte männliche Erdbevölkerung ausgelöscht hat. Die Episoden des Serien-Highlights werden wöchentlich veröffentlicht und sind für alle Disney+ Kunden kostenlos zugänglich. 

Y: The Last Man - Serie und Comic Verfilmung

Y: The Last Man auf Disney+

  • Startdatum: 22. September bei Disney+
  • Zum Start erscheinen die ersten drei Episoden. Neue Episoden werden jeden Mittwoch ausgestrahlt.
  • Kostenlos für alle Disney+ Kunden. Aktuell Disney+ Kosten ab 7,49€ monatlich

Folgen und Sendetermine von Y: The Last Man

  • Folge 1: The Day Before (22.09.2021)
  • Folge 2: Would the World Be Kind (22.09.2021)
  • Folge 3: Neil (22.09.2021)
  • Folge 4: Karen and Benji (29.09.2021)
  • Folge 5: Mann Hunt (06.10.2021)
  • Folge 6: Weird Al Is Dead (13.10.2021)
  • Folge 7: noch nicht bekannt (20.10.2021)
  • Folge 8: noch nicht bekannt (27.10.2021)
  • Folge 9: noch nicht bekannt (03.11.2021)
  • Folge 10: noch nicht bekannt (10.11.2021)

Handlung: Darum geht es im Comic und in der Serie

Fans der Comicvorlage fragen sich schon seit dem Ende der Reihe, wann endlich eine Verfilmung für den TV-Bildschirm oder für die große Kinoleinwand erscheint. Die ursprüngliche, von Kritikern gefeierte, mit mehreren Preisen ausgezeichnete Comicreihe stammte von Autor Brian K. Vaughn und Zeichnerin Pia Geurra. DC Comics veröffentlichte die 60 Ausgaben umfassende Reihe von 2002 bis 2008.

Hierin rottete eine mysteriöse Seuche alle männlichen Säugetiere aus – das heißt, sowohl Menschen als auch Tiere. Während die Frauen die Herrschaft über den Planeten übernehmen, stellt sich jedoch heraus, dass zwei männliche Exemplare doch überlebt haben: Der Entfesselungskünstler Yorick Brown und sein Kapuzineräffchen namens Ampersand.

Sie tun sich mit der knallharten Kämpferin Agent 355 zusammen und begeben sich auf eine Reise durch das gesamte Land, um dem Grund für die mysteriöse globale Krankheit auf die Spur zu kommen und vielleicht sogar ein Heilmittel zu finden. Bei dem „Y“ im Serien- und Comictitel handelt es sich um eine Anspielung auf das männliche Y-Chromosom.

Das sind die Darsteller von „Y: The Last Man“

Y: The Last Man auf Disney Plus

Darsteller Ben Schnetzer spielt die Hauptrolle des Yorick Brown. Schnetzer ist vor allem durch seine Auftritte in Filmen wie „Warcraft: The Beginning“ und „Snowden“ bekannt. Diane Lane spielt seine Mutter, die Senatorin Jennifer Brown. Lane blickt bereits auf eine lange und erfolgreiche Schauspielkarriere zurück. Allein in diesem Jahrtausend spielte sie unter anderem im Katastrophenfilm „Der Sturm“, in den Liebeskomödien „Unter der Sonne der Toskana“ und „Frau mit Hund sucht Mann mit Herz“ sowie den Blockbustern „Man of Steel“, „Batman v Superman: Dawn of Justice“ und „Justice League“ mit.  Vor kurzem war sie auch in der Netflix-Serie „House of Carfs“ zu sehen.

Olivia Thirby, bekannt aus den Filmen „Juno“, „Dredd“ und der Amazon-Serie „Goliath“, spielt Yoricks Schwester Hero Brown. Ashley Romans, die bisher in Serien wie „Shameless: Nicht ganz nüchtern“ und „NOS4A2“ auffiel, übernimmt in „Y – The Last Man“ die Rolle der hartgesottenen Agent 355. Außerdem sind Juliana Canfield („The Assistant“, „Succession“) als Yoricks Freundin Beth und Amber Tamblyn („127 Hours”, „Dr. House”) mit von der Partie.

Wer steckt hinter der Serie?

Hinter den Kulissen verzeichnete die Produktion einige Personalwechsel: Die ursprünglichen Showrunner Aida Mashaka Croal und Michael Green stiegen aus. Croal widmete sich einer Serie namens „Who Fears Death“ zu, über die bisher noch wenig bekannt ist. Green kümmerte sich fortan um die Serie „American Gods“, die momentan bei Amazon Prime zu sehen ist. Er wurde von Eliza Clark ersetzt, die einige Theaterstücke an der Yale Universität inszenierte und auch eigene Stücke für diverse Theaterbühnen schrieb.

In der Fernsehwelt zeichnete sie für diverse Drehbücher für die Serien „Rubicon“, „The Killing“, „Extant“ und „Animal Kingdom“ verantwortlich. Bei „Y: The Last Man“ hält sie aber zum ersten Mal komplett alle Fäden als Showrunner in der Hand.  

Warum hat die Adaption so lange auf sich warten lassen?

Aus der Comicreihe sollte ursprünglich ein Kinofilm entstehen. D. J. Caruso, der unter anderem den Film „Disturbia“ inszenierte, sollte als Regisseur fungieren. Schauspieler Shia LaBeouf war für die Hauptrolle vorgesehen. Das Studio beschloss sogar, aus „Y: The Last Man“ eine Trilogie zu machen, konnte sich aber trotzdem nie wirklich auf eine Richtung festlegen. 

Caruso stieg irgendwann aus und hinterließ dem Regisseur Dan Trachtenberg für kurze Zeit das Feld, der zuletzt mit der Science-Fiction-Horror-Fortsetzung „10 Cloverfield Lane“ große Erfolge feierte. Letztendlich gab das Produktionsunternehmen allerdings nie den Startschuss und die Lizenzrechte gingen an die Schöpfer des Comics zurück.

Nach diesen ersten gescheiterten Versuchen wurde schließlich klar, dass das Fernsehen bzw. Streaming die einzig richtige Option für diese epische Story war. Im Jahr 2015 gab der US-Sender FX bekannt, dass sie eine Serie zusammen mit Autor Brian K. Vaughn entwickeln möchten.

Wie bereits erwähnt, fungierten zunächst Aida Mashaka Croal und Michael Green als Showrunner. Er dreht sogar einen Pilotfilm, der dem Sender aber anscheinend nicht gefiel. Zu diesem Zeitpunkt spielte auch noch Darsteller Barry Keoghan („Dunkirk“, „Chernobyl“) die Hauptrolle. Dieser verließ aber schließlich im Februar 2020 die Produktion und wurde durch Ben Schnetzer ersetzt. Aida Mashaka Croal und Michael Green hörten bereits im Februar 2019 auf, an dem Projekt zu arbeiten. Trotz all dieser Probleme hielten FX, Hulu und Disney bis heute an dem Projekt fest. Ob sich der Aufwand lohnt, erfahren wir im September bei Disney+.   

Fazit: Das erwarten wir von Y: The Last Man

Auch wenn die Serie einen langen und beschwerlichen Produktionsweg hinter sich hat, sollten sich Fans keine großen Sorgen machen. Der produzierende Sender FX hat sich im Laufe der letzten Jahre ein sicheres Händchen für hohe Serienqualität bewiesen. Zu den hochgelobten FX-Serienklassikern zählen unter anderem „The Shield – Gesetz der Gewalt“, „Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis“, „Damages – Im Netz der Macht“, „The Americans“ und „Justified“. Ferner produzierte der Sender folgende Serien, die ebenfalls bei Disney+ abrufbar sind: „Fosse/Verdon“, „You’re the Worst“, „American Horror Stories“, „Atlanta“ und „A Teacher“.

Showrunner Eliza Klein hat bereits an einigen prestigeträchtigen qualitativ-hochwertigen Projekten gearbeitet. Sie scheint auch die manchmal düstere und manchmal humorvolle Vorlage mit der angemessenen Ernsthaftigkeit und Detailtreue anzugehen.

Die Darsteller sind alle durch die Bank weg talentiert und die ersten Bilder aus den bisher veröffentlichten Trailern sehen ebenfalls actionreich, spannend düster und insgesamt sehr vielversprechend aus. Alles in allem besitzt die Serie alle notwendigen Zutaten, um der nächste TV-Blockbuster-Hit zu werden, der an Erfolge von Serien wie „The Walking Dead“ und „Game of Thrones“ anknüpfen könnte.    

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