Fast and Furious Reihenfolge: Alle Filme in der richtigen Chronologie

Die Filmreihe Fast & Furious ist ein absolutes Phänomen in den Kinos. Wenn Vin Diesel mit seiner Crew ein neues actionreiches Abenteuer erlebt, dann sind volle Kinosäle garantiert. Dabei kann die Filmreihe mittlerweile auf eine lange Historie zurückschauen. Wir werfen einen Blick auf die Fast and Furious Reihenfolge, deren Filme und geben einen Ausblick auf die Zukunft.

Fast and Furious Reihenfolge
© Universal

Fast and Furious Filme in chronologischer Reihenfolge

Der erste Teil von Fast & Furious kam bereits vor über 20 Jahren in die Kinos. Im Jahr 2001 übernahm Vin Diesel erstmals die Rolle des Dominic Toretto und legte damit den Grundstein für seine spätere Weltkarriere. Bis heute folgten dann acht weitere Filme sowie ein Spin-off. Im Gegensatz zu anderen Filmreihen entspricht die Fast & Furious Reihenfolge aber nicht der inhaltlichen Chronologie.

Konkret ist The Fast and the Furious: Tokyo Drift hier der große Ausreißer. Der Film kam zwar als dritter Teil im Jahr 2009 in die Kinos, es passieren jedoch Dinge, die in den späteren Teilen noch nicht aufgegriffen werden. Erst am Ende von Fast & Furious 6 schließt sich der Kreis und es wird klar, wann der dritte Teil zeitlich spielt.

Hier alle Fast and Furious Filme in chronologischer Reihenfolge:

  1. The Fast and the Furious (2001)
  2. 2 Fast 2 Furious (2003)
  3. Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile. (2009)
  4. Fast & Furious Five (2011)
  5. Fast & Furious 6 (2013)
  6. The Fast and the Furious: Tokyo Drift (2006)
  7. Fast & Furious 7 (2015)
  8. Fast & Furious 8 (2017)
  9. Fast & Furious: Hobbs & Shaw (2021)
  10. Fast & Furious 9 (2019)

Fast & Furious Reihenfolge nach Kinostart

Wie gerade gelernt unterscheidet sich die Fast and Furious Reihenfolge der Kinostarts von der eigentlichen Chronologie. Wer sich die Filme lieber nach dem Veröffentlichungsdatum anschauen möchte, findet hier alle Fast & Furious Filme aufgelistet:

  • 2001: The Fast and the Furious
  • 2003: 2 Fast 2 Furious
  • 2006: The Fast and the Furious: Tokyo Drift
  • 2009: Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile.
  • 2011: Fast & Furious Five
  • 2013: Fast & Furious 6
  • 2015: Fast & Furious 7
  • 2017: Fast & Furious 8
  • 2019: Fast & Furious: Hobbs & Shaw
  • 2021: Fast & Furious 9
  • 18.05.2023: Fast & Furious 10
  • 2024: Fast & Furious 11

Die ursprüngliche Trilogie

Blickt man heute auf die Ursprünge von Fast & Furious zurück, dann kann man schon ins Staunen kommen, wie groß die Unterschiede zwischen den Anfängen der Reihe und den späteren Teilen sind. Auch wenn der erste Film von 2001 bereits schon einiges an Action bot, hatte The Fast and the Furious noch einen großen Tuning-Anteil. Das Aufmotzen der Autos mit Carbon, Nitroeinspritzung und jeder Menge Neonlicht war praktisch genauso wichtig wie die Action. Auch war The Fast & Furious mit 200 Millionen Dollar zwar erfolgreich aber definitiv nicht das riesige Franchise, wie man es heute kennt. Eine Fortsetzung ließ trotzdem nicht lange auf sich warten.

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2 Fast 2 Furious kam dann bereits zwei Jahre später in die Kinos. Allerdings musste der zweite Teil auf Vin Diesel verzichten. Dieser war vom Drehbuch nicht überzeugt und spielte stattdessen lieber in The Chronicles of Riddick die Hauptrolle. So kam es, dass Tyrese Gibson an der Seite von Paul Walker zu sehen war. 2 Fast 2 Furious war etwas teurer als sein Vorgänger, spielte an den Kinokassen auch etwas mehr ein. Erneut war eine weitere Fortsetzung schnell beschlossene Sache.

Der dritte Teil ging dann jedoch seinen eigenen Weg. So entschlossen sich die Produzenten, komplett neue Figuren in den Mittelpunkt zu stellen und gleichzeitig die Handlung nach Tokio zu verlegen. Auch kam mit Justin Lin ein neuer Regisseur an Bord, der die Reihe fortan prägen sollte. Lins erster Beitrag zu Fast & Furious gilt bis heute allerdings als schwächster Film der Reihe. Lediglich der Cameo von Vin Diesel am Ende von The Fast and the Furious: Tokyo Drift sorgte für Aufsehen. Allerdings trat Diesel in dieser Szene nicht auf, weil es bereits Pläne für einen weiteren Film gab. Er hatte einen mit dem Filmstudio Universal einen Deal ausgehandelt, der ihm im Gegenzug für den Cameo die Rechte am Riddick-Franchise zusicherte.

Fast & Furious erfindet sich neu

Die Tatsache, dass The Fast and the Furious: Tokyo Drift mit einem Budget von 85 Millionen Dollar der teuerste Film der Reihe war und gleichzeitig mit 158 Millionen Dollar das schwächste Einspielergebnis erzielte, hätte durchaus das Ende von Fast & Furious im Kino bedeuten können. Lediglich die sehr positive Resonanz auf den Cameo von Vin Diesel sorgte dafür, dass Universal einen weiteren Teil in Auftrag gab.

Für diesen holte man Regisseur Justin Lin zurück, der nun aber auf einen Großteil des ursprünglichen Casts zurückgreifen konnte. Lin verpasste der Reihe mit dem vierten Teil zudem eine Frischzellenkur. Der Film, der in Deutschland den etwas holprigen Titel Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile trägt, reduzierte den Tuning-Fokus erheblich und stellte mehr den Action-Aspekt in den Mittelpunkt. Die Neuausrichtung machte sich bezahlt und Fast & Furious Five und Fast & Furious 6 folgte diesem Konzept, wobei Teil 5 mit Dwayne Johnson zudem einen neuen Superstar an Bord holte, der schon bald zum festen Bestandteil der Reihe wurde.

Milliardenerfolg und ein tragischer Verlust

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Nachdem Justin Lin das Franchise neu belebt hatte, übernahm mit Fast & Furious 7 James Wan das Zepter und katapultierte die Reihe in neue Sphären. Der siebte Film wurde zu einem absoluten Kassenschlager und spielte weltweit 1,5 Milliarden Dollar ein. Gleichzeitig musste das Franchise aber auch einen herben Verlust verkraften. Noch während der Produktion verstarb Darsteller Paul Walker durch einen Autounfall. Seine Figur Brian bekam im Film dagegen ein Happy End. Mit Hilfe von CGI wurde eine Szene erschaffen, in der Brian am Ende des Films in den Sonnenuntergang fährt.

Auch ohne Walker blieb Fast & Furious weiter auf der Erfolgsspur. Der achte Film spielte ebenfalls wieder mehr als eine Milliarde Dollar ein, kam jedoch nicht an das Ergebnis seines Vorgängers heran. Zudem gab es Streit hinter den Kulissen. Vin Diesel und Dwayne Johnson hatten erhebliche Meinungsverschiedenheiten und so gingen beide Darsteller anschließend getrennte Wege. Johnson erhielt mit Fast & Furious: Hobbs & Shaw sein eigenes Spin-off, während Diesel mit den anderen etablierten Darstellern in Fast & Furious 9 zurückkehrte. Beide Filme waren an den Kinokassen mit mehr als 700 Millionen Dollar ähnlich erfolgreich, konnten mit den beiden Milliardenfilmen aber nicht mehr mithalten.

Die Zukunft von Fast & Furious

Nach über 20 Jahren neigt sich die Geschichte von Fast & Furious trotz großer Erfolge nun langsam dem Ende entgegen. Mit zwei weiteren Filmen will Universal die Geschichte von Dom Toretto in den kommenden Jahren zu einem Abschluss bringen. Natürlich wird man es dabei noch einmal richtig krachen lassen, denn nichts anderes erwarten die Fans. Der als Zweiteiler geplante Abschluss soll 2023 und 2024 in die Kinos kommen. Für Fast & Furious 10 gibt es dabei mit dem 18. Mai 2023 auch schon einen deutschen Kinostart. Die Fortsetzung wird dann im Februar 2024 folgen.

Das Ende des Franchises sollen die beiden Filme aber nicht bedeuten. Bei Universal bastelt man schon fleißig an einer Zukunft für die Post-Diesel-Ära. Unter anderem soll sich ein weiteres Spin-off in Entwicklung befinden, dass sich wohl auf eine weibliche Hauptfigur fokussiert. Auch eine Fortsetzung zu Fast & Furious: Hobbs & Shaw soll kommen, auch wenn es bisher noch keinen konkreten Kinostart für den zweiten gemeinsamen Film des chaotischen Duos gibt. Trotzdem ist klar, es geht in jedem Falle weiter mit den schnellen Autos und jeder Menge Action.

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