Eternals bei Disney+: Marvels epischstes Abenteuer jetzt verfügbar

Marvels „Eternals“ verspricht ein besonderes Superhelden-Highlight zu werden. Hier findest du alle aktuellen Informationen zu Eternals bei Disney+.

Eternals Disney+

Wie schon „Shang-Chi and the Legends of the Ten Rings” zuvor erscheint auch der neue lang erwartete Marvel-Film „Eternals“ 45 Tage nach der Kinoveröffentlichung am 5. November exklusiv beim Streaming-Service Disney+. Das bedeutet, die Abonnenten können schon ab dem 12. Januar, das neuste Superhelden-Abenteuer streamen. Wir haben zur Vorbereitung schon einmal alle wichtigen Infos über das Abenteuer für dich zusammengetragen.

Eternals jetzt bei Disney+ verfügbar

Nachdem Eternals im November seine weltweite Premiere in den Kinos feierte, ist der Film seit dem 12. Januar bereits bei Disney+ verfügbar. Trotz der Tatsache, dass zwischen Kinostart und Streaming-Veröffentlichung nur etwas mehr als zwei Monate liegen, fallen für Abonnenten keine zusätzlichen Kosten an.

Eternals ist im normalen Abo von Disney+ inbegriffen. Eine Mitgliedschaft gibt es bereits für 8,99 Euro im Monatsabo. Alternativ können Kunden aber auch ein Jahresabo abschließen. Für dieses betragen die Disney+ Kosten 89,99 Euro pro Jahr.

Hier noch einmal alle relevanten Kerndaten, bevor wir dich mit weiteren Details zum Film versorgen: 

  • Startdatum: 12. Janaur bei Disney+
  • So kannst du „Eternals“ sehen: Kosten für Monats-Abo für 8,99 Euro oder Jahres-Abo für 89,99 Euro
  • Laufzeit: 157 Minuten

Wer sind die Eternals?

Eternals Marvel-Film

Die Eternals basieren auf einer Comicreihe des in der Branche berühmten Zeichners Jack „King“ Kirby, die 1976 zum ersten Mal erschien. Bei diesen Helden handelt es sich quasi um eine menschliche Spezies, die aber wesentlich weiterentwickelt ist und von gottähnlichen Lebensformen mit dem Namen „Celestials“ erschaffen wurde. Die Eternals stellen selbst so etwas wie gottähnliche Wesen dar, die unsterblich sind und über eine Vielzahl von Superkräften verfügen.

Ihre Mission ist es, die Erde vor ihren monströsen Gegnern, den Deviants, zu verteidigen. Wie es bei den meisten langlebigen Comicreihen der Fall ist, kamen im Laufe der Zeit immer wieder neue Namen und Gesichter hinzu. Regisseurin Chloe Zhao, die 2021 den Oscar als beste Regisseurin für ihren Film „Nomadland“ erhielt, fügte acht Heldinnen und Helden in ihr Film-Epos ein. Das sind eine ganze Menge, daher hier eine praktische Übersicht:

  • Sersi (Gemma Chan): Kann als Empathin die Moleküle von unbelebten Objekten manipulieren. Sie lebt unter Normalsterblichen und gibt sich als Museumskuratorin aus. Laut MCU-Boss Kevin Feige ist sie die Hauptfigur des Films.
  • Ikaris (Richard Madden): Ikaris kann fliegen und kosmische Energiestrahlen aus seinen Augen abfeuern. Er war einst mit Sersi verbandelt, die allerdings mittlerweile dem Sterblichen Dane Whitman (Kit Harington) näherkommt.
  • Kingo (Kumail Nanijani): Kingo kann kosmische Geschosse aus seinen Händen schießen, außerdem ist er ein Bollywood-Filmstar.
  • Gilgamesch (Don Lee): Gilgamesch ist der Stärkste unter den Eternals.
  • Thena (Angelina Jolie): Sie kann eine Vielzahl unterschiedlicher Waffen aus kosmischer Energie herstellen und sie ist eine hochangesehene Kriegerin, die fälschlicherweise für eine wahre Göttin gehalten wird. Thena ist seit Tausenden von Jahren eine enge Freundin von Gilgamesch und unterhält eine geheime Liebesbeziehung zum Deviant Kro.
  • Phastos (Brian Tyree Henry): Ist der Waffen- und Technikexperte der Eternals und die erste offene homosexuelle Superheldenfigur im Marvel Cinematic Universe.
  • Makkari (Laureen Ridloff): Ist die superschnelle Flitzerin der Gruppe und schreibt als erste gehörlose Superheldin ebenfalls Marvel-Geschichte.
  • Ajak (Salma Hayek): Ajak ist quasi die Kontaktperson zwischen den Eternals und ihren himmlischen Schöpfern. Letztendlich ist sie auch deren Anführerin, die die verschiedenen Mitglieder der Eternals aus allen Ecken der Welt zusammenbringt, um gegen das Böse zu kämpfen.
  • Sprite (Lia McHugh): Sie ist eine Trickbetrügerin, die in der Lage ist, komplexe Illusionen zu erschaffen. Die Tragik ihrer Existenz: Sie ist zwar mehrere tausend Jahre alt, aber im Körper einer 12jährigen gefangen.
  • Druig (Barry Keoghan): Druig hat die Macht, die Gedanken anderer Menschen zu kontrollieren.

Das sind die Gegner der Eternals

Bevor sie die Eternals erschufen, erwiesen sich zahlreiche Experimente der Celestials als erfolglos. Die monströsen Deviants waren eines dieser missglückten Versuche, die schrecklich aussehen und nicht einmal unsterblich sind. Folglich sind sie vom Neid zerfressen und haben Rache für ihre eigene groteske Existenz geschworen.

Die Hauptbedrohung ist jedoch der Deviant-General Kro darzustellen, der dank seiner genetischen Ausstattung tatsächlich unsterblich zu sein scheint. Dies muss er allerdings vor seiner eigenen Spezies geheim halten. Gleichzeitig handelt es sich um eine Eigenschaft, die ihn mit seinen Erzfeinden verbindet. Im Laufe der Jahre führte er außerdem eine Beziehung zur Eternal-Kriegerin Thena.

Die Handlung des neuen Marvel-Films & Trailer

Die Eternals haben zum Start des Marvel Films schon an den Schlüsselepisoden der menschlichen Geschichte teilgenommen, unter anderem in Mesopotamien, Babylon und Hiroshima.

Gelegentlich helfen sie der menschlichen Zivilisation und Evolution auf die Sprünge, obwohl sie das gar nicht dürfen. Mittlerweile haben sie sich aber voneinander getrennt und leben in verschiedenen Teilen der Erde. Plötzlich tauchen die Deviants jedoch wieder auf, von denen sie dachten, sie hätten sie für immer besiegt. Die Eternals müssen also wieder zusammenfinden und nebenher noch einige Wahrheiten über ihre eigene Existenz herausfinden.

Eternals reist zunächst weit zurück in die Vergangenheit der Marvel-Historie. Knapp 5000 Jahre vor Christus erwachen die menschenähnlichen Eternals auf einem Raumschiff, das sie zur Erde bringen soll. Die mit übermenschlichen Fähigkeiten ausgestatteten Wesen vom Planeten Olympus wurden von dem Celestial Arishem ausgeschickt, um die noch junge Menschheit vor den sogenannten Deviants zu schützen. Bei diesen handelt es sich um monsterartige Kreaturen, die scheinbar nur auf Tod und Vernichtung aus sind.

Die Eternals nehmen ihre Aufgabe an. Über die Jahrtausende kämpfen sie an den verschiedensten Schauplätzen auf der ganzen Welt gegen die Deviants, während sie gleichzeitig ihrer Doktrin folgen, sich ansonsten nicht in die Konflikte und Kriege der Menschen einzumischen. Im Jahr 1512 sind schließlich alle Deviants besiegt und die Mission der Eternals scheint erfüllt zu sein. Doch genau in diesem Moment kommt es zum Bruch in der Gruppe. Aufgrund unterschiedlicher Ansichten über ihre Verantwortung gegenüber den Menschen gehen die Helden verschiedene Wege.

In der Gegenwart haben die Eternals schließlich ganz unterschiedliche Karrieren eingeschlagen. Die Empathin Cersi arbeitet beispielsweise in London als Lehrerin. Hier trifft sie eines Tages auf einen neuen Deviant, der anscheinend in der Lage, ist die Kräfte der Eternals zu stehlen. Sersi kann dem Deviant mit der Hilfe des eben noch herbeigeeilten Ikaris entkommen. Gemeinsam mit Sprite, einer weiteren Eternal, beschließen die beiden, ihre früheren Weggefährten zu warnen und das Geheimnis hinter den neuen Deviants aufzudecken.

Eine Oscar-Gewinnerin inszeniert die neue Heldentruppe

Nach Shang-Chi sind die Eternals die nächsten neuen Helden die Marvel im Zuge seiner Phase 4 in das erfolgreiche Filmuniversum einführt. Da die Heldentruppe aus zehn Figuren besteht, bedurfte es einer entsprechend kreativen Person, die dieser auch gerecht werden kann. Fündig wurden die Marvel-Produzenten bei Chloé Zhao. Die chinesische Regisseurin passte hervorragend in das typische Anforderungspotenzial des Studios. So hatte Zhao bisher noch keine großen Blockbuster inszeniert, mit Filmen wie The Rider oder Nomadland aber bereits weltweit für Aufsehen gesorgt. Für Letzteren erhielt sie im Jahr 2021 sogar den Oscar für den besten Film und die beste Regie.

Während Marvel hinter der Kamera also auf ein relativ neues Gesicht setzte, ging man vor der Kamera genau den gegenteiligen Weg. Mit Angelina Jolie und Selma Hayek holte man sich gleich zwei der namhaftesten Darstellerin der vergangenen beiden Jahrzehnte an Bord. Dazu kamen Richard Maden und Kit Harrington, die schon gemeinsam in Game of Thrones große Erfolge feiern konnten. Abgerundet wurde der Cast zudem durch Gemma Chan, Lia McHugh, Kumail Nanjiani, Barry Keoghan, Brian Tyree Henry, Lauren Ridloff und Ma Dong-seok. Die Rolle des neuen gefährlichen Deviant übernahm Bill Skarsgård, der 2017 und 2019 die Leinwände als Horror-Clown Pennywise in der Neuauflage von Stephen Kings ES unsicher machte.

Unsere Kritik zu Eternals

Fans des Marvel-Universums können sich jedenfalls auf eine ganz besondere Film-Erfahrung freuen. „Eternals“ bietet nicht nur eine epische Geschichte, die 7.000 Jahre umspannt, sondern auch eine internationale Starbesetzung mit den interessantesten Schauspieltalenten, die die Welt momentan zu bieten hat. Nicht zuletzt wird die Inszenierung von Regisseurin Chloe Zhao für Furore sorgen, die sowohl für ihre wunderschönen ausladenden Landschaftsaufnahmen als auch für ihre mitreißenden Geschichten bekannt ist. Sie füllt ihre Superheldengeschichte mit einer einzigartigen Menschlichkeit und sogar mit Romantik.

Der Film stellt währenddessen sogar die eine oder andere philosophisch-ethische Frage: Sollen sich gottgleichen Wesen in das menschliche Gefüge einmischen und den Fortschritt vorantreiben, bei schrecklichen Kriegen tatenlos beistehen oder sie verhindern? Oder muss sich die Menschheit ohne fremde Hilfe weiterentwickeln? Neben diesen etwas ernsteren Komponenten vergisst Zhao aber nicht die Elemente, die Marvel-Fans an ihren Superhelden-Filmen lieben: Spaß, eine spannende Story und spektakuläre effektreiche Action.   

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