Wann erscheint Avatar 2 bei Disney+? Alle Infos zu The Way of Water

 Es ist endlich so weit. 13 Jahre nach dem ersten Film kommt die erste Fortsetzung von „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ mit dem Titel „Avatar – Way of the Water“ in die Kinos. Wir haben einen genaueren Blick auf den 2. Teil der epischen Saga geworfen und versorgen dich schon vorab mit allen wichtigen Infos zum Blockbuster des Jahres. Und verraten euch, wann Avatar 2 bei Disney+ erscheint.

Avatar 2 Disney Plus

Die letzten 10 bis 15 Jahre haben zahlreiche große Kinoerfolge hervorgebracht. Kaum einer reicht bisher jedoch an den Film „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ von Blockbuster-Regisseur James Cameron heran. Das Genie, das Kinohits wie „Terminator“, „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“ und „Titanic“ erschuf, hat auch die Welt von „Avatar“ erdacht, die nach dem Kinostart des ersten Films im Dezember 2009 weltweit 2,78 Milliarden Dollar in die internationalen Kinokassen spülte.

„Avatar – Aufbruch nach Pandora“ war lange Zeit der umsatzstärkste Film aller Zeiten und nach „Titanic“ ein weiterer unglaublicher Kinoerfolg für den Regisseur, bei dem er es nicht belassen wollte. Cameron plante aber nicht nur ein, sondern sage und schreibe vier Fortsetzungen, von dem die erste bereits 13 Jahre auf sich warten lässt. Ob er letztendlich wirklich seine gesamte Vision umsetzen kann, bleibt abzuwarten und hängt wahrscheinlich vom finanziellen Erfolg von Avatar 2 ab. Wir haben alle bisher bekannten Informationen gesammelt und verraten dir, wann der Film startet, worum es geht, wer mitspielt und wie es anschließend mit dem Avatar-Universum weitergeht.

Wann startet Avatar 2 bei Disney+?

Ursprünglich sollte „Avatar 2“ schon 2015 in den Kinos starten, doch eine Produktionsverzögerung nach der anderen führte schließlich dazu, dass auch der Starttermin immer weiter nach hinten verlegt wurde. Ein Erscheinungsdatum 2020 ließ sich ebenfalls nicht realisieren – Disney kündigte eine weitere Verschiebung an, als es das Fox-Studio übernahm. Mittlerweile ist der Film seit dem 14.12.2022 in den Kinos.

Wann der Film bei Disney+ zu sehen sein wird, lässt sich schwer sagen. Disney setzt seit der Pandemie zumindest bei den Marvel-Filmen ein Kinofenster von etwa neun Wochen an, bevor die Produktionen auf der hauseigenen Streaming-Plattform landen. Ist das bei „Avatar: Way of the Water“ ebenfalls der Fall, würde der Film bereits in der zweiten Februar-Hälfte bei Disney+ veröffentlicht. Die besonderen Umstände der Produktion lassen das aber unwahrscheinlich erscheinen. James Cameron erschafft seine Filme für die große Leinwand, deswegen ist es auch hier gut möglich, dass er sich für ein längeres Kinofenster einsetzt. Disney hat außerdem viel Arbeit und Geld in die Avatar-Filme gesteckt und hat wahrscheinlich ein ebenso großes Interesse aus einer möglichst langen und lukrativen Kinoveröffentlichungsstrategie. Und dieser Plan scheint aufzugehen. „Avatar: The Way of Water“ konnte welt- und deutschlandweit große Erfolge an den Kinokassen verbuchen.

Avatar The Way of Water bei Disney Plus

Möchtest du aber den ersten Film nachholen oder dir noch einmal ansehen, kannst du das jetzt schon bei Disney+ tun. Hierfür benötigst du ein Abo des Streaming-Dienstes. Die Disney+ Kosten für das Monats-Abonnement liegen bei 8,99 Euro oder für das Jahres-Abonnement bei 89,99 Euro (entspricht 7,49 Euro monatlich).

Handlung: Worum geht es in „Avatar: Way of the Water”?

Der Titel von Avatar 2 lautet „Way of the Water“ – Wasser spielt also eine entscheidende Rolle, schließlich handelt es sich um das Lieblingshobby des Regisseurs, der sich regelmäßig mit kleinen U-Booten auf Tiefsee-Expeditionen begibt.

James Cameron war beim ersten Film noch der alleinige verantwortliche Drehbuchautor. Für die vier Fortsetzungen holte er sich jedoch tatkräftige Unterstützung in der Form eines ganzen Teams an Bord, das ihm dabei helfen sollte, die Story weiter auszuarbeiten. Hierzu gehören Josh Friedman („Krieg der Welten“, „Terminator: Sarah Connor Chronicles“), Rick Haffa und Amanda Silver („Planet der Affen: Prevolution“) und Shane Salerno („Armageddon“), also einige Veteranen, die reichlich Erfahrung im Blockbuster- und Science-Fiction-Bereich gesammelt habe.

AVATAR 2

Die einzelnen Avatar-Filme wurden bzw. werden zurzeit zusammen produziert und gedreht, bei den einzelnen Fortsetzungen soll es sich aber weitestgehend um eigenständige Filme handeln, die gleichzeitig Teil eines großen Handlungsbogens sind. Eines der wichtigsten Themen des zweiten und der weiteren Filme soll „Familie“ sein. Die Geschichte von „Avatar: Way of the Water“ spielt etwa ein Jahrzehnt nach den Ereignissen des Originals. Jake Sully (Sam Worthington), der Hauptprotagonist des ersten Films, hat sein Bewusstsein inzwischen dauerhaft in den Avatar-Körper eines Na’vis transferiert. Er und seine Na’vi-Ehefrau Neytiri (Zoe Saldana) stammen aus vollkommen unterschiedlichen Welten, ziehen zusammen aber drei Kinder namens Neteyam, Lo’ak und Tuktirey groß.

Außerdem haben sie Kiri (Sigourney Weaver) adoptiert, ein Na’vi-Mädchen mit einer mysteriösen Herkunft. Sie ist die leibliche Tochter des Na’vi-Avatars von Dr. Grace Augustine (ebenfalls gespielt von Sigourney Weaver), die im ersten Avatar-Film ums Leben kam. Wer Kiris Vater ist, bleibt zu diesem Zeitpunkt noch ungeklärt. Es steht aber fest, dass das Mädchen eine ganz besondere Beziehung zum Planeten Pandora hat. Ein wichtiger Bestandteil der Familie Sully ist auch Spider, ein menschlicher Junge, der von den Menschen des ersten Films zurückgelassen wurde. Er hat sich vor allem mit den Sully-Kindern angefreundet. Er muss zwar in der natürlichen Umgebung Pandoras zwar eine Atemmaske tragen, kann sich aber fast genauso gut wie seine Na’vi-Freunde durch die Wildnis bewegen. Auch seine Herkunft ist zu Beginn der Fortsetzung ungeklärt, soll ihn aber schnell in einen tiefen Loyalitäts-Konflikt stürzen.

Die Menschen möchten Pandora dieses Mal nicht nur seiner Bodenschätze berauben, sondern den Planeten kolonisieren, um von einer sterbenden Erde zu fliehen. Als Oberhaupt des Jake Sully führt seinen Clan bei einer Rebellion gegen die Eindringlinge an. Um Sully und seine Familie effektiver zu jagen, pflanzt der ausbeuterische Konzern RDA das Gedächtnis und den Verstand des im ersten Film getöteten taffen Soldaten Quaritsch (Stephen Lang) und seiner Untergebenen in Na’vi-Avatare ein.

Diese Einheit kann den jungen Spider gefangen nehmen, der dummerweise das Geheimversteck der Rebellen kennt. Der Junge schlägt sogar unter harter Folter äußerst wacker, Sully weiß aber, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis seine Position auffliegt und er alle Na’vi um sich herum in Gefahr bringt. Er beschließt, mit seiner Familie zu dem Klan der Metkayina-Riffbewohner an der Ostküste Pandoras zu fliehen. Dort müssen sie sich der ungewohnten Lebensweise anpassen, die am, im und vor allem unter Wasser stattfindet. Das geschieht nicht ohne Reibereien und vor allem die Kinder haben Probleme mit den örtlichen Teenagern. Bald ist aber auch dieses Versteck nicht mehr allzu geheim und ihre Feinde kommen ihnen immer näher. 

 

Avatar 2 Trailer von Disney+

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Unsere Kritik zu Avatar 2: The Way of the Water

Bei „Avatar 2“ handelt es sich offensichtlich um ein Leidenschaftsprojekt des Regisseurs, der viele Jahre mit der Entwicklung des Drehbuchs verbrachte und währenddessen die filmtechnologischen Fortschritte vorantrieb, die für die Umsetzung seiner Vision notwendig sind. Cameron drehte zahlreiche Szenen in einer höheren Bildrate, damit das Publikum noch tiefer in die Welt eintauchen konnten. Normalerweise werden 24 Bilder pro Sekunde gezeigt, Cameron nutzt aber häufig 48 Bilder pro Sekunde. Und ohne zu viel verraten, fühlt man sich als Zuschauer insbesondere während der Unterwasserszenen in die fremde Welt versetzt. Der Regisseur, der regelmäßig die Grenzen des modernen Filmemachens sprengt, filmte mit Performance Capture sogar Unterwasser, was zuvor noch, niemand versuchte. Damit fing er eine äußerst lebensnahe Bewegung und Mimik seiner Schauspielerinnen und Schauspieler ein, die er letztendlich erfolgreich auf die blauen Außerirdischen übertrug.

Während der erste Teil des dreistündigen Films die Ereignisse des ersten Films rekapituliert und einige spannende Actionszenen bietet, dient der zweite Teil dazu die neue wundersame Wasserwelt zu entdecken. Hier lernen die landbewohnenden Na’vi das Leben und Schwimmen unter Wasser kennen, aber verinnerlichen auch die Philosophie des neuen Stammes. Darüber hinaus stellen sie entscheidende freundschaftliche und spirituelle Verbindungen zu den verschiedenen Wasserkreaturen her.

Neben der hohen Bildrate trägt das 3D dazu bei, diese Welt zur Geltung zu bringen. Bei vielen aktuellen Blockbustern wird diese Technologie lediglich lieblos hinzuaddiert, Cameron hat die Technologie anscheinend noch einmal perfektioniert, um Pandora und seine fantasievollen Wesen noch einmal plastischer, greifbarer und geradezu atemberaubender erscheinen zu lassen. „Avatar: The Way of Water“ ist somit vor allem eine fesselnde visuelle Erfahrung, die sich vor allem in Kino entfaltet. Es ist aber auch ein Film, der emotional mitzureißen weiß, Familie, Freundschaft, Liebe und Verlust ergründet und ein spektakuläres Actionfinale liefert, das seinesgleichen sucht. Damit wird Avatar 2 das Highlight 2023 im Disney+ Programm sein.

Wie geht es nach Avatar 2 weiter?

Über die weiteren Avatar-Fortsetzungen wissen wir bislang leider nicht viel. Die zukünftigen Filme sollen aber vermutlich die anderen 13 Monde des Gasplaneten von Polyphemus erkunden. In einem Videochat, den James Cameron vom Produktionsort in Neuseeland durchführte, erklärte James Cameron bereits 2020, dass „Avatar 3“ schon zu 95 Prozent fertig sei. Trotzdem lassen die nächsten Starttermine noch auf sich warten:

  • Avatar 3: 20. Dezember 2024
  • Avatar 4: 18. Dezember 2026
  • Avatar 5: 22. Dezember 2028
 

Die Geschichte dieser Reihe lehrt uns aber, dass diese Daten bestenfalls mit Vorsicht zu genießen sind. Es ist durchaus möglich, dass es zu weiteren Verzögerungen kommt. James Camerons bisherige spektakulären Filme beweisen aber, dass sich eine lange Wartezeit in den meisten Fällen lohnen kann und dass Zuschauer oftmals etwas zu sehen bekommen, was sie zuvor nie zuvor im Kino erlebt haben.

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