Encanto: Neues Animationsabenteuer im Kino und bei Disney+

Junge und junggebliebene Disney-Fans dürfen sich mit „Encanto“ nach modernen Klassikern wie „Rapunzel – Neu verfönt“, „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ und die „Eiskönigin 2“ bald auf einen weiteres unvergessliches Animationsmusicalabenteuer freuen.

Das Besondere an diesem aktuellen Film ist nicht nur, dass es sich um den 60. Kinofilm des Studios handelt, die Hauptfiguren stammen allesamt aus Lateinamerika – eine Premiere bei den Disney-Animationsfilmen, auch wenn es das Pixar-Studio, das rein technisch zu Disney gehört, mit „Coco“ bereits vorgemacht hat. Wir haben die wichtigsten Informationen zum Film Encanto bei Disney+.

Encanto Disney+

Die wichtigsten Infos zum Film kurz vorab

  • Titel: Encanto
  • Regisseur und Drehbuchautor: Jared Bush
  • Startdatum Kino: 24.11.2021
  • Startdatum Disney+: noch nicht bekannt

Der von dem dreiköpfigen Regieteam Byron Howard, Jared Bush und Charise Castro Smith („Rapunzel – Neu verföhnt“, „Zoomania“) inszenierte Film startet am 24. November in den Kinos. Wann Encanto bei Disney+ startet, ist hingegen noch nicht bekannt.

Möchtest du deiner Familie mit „Encanto“ ein besonderes Geschenk zu Weihnachten machen, dann musst du lediglich eines der beiden Abonnements abschließen. Die Disney+ Kosten liegen bei 8,99€ für das Monatsabo oder 89,90€ für das Jahresabo.

Einen Disney+ Probemonat oder Probewoche wie zu Beginn des Streaming-Dienstes gibt es aktuell leider nicht mehr, aber ein Monats-Abo eignet sich bestens, um sich in Ruhe während der Feiertage umzusehen und auch die anderen Filme und Serien neben Encanto zu entdecken. Wenn du direkt mit einem Jahres-Abo einsteigst, bleibt dir selbstverständlich noch viel mehr Zeit dafür.

Offizieller Trailer zu Encanto

Encanto Handlung - darum geht's

„Encanto“ erzählt die Geschichte der Familie Madrigal, die über magische Kräfte verfügt und gemeinsam in einem magischen Haus in einem verzauberten Ort namens Encanto lebt. Die einzelnen Familienmitglieder können z. B. mit Tieren sprechen, sich in andere Menschen verwandeln, wundersame Heilkräfte anwenden etc. Ein Familienmitglied ist davon allerdings ausgenommen: Das Mädchen Mirabel kann keine entsprechenden Fähigkeiten vorweisen. Sie scheint aber gerade aus diesem Grund prädestiniert dafür zu sein, auszuhelfen, als die Magie, die Encanto umgibt, bedroht wird. Schließlich wird sie zur einzigen Hoffnung für ihre Familie.

Anstatt sich auf eine typische Heldinnenreise in die Welt hinauszubegeben, führt Mirabels Reise ins Innere. Sie erkundet die Geschichte ihrer Familie und stößt dabei auf bisher vergrabene Geheimnisse. Das stellt eine große Neuerung für Disney dar. Das gesamte Abenteuer spielt nur auf dem Familienanwesen. Das Haus hat aber seine eigene schrullige Persönlichkeit. Es kann riesige, magische neue Räume für Familienmitglieder herbeizaubern, die gerade volljährig geworden sind – Räume, die von innen größer sind, als sie von außen erscheinen. Und auch die im Film magischen Naturkräfte dieser Welt fügen sich auf sympathische Weise in die Handlung und in den Alltag der Familie ein: Die Bodendielen des Hauses wackeln beispielsweise, damit Mirabel einfacher in ihre Schuhe schlüpfen kann. Und überall, wo ihre ältere Schwester Isabela hingeht, lässt das Haus neue Blumen erblühen.

Fazit: Ein großes buntes Spektakel mit ergreifender Botschaft

Wie immer können die Disney-Künstler eine üppige magische Kulisse realisieren und das Publikum in eine bunte Welt entführen. Die Bilder sind sehr einfallsreich und verknüpfen erfolgreich die moderne Animationstechnik mit einer Prise vom klassischen Disney-Zeichentrickstil. Die Figuren sehen noch lebendiger, detailreicher, plastischer und in gewisser Hinsicht realistischer aus als die Protagonisten in allen anderen Disney-3D-Animationsfilmen zuvor – jedes Hautpigment und jede Haartextur scheint auf beeindruckende Weise mit viele Liebe und Mühe gestaltet worden zu sein.

Die multiplen Generationen der Familie Madrigale bieten einen vielseitigen und abwechslungsreichen Einblick in das kolumbianische Leben im Kontext eines Disney-Fantasy-Films. Der Fokus des Films auf ein recht simples, aber mitreißendes Familienthema stellt ebenfalls eine nette Abwechslung dar. Trotz der augenscheinlichen Harmonie, scheint nämlich nicht alles perfekt zu sein. Es erscheinen erste Risse in der perfekten Fassade der Glückseligkeit der Familie und ihres Hauses, im übertragenen und im buchstäblichen Sinne, die ausgerechnet von der Magie-losen Mirabel entdeckt werden. Sie muss aber auch erfahren, dass die ihre magischen Verwandten es nicht allzu leicht und im Alltag schwer zu kämpfen haben.

„Encanto“ jongliert erfolgreich seine große Besetzung und bietet sowohl der Hauptprotagonistin Mirabel als auch den anderen 11 Haupt- und Nebenfiguren genügend Platz zur Entfaltung. Die Gesangsnummern-Nummern machen ebenfalls Spaß, sind lustig, eingängig und große Popmusik-Spektakel, die Musical-Spezialist Lin-Manuel Miranda, der schon das Hit-Musical „Hamilton“ und die Lieder zu dem Disney-Film „Vaiana – Das Paradies hat einen Haken“ schrieb.

Nebenbei regt „Encanto“ zur gegenseitigen Unterstützung innerhalb einer Gemeinschaft und enthält eine nette inspirierende Botschaft darüber, dass wir das Leben um uns herum verpassen, wenn wir uns nur auf unsere eigenen persönlichen Lasten, unsere vermeintlichen Fehler und Nachteile konzentrieren.

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