Iwájú: Alles über die neue Science-Fiction Animationsserie bei Disney+

Mit der einzigartigen Animationsserie „Iwájú“ führt Disney+ seine Zuschauer in ein futuristisches Afrika. Dank einer transatlantischen Kollaboration mit einem aufstrebenden Unterhaltungsunternehmen kann das Publikum sich auf eine spannende Science-Fiction-Abenteuerreise gefasst machen. Alle wichtigen Informationen zur Serie erfährst du hier. 

Iwájú Serie 2024

Starttermin bei Disney+

Der Disney-Konzern streckt seine Fühler auch in andere Kontinente aus, um die Zuschauer mit neuen und vielfältigen Inhalten und Figuren zu begeistern. Mit der neuen sechsteiligen Animationsserie „Iwájú“ tun sich die Walt Disney Animation Studios mit dem panafrikanischen Unterhaltungsunternehmen Kugali zusammen und erzählen eine einmalige Geschichte. Das Ergebnis bzw. alle Episoden kannst du hier in Deutschland ab dem 3. April 2024 bei Disney+ sehen. Der Streamingservice veröffentlicht alle sechs Episoden am selben Tag.

Kampf um eine bessere Zukunft – darum geht es in „Iwájú“

Bei der Science-Fiction-Animationsserie handelt es sich nicht nur um eine US-afrikanische Zusammenarbeit, die sechsteilige Serie spielt auch auf dem afrikanischen Kontinent, und zwar in einer futuristischen Version der Stadt Lagos, die in Nigeria liegt. Viele Details zur Handlung sind noch nicht bekannt, aber erzählt wird die Geschichte des jungen Mädchens Tola, die auf einer wohlhabenden Insel aufwächst. Daneben spielt auch ihr bester Freund Kole eine bedeutende Rolle in der Handlung. Er ist ein autodidaktischer Technikexperte, der sich sein Wissen also weitestgehend selbst beigebracht hat. Zusammen entdecken sie die verborgenen Geheimnisse, Gefahren und unterschiedliche Welten.

Darüber hinaus wurde bereits verraten, dass sich die Handlung auf die gesellschaftliche Ungleichheit konzentrieren wird, die ein prägendes Merkmal des täglichen Lebens in Lagos und Nigeria darstellt.  Allerdings geht es auch um die Hinterfragung dieses Status Quos und um die Inspiration bzw. das Bestreben und den Wunsch, die Gesellschaft auf eine positive Weise zu verändern und zu gestalten.

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Zusammenarbeit für ein einzigartiges Animationsprojekt

Eine enge transatlantische Kollaboration zeigt sich auch hinter den digitalen Animatons-Kulissen. Regisseur Olufikaya Ziki Adeola, Produktionsdesigner Hamid Ibrahim und Kulturberater Tolu Olowofoyeku entwickelten eine bunt-kreative Reise in eine Welt, die nur so von einzigartigen visuellen Elementen und Ideen zu technologischen Fortschritten strotzt. Produziert wird die Serie von Christina Chen von Disney Animation. Das Drehbuch stammt von Olufikaya Adeola und Halima Hudson. Hudson weist schon einige Erfahrungen bei Disney-Animationsprojekten auf und arbeitete unter anderem an „Die Eiskönigin 2“ und „Baymax – Riesiges Robowabohu“ mit.

Regisseur Olufikayo Ziki Adeola erklärte bereits, dass es sich bei der Serie um eine reichhaltige kreative Mischung handelt, bei der die kulturelle Vielfalt der Stadt Lagos mit einem fantasievollen Zeitsprung in die Zukunft verbunden wird. Die Kooperation mit den anderen beiden Kugali-Mitbegründern und den visionären Künstlern der Walt Disney Animation Studios sei schlichtweg magisch gewesen. Begeistert berichtet er, dass der Herzschlag seiner Heimatstadt in jeder Szene spürbar ist und dass das Publikum eine ganz besondere Verschmelzung von Tradition und Futurismus erleben wird.

Iwájú erscheint bei Disney Plus
die neue Serie erscheint Anfang April bei Disney+ (© Disney)

Aus der Serie sollte ursprünglich ein panafrikanisches Comicbuch werden. Kugali konnte dank eines BBC-Berichts hierüber schließlich die Aufmerksamkeit von Disneys Chief Creative Officers Jennifer Lee auf sich ziehen. Sie war sogleich von dem Talent und dem Selbstvertrauen der drei Firmengründer und Comicbuchzeichner fasziniert, die nicht hinterm Berg hielten, dass sie mit ihrer Arbeit irgendwann Disney Konkurrenz machen wollten. Ihr Traum sei es aber gewesen, afrikanische Kulturen, Geschichten und Stimmen aus dem Kontinent hervorzuheben. Inspiriert von der vielfältigen Historie und Kultur Afrikas, sollte eine 10-teilige Anthologie und eine actionreiche Sammlung aus Science-Fiction- und Fantasy-Geschichten entstehen, die kühne Visionen von fortschrittlicher Technologie, Außerirdischen, Geistern und Monstern aus einer unverwechselbaren Perspektive präsentieren. Diese spannende Mischung können sie dank der Unterstützung von Disney nun weltweit einem viel größeren Publikum zeigen.

Aus einem Comic wird eine Disney+ Serie

Die Ästhetik und der Stil des Comics sollen auch in der Serie beibehalten bleiben und gleichzeitig ein visuelles Erlebnis erschaffen, das man sonst nirgendwo findet. Das bedeutet, die Produktion lehnt sich nicht nur an östliche und westliche Animationskünste an, sondern bezieht darüber hinaus traditionelle afrikanische Kunststile mit ein. Auch Disney-Managerin Lee erklärte, dass sie darin Geschichten und Themen entdeckte, die sie bisher noch nie gesehen habe. Weiterhin bewunderte sie die in der Story verarbeitete Folklore, zu der sie noch nie zuvor Zugang hatte. Trotzdem gab sie zu verstehen, dass sich die Vision des panafrikanischen Unternehmens mit ihrer eigenen deckte.

Lagos ist in dieser Vision um eine expansive Megastadt, die sich über eine Lagune erstreckt und in ein dicht besiedeltes Festland sowie eine Insel unterteilt ist. Regisseur Adeola erklärte, das Kreativteam habe eine futuristische Welt entwickelt, die in einer zeitgenössischen Umgebung verwurzelt sei. Diese Metropole ist von glitzernden Türmen und einer überfüllten Stadtlandschaft geprägt, die von schnittigen fliegenden Autos und Menschen mit Augmented-Reality-Brillen bevölkert ist. Technologien, die in der Serie zum Leben in Lagos einfach dazugehören.

Vom Traum zur Wirklichkeit – die panafrikanische Firma hinter „Iwájú“

Kugali wurde von Fikay Adeola, Hamid Ibrahim und Tolu Olowofoyeku ins Leben gerufen. Es handelt sich um ein Storytelling-Kollektiv, das sich in afrikanischem Besitz befindet und die Kultur des Kontinents in der modernen Medienlandschaft vorantreiben soll. Die beiden Firmengründer und Jugendfreunde Ziki Nelson und Tolu Olowofoyeku begannen ihre Zusammenarbeit mit einem Podcast, der sich auf Comics, Videospiele und Animationen aus dem gesamten afrikanischen Kontinent konzentrierte, bevor sie einen anderen Weg einschlugen. Die Motivation dahinter war, dass sie erkannten, dass die afrikanische Community nicht nur Personen benötigte, die öffentlich über diese Produktionen redete, sondern tatsächlich selbst neue Originalprojekte entwickelt und produziert.

Wer sich für das panafrikanische Unterhaltungsunternehmen Kugali und die Arbeit an der Produktion interessiert, kann sich den Dokumentarfilm „Iwájú: A Day Ahead“ noch tiefergehend informieren, der zusammen mit der Animationsserie bei Disney+ veröffentlicht wird.  Dieser wurde auf drei Kontinenten gedreht und erzählt die inspirierende Story der Firmengründer, die ihren Traum von einer Animationsserie in Zusammenarbeit mit Walt Disney Animation verwirklichen konnten. Der Film wurde von einem Team von ABC News und Walt Disney Animation Studios produziert, das schon hinter dem Making of von „Frozen 2“ mit dem Titel „Into the Unknown“ stand.

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