Hawkeye bei Disney+: Alle Infos zur neuen Marvel-Serie

Der beste Bogenschütze des Marvel-Universums erhält seine eigene Serie bei Disney+. Hier bekommst du alle wichtigen Fakten zur Serie Hawkeye auf Disney+.

Hawkeye Disney Plus

Am 24. November startet die lang erwartete Marvel-Serie „Hawkeye“ mit dem Avengers-Star Jeremy Renner bei Disney+. Hierin darf der Actionheld und präzise Bogenschütze, der in den meisten anderen Marvel-Abenteuern eher eine Nebenrolle spielte, endlich sein eigenes Abenteuer bestreiten. Neben Renner tritt auch die junge Nachwuchsdarstellerin Haley Steinfeld in einer wichtigen Hauptrolle in der Serie auf.

Hawkeye auf Disney+ -das Wichtigste kurz vorab

  • Startdatum: 24.11.2021 auf Disney+
  • 1. Staffel: 8 Folgen laut ImbD (weitere Infos noch unbekannt)
  • Für alle Abonnenten kostenlos
  • Disney+ Kosten: 8,99€ im Monatsabo, 89,90€ im Jahresabo (7,49€ mtl.)

Hawkeyes Werdegang im MCU

Hawkeye Marvel Serie bei Disney Plus

Jeremy Renner alias Clint Barton alias Hawkeye ist schon seit einer ganzen Weile Mitglied des Marvel-Teams. Das Marvel-Studio schloss schon im Vorfeld des ersten Avengers-Film, der im Jahr 2012 in die Kinos kam, einen Vertrag über mehrere Jahre ab. Renner konnte bis dato schon zwei Oscar-Nominierungen für seine Rollen in dem Kriegsdrama „The Hurt Locker“ und in dem Kriminaldrama „The Town“ vorweisen.

Im MCU hatte er 2011 zunächst einen kurzen Auftritt im Film „Thor“, der zur ersten Phase der großen Marvel-Erzählung gehörte. Er spielt einen S.H.I.E.L.D.-Agenten, der zwar keine Superkraft im eigentlichen Sinne besitzt, aber mit Pfeil und Bogen niemals danebenschießt.

Wirklich mehr erfahren die Zuschauer allerdings erst in den Filmen „Avengers“ und „Avengers: Age of Ultron“. Im letzteren Film aus dem Jahr 2015 lernten überraschte Fans sogar seine Familie kennen. Trotzdem sollte es noch sechs weitere Jahre, vier weitere Gastspiele im Marvel-Universum („The First Avenger: Civil War“, „Avengers: Endgame“ und zwei „What if …“-Episoden) und die Gründung des Streaming-Portals Disney+ dauern, bis er sein eigenes Abenteuer erleben durfte.

Handlung: Worum geht es in „Hawkeye“?

Wie bei Marvel üblich hält das Studio Details über den Plot zur Serie natürlich streng geheim. Während Hawkeye in der Filmwelt größtenteils eher auf der Ersatzbank saß, hatte er in der Comicwelt zumindest einiges zu tun. Hier gab es nämlich eine ganze Reihe von unterhaltsamen und spannenden Hawkeye-Heften, die von Autor Matt Fraction geschrieben und dem Künstler David Aja gezeichnet wurde. Diese erzählen, was Clint so treibt, wenn er nicht gerade mit den Avengers unterwegs ist: Er erbt sein eigenes Gebäude, muss es vor einer kriminellen Familie beschützen, er adoptiert einen Hund und arbeitet mit der Nachwuchs-Bogenschützin Kate Bishop zusammen, die zu den sogenannten Young Avengers gehört.

Wie der mittlerweile schon veröffentlichte Trailer zeigt, weist die kommende Hawkeye-Serie einige Parallelen zu dieser speziellen Comic-Storyline auf. Hawkeye wird also auf neue Feinde und Verbündete treffen. Die Serie scheint dabei 80er- und 90er-Jahre-Actionstreifen wie „Stirb Langsam“ und „Lethal Weapon“ Tribut zu zollen. Das Geschehen findet offensichtlich wie seine ikonischen Actionvorbilder sogar zu Weihnachtzeit statt, allerdings im Jahr 2023. „Hawkeye“ spielt entsprechend ein paar Monate nach den Ereignissen von „Avengers: Endgame“. Clint Barton reist mit seinen Kindern nach New York, um die verlorene Zeit nachzuholen. Die Familie muss also noch die Ereignisse der letzte Avengers-Filme verarbeiten, in denen der außerirdische Schurke Thanos die Hälfte der Bevölkerung des Universums auslöschte und die Avengers alle wieder zurückholen mussten.

Hawkeyes Kinder und Ehefrau waren ebenfalls für fünf Jahre verschwunden. Während dieser Zeit entwickelte er sich zum Ronin, einen brutalen Racheengel, der die kriminelle Unterwelt in Angst und Schrecken versetzte. Mittlerweile ist er allerdings wieder etwas zahmer unterwegs. Eine andere Person namens Kate Bishop hat sich jedoch mittlerweile das Ronin-Kostüm angezogen und bezeichnet sich selbst zudem noch als „weltbeste Bogenschützin“. Und wie es aussieht, steht ihr Clint als eine Art widerwilliger Mentor zur Seite.

Auf die Zuschauer kommen anscheinend jede Menge Action und Humor zu. Darüber hinaus können sie mit einigen netten Easter-Eggs rechnen. Zum Beispiel zeigte der Trailer schon ein paar Szenen aus einem Captain-America-Musicals namens „Rogers“, das in der berühmten New Yorker Theaterstraße Broadway aufgeführt wird.

Besetzung & Köpfe hinter der Serie

Neben dem Oscar-nominierten Darsteller Jeremy Renner erhält die Hawkeye-Serie mit Hailey Steinfeld eine weitere Oscar-nominierte Darstellerin, die für ihre erste Filmrolle in dem Western „True Grit“ eine Chance auf die begehrte Trophäe erhielt. Zurzeit ist sie ebenfalls in der Apple+ Serie „Dickinson“ zu sehen.

Die Schauspielerin Vera Farmiga spielt Kate Bishops und damit Hailey Steinfelds Mutter, die zumindest in der Comicvorlage eine wichtige Rolle hat. Farmiga war zuletzt in den erfolgreichen Conjuring-Horrorfilmen zu sehen. Sie erreichte aber zunächst durch ihre Arbeit in den Filmen „The Departed“, „Up in the Air“ und „Source Code“ Bekanntschaft.

Die Nachwuchsschauspielerin Alaqua Cox spielt Maya Lopez, eine taube Attentäterin, die auch als Echo geläufig ist. Der irische Darsteller Fra Fee spielt den Söldner Kazi und der aus der Serie „Better Call Saul“ bekannte Tony Dalton tritt als Jack Duquesne auf, ein Mann, der eine mysteriöse Verbindung zu Clints Vergangenheit hat. Daneben ist damit zu rechnen, dass Florence Pugh irgendwann als Jelena Belowa auftaucht, die schon im diesjährigen Marvel-Blockbuster „Black Widow“ die Show stahl.

Hauptautor der Serie ist Jonathan Igla, ein Veteran im TV-Geschäft, der mit den Dramen „Bridgerton“ und „Sorry for your loss“ große Erfolge feierte. Auf Regie-Seite sind die Namen Amber Finlayson und Katie Ellwood, die das Regie-Team mit dem Namen Bert & Bertie bilden, und Rhys Thomas zu finden. Letzterer war unter anderem bei den Comedy-Shows „Saturday Night Live“ und „Documentary Now!“ tätig. Es lässt sich also mit viel Humor rechnen, was der Vorlage gerecht werden würde.

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