Monster bei der Arbeit: Neue Serie auf Disney+

Mit der neuen Serie „Monster bei der Arbeit“ (Original: Monsters at Work) setzt Pixar seinen Hit die „Monster AG“ fort. Dabei behilflich ist die Streaming-Plattform Disney+, wo Abonnenten das schräge Spektakel ab dem 7. Juli 2021 sehen können. Wie bei anderen Disney+ Serien zeigt das Streaming-Portal jede Woche eine neue Episode. Die Staffel besteht insgesamt aus 10 Folgen. Alle weiteren wichtigen Infos haben wir für dich im folgenden Artikel gesammelt.

Monster bei der Arbeit - Disney Plus

Serien-Premiere: Ab 07. Juli bei Disney+

  • 07.07.2021: Welcome to Monsters, Incorporated
  • 14.07.2021: Meet Mift
  • 21.07.2021: The Damaged Room
  • 28.07.2021: The Big Wazowskis
  • 04.08.2021: Titel noch nicht bekannt
  • 11.08.2021: Titel noch nicht bekannt
  • 18.08.2021: Titel noch nicht bekannt
  • 25.08.2021: Titel noch nicht bekannt
  • 01.09.2021: Titel noch nicht bekannt
  • 08.09.2021: Titel noch nicht bekannt
 

Um die Serien zu sehen, benötigst du ein aktives Abo. Die Disney+ Kosten liegen aktuell bei 8,99 Euro im Monatsabo bzw. 89,90 Euro pro Jahr (umgerechnet 7,49€ monatlich). Mit dem Abo hast Zugriff auf das komplette Disney+ Programm mit über 1.000 verschiedenen Inhalten.

Monster bei der Arbeit - Trailer (deutsch)

Kinder erschrecken für einen guten Zweck – Wie alles begann

Monster AG“ zeigte den Zuschauern eine Welt, in der die Monster, vor denen wir als Kinder schon Angst hatten, wirklich existieren. Nicht nur das, sie lauerten unter den Betten und versteckten sich in Kleiderschränken, um Kinder zum richtigen Zeitpunkt einen gehörigen Schreck einzujagen. Das taten sie aber nicht, weil sie Spaß daran hatten, sondern weil sie mithilfe der freigesetzten Energie aus dem Kindergeschrei ihre eigene Stadt namens Monstropolis betreiben konnten.

Die beiden Hauptfiguren des Films Mike und Sulley verfolgten ihre Arbeit bei der titelgebenden Monster AG mit großer Leidenschaft. Der Witz bei der Sache: Sie hatten in Wirklichkeit mehr Angst vor den Kindern, die sie erschreckten, als umgekehrt. Trotzdem gehörten die beiden zu den erfolgreichsten Kinder-Schrecks des gesamten Unternehmens – zumindest, bis sich alles ändern sollte.

Dank des kleinen Mädchens Boo, das sich eines Tages in die Monsterwelt verirrte, fanden die beiden nämlich heraus, dass Kinder für Monster gar nicht gefährlich sind. Noch viel wichtiger: Mit dem Lachen von Kindern können sie das 10fache an Energie erzeugen. Eine Entdeckung, welche die gesamte Firma und die Monsterwelt auf den Kopf stellte.

Ihre gehobene Position in der Monster AG haben Sully und Mike selbstverständlich nicht einfach aus dem Nichts erhalten. Dafür ist eine solide Ausbildung notwendig. Diese erhielten sie in der Vorgeschichte „Die Monster Uni“. Hierin ging es darum, wie sich die beiden zukünftigen besten Freunde zwischen Monster-Seminaren und den Dummheiten ihrer Studentenverbindung kennenlernten.  

Handlung: Darum geht’s in „Monster bei der Arbeit“

Die neue Originalproduktion von Disney+ mit dem Titel „Monster bei der Arbeit“ spielt sechs Monate nach den Ereignissen von „Die Monster AG“. Nachdem die Monster-Welt entdeckt hat, welch enormes Energie-Potenzial in Kindergelächter steckt und der ehemalige Chef des Elektrizitätswerks Mr. Waternoose verhaftet wurde, übernehmen Sully und Mike die Leitung des Unternehmens. Allerdings spielen sie in der Serie nur eine Nebenrolle.

Die Hauptfigur der neuen Produktion heißt Tylor Tuskmon. Tylor kommt frisch von der Uni und ist mit einem entsprechenden Enthusiasmus ausgestattet. Nun hofft er, eine erfolgreiche Karriere als Kinderschreck bei der Monster AG zu starten. Enttäuscht muss er jedoch feststellen, dass sein Traum-Arbeitsplatz nicht mehr nach möglichst grausigen Angestellten sucht.

Hinzu kommt, dass er sich wegen seines Aussehens nicht unbedingt dafür eignet, Kinder zum Lachen zu bringen. Deswegen wird er in eine spezielle Abteilung versetzt, die hauptsächlich aus Außenseitern besteht. Trotz alledem träumt der junge, eifrige und talentierte Angestellte davon, sich bis zur obersten Etage hochzuarbeiten, um an der Seite seiner großen Idole Mike und Sulley für viel Gelächter zu sorgen. 

Monster bei der Arbeit Serie

Das Pixar und Disney-Kreativteam hinter den Monstern

Als „Die Monster AG“ im Jahr 2001 herauskam, erfuhr der Animationsfilm nicht nur wegen seines Witzes, Charmes und seiner cleveren Story, sondern auch wegen seiner revolutionären Effekte viel Beachtung – insbesondere die realistische Darstellung von Sulleys Fell stellte einen großen Schritt nach vorn in der Animationswelt dar.

Das Drehbuch und die Regie übernahmen Kreativköpfe, die später ebenfalls wunderbare Animationsfilme für Pixar produzieren sollten: Autor Andrew Stanton inszenierte beispielsweise Filme wie „Findet Nemo“, „Findet Dorie“ und „Wall-E: Der Letzte räumt die Erde auf“. Sein mittlerweile leider verstorbene Co-Autor Daniel Gerson schrieb die Drehbücher zum Monster-AG-Prequel „Die Monster Uni“ und zum Disney-Hit „Baymax – Riesiges Robowabohu“. Pete Docter, der Regisseur von „Monster AG“, inszenierte die sehr erfolgreichen Pixar-Filme „Oben“ und „Alles steht Kopf“.

Die neue Serie „Monster bei der Arbeit“ stammt aber von Bob Gannaway, der bereits für zahlreiche andere Disney-Spin-Off-Serien verantwortlich zeichnete. Hierzu gehörten Adaptionen der Filme „101 Dalmatiner“ und „Lilo & Stitch“. Für die neue Pixar-Serie holte er sich jedoch Verstärkung mit reichlich Erfahrung an Bord: Produzent Sean Lurie arbeitete an Filmen wie „Zoomania“, „Ralph reichts 2: Chaos im Netz“ und „Die Eiskönigin 2“ mit. Ferrell Barron produzierte z. B. die Animationsabenteuer „Cap und Capper 2“ sowie „Planes 2 – Immer im Einsatz“.

Als Regisseure fungieren unter anderem Stephen J. Anderson, der Filme wie „Triff die Robinsons“ und „Winnie Puuh“ inszenierte und in der Animationsabteilung von „Die Eiskönigin: Völlig unverfroren“ sowie „Die Eiskönigin 2“ mitarbeitete. Tragisch ist leider, dass es sich bei „Monster bei der Arbeit“ um eine der letzten Arbeiten von Animationsmeister Rob Gibbs handelt, der im April 2020 verstarb und dessen Tochter Mary dem kleinen Mädchen Boo im Originalfilm die Stimme lieh.

Die Zuschauer können sich aber sicher sein, dass die gesamte Animations-Power der beiden Studios Disney und Pixar aufeinandertrifft, um für viel Unterhaltung beim Publikum zu sorgen.

Monsters at Work

Besetzung: Das sind die Monsterstimmen

Die Pixar-Filme und -Serien wären nur halb so erfolgreich ohne die großartigen Stimmen von Schauspielern und Synchronsprechern, welche die fantasievollen Protagonisten mit sehr viel Humor und Herz zum Leben erwecken.

In „Die Monster AG“ und „Die Monster Uni“ sprach der beliebten Komiker und Schauspieler Billy Crystal das glupschäugige Monster Mike. Der ebenso berühmte und populäre Darsteller John Goodman lieh dem großen, gutmütigen und kuscheligen Sulley seine Stimme. In der deutschen Fassung überzeugten Reinhard Brock als Sulley und Ilja Richter als Mike. Während Crystal und Goodman für die Originalversion von „Monster bei der Arbeit“ wieder für kleinere Sprechrollen zurückkehren, sieht es bei den deutschen Synchronsprechern etwas anders aus: Schauspieler und Synchronsprecher Reinhard Brock ist leider 2013 verstorben. Ilja Richter darf aber wieder die Rolle als Michael „Mike“ Glotzkowski übernehmen.

Die Stimme der neuen Hauptfigur Tylor Tuskmon übernimmt in der englischen Fassung Schauspieler Ben Feldman, der in zahlreichen Serien wie „Mad Men“, „Silicon Valley“ und zuletzt in „Superstore“ zu sehen war. Sogar für Disney stand er bereits vor dem Mikro: Er sprach nämlich mehrere Figuren in dem Serienableger zu „Baymax – Riesiges Robowabohu“. In der deutschen Version spricht der Synchronsprecher Ricardo Richter die Hauptrolle, der zuletzt in Blockbustern wie „Tenet“ oder „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ in prominenten Sprechrollen zu hören war.

Fans von Originalfassungen dürfen sich zudem auf weitere berühmte vokale Auftritte freuen: von Mindy Kaling („Das Büro“, „Alles steht Kopf“), Bonnie Hunt („Cars“, „Toy Story 3“), Aisha Tyler („Archer“, „Friends“), Henry Winkler („Barry“, „Arrested Development“) und Kelly Marie Tran („Star Wars VIII: Die letzten Jedi“, „Raya und der letzte Drache“) sind mit von der Partie.  

Unsere Kritik zu Monster bei der Arbeit

Disney+ Abonnenten und vor allem Fans der „Monster AG“ und der „Monster Uni“ dürfen sich auf einen großen Serienspaß freuen. Die Besetzung vor dem Mikro und die Kreativkräfte hinter der Produktion deuten jedenfalls darauf hin, dass die unterhaltsame Monster-Saga auf kluge, innovative und humorvolle Weise fortgesetzt wird.

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