Disney+ Basic Abo mit Werbung: Alle Infos zum werbefinanzierten Abo

Disney+ wird schon bald ein werbefinanziertes Abonnement bekommen. Das Unternehmen hat das neue Abo bereits für die USA angekündigt und auch hierzulande dürfte es über kurz oder lang ebenfalls angeboten werden. Wir haben alle Informationen rund um das neue Disney+ Basic Abo zusammengetragen.

Disney+ Abo Werbung

Wann kommt das Disney+ Abo mit Werbung?

Die Konkurrenz auf dem Streaming-Markt hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Gleichzeitig steigen bei vielen Streamern auch die Preise, was zu stagnierenden Abonnentenzahlen führt. Um neue Nutzer anlocken, setzen immer mehr Anbieter auf werbefinanzierte Abonnements. Auch Disney+ hat ein solches angekündigt. Nachdem der Disney-Konzern bereits beim Streaming-Dienst Hulu mit Werbung gute Erfahrung gemacht hat, sollen nun auch die Nutzer von Disney+ wahlweise Werbung sehen.

Das Abo wird zunächst einmal in den USA eingeführt. Hier soll die neue Abostufe Disney+ Basic ab dem 8. Dezember zur Auswahl stehen. Fortan können sich Abonnenten entscheiden, ob sie Disney+ wie bisher ohne Werbung oder zu einem günstigeren Preis mit Werbung nutzen möchten. Wann das werbefinanzierte Abonnement nach Deutschland kommt, hat Disney+ bisher noch nicht enthüllt. Bisher wurde Disney+ Basic nur für den US-Markt angekündigt. Lange dürfte eine Einführung in Europa aber sicherlich nicht auf sich warten lassen. Sehr wahrscheinlich wird das werbefinanzierte Abo im Lauf des nächsten Jahres in Deutschland eingeführt. Sobald es konkrete Informationen zum Starttermin gibt, erfährst du es bei uns natürlich sofort.

Die Kosten für Disney+ mit Werbung

Die Tatsache, dass Disney+ mit dem werbefinanzierten Abo Abonnenten gewinnen beziehungsweise davon abhalten möchte, zu kündigen, bedeutet nicht, dass das Abo komplett kostenfrei ist. Tatsächlich kostet Disney+ Basic zum Start in den USA so viel wie das aktuelle normale Monatsabo. Der Preis für das Abonnement mit Werbung beträgt damit monatlich 7,99 Dollar. Im Gegenzug wird der Preis für das normale werbefreie Abo ab dem 8. Dezember auf 10,99 Dollar im Monat angehoben. Die Kosten für das Jahresabo steigen ebenfalls von 79,99 Dollar auf 109,99 Dollar. Das Jahresabo scheint es dabei aktuell, nur für die Disney+ Version ohne Werbung zu geben. Ob der Streaming-Dienst auch ein werbefinanziertes Jahresabo anbieten wird, ist bisher nicht bekannt.

Rein inhaltlich werden sich beide Disney+ Angebote nicht voneinander unterscheiden. Sowohl mit dem werbefinanzierten als auch mit dem werbefreien Abo haben Nutzer Zugriff auf alle Inhalte von Disney+. Auch wird bei Disney+ Basic nicht bei allen Titel Werbung eingespielt. Welche konkret ausgenommen sind, wird sich aber noch zeigen. Die Werbedauer selbst soll maximal vier Minuten pro Stunde betragen, was deutlich weniger ist als im klassischen Fernsehen. Zunächst sind dabei vergleichsweise kurze Werbeclips mit einer Länge von 15 bis 30 Sekunden geplant. Langfristig sollen dann auch längere Werbungen laufen. Ein Überspringen, wie beispielsweise bei YouTube soll dabei nicht möglich sein. Wer sich für das werbefinanzierte Abo entscheidet, muss auch immer die komplette Werbung schauen.

Was wird Disney+ mit Werbung in Deutschland kosten?

Die Tatsache, dass das Disney+ Abo mit Werbung auch nach Deutschland kommen wird, ist bereits sicher. Abzuwarten ist noch, wie hoch die Disney+ Kosten für das neue Abonnement ausfallen. Aktuell zahlen Kunden bei dem Streaming-Dienst 8,99 Euro im Monat für das Monatsabo. Damit sind die Kosten hierzulande höher als in den USA, wo das gleiche Abo 7,99 Dollar kostet, allerdings auch weniger Inhalte bietet, da in Deutschland auch Formate von Hulu bei Disney+ erscheinen.

Geht man davon aus, dass der Streaming-Dienst im Zuge der Einführung des werbefinanzierten Abos eine ähnliche Preiserhöhung wie in den Vereinigten Staaten vornimmt, dann dürfte Disney+ Basic hierzulande 8,99 Euro im Monat kosten. Das bisherige werbefreie Abo, das fortan den Namen Disney+ Premium tragen soll, wird vermutlich um mindestens drei Euro teurer, sodass Abonnenten mit einem Preis 12,99 Euro rechnen können. Im gleichen Zuge werden auch die Kosten für das Jahresabo steigen. Aktuell betragen diese 89,99 Euro für ein komplettes Jahr. Die Preiserhöhung dürfte vermutlich wieder eine Zehnersteller mehr zum Preis des Monatsabos umfassen, sodass das Jahresabo um die 129,99 Euro kosten sollte. Konkrete Informationen zu den Preisen gibt es aktuell jedoch noch nicht, sie dürften aber nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Disney Plus Basic Abo mit Werbung
Aktuellen Disney+ Kosten ohne Werbung

So kannst du bei Disney+ weiterhin Kosten sparen

Auch wenn das Werbeabo von Disney+ attraktiv für Abonnenten sein soll, die bei ihrer Mitgliedschaft Geld sparen möchten, sieht es doch sehr danach aus, als würde es primär dabei helfen, das aktuelle Preisniveau zu halten. Gerade mit der anstehenden Preiserhöhung für das werbefreie Abo dürften sich aber viele Nutzer nach Möglichkeiten umschauen, um auf anderen Wegen Abogebühren zu sparen. Nur selten bietet der Streaming-Dienst selber Sonderangebot wie den Disney+ Probemonat an. Eine Variante sind jedoch Kombiabos.

Unternehmen wie Sky oder die Telekom bieten über ihre Plattform Kombiangebote an, in denen auch auf Wunsch Disney+ enthalten ist. Dadurch lassen sich die monatlichen Abokosten reduzieren. Die Sache lohnt sich vor allem für Nutzer, die ohnehin bei Sky oder der Telekom einen Vertrag abschließen möchten oder bereits Kunde sind.

Eine weitere Möglichkeit ist das Teilen eines Accounts. Abonnenten auf bis zu vier Geräten gleichzeitig Disney+ schauen. Dadurch ist es möglich, einen Account auch mit insgesamt vier Personen zu nutzen. Die Kosten für ein Abo können so geviertelt werden, was den Streaming-Dienst deutlich günstiger macht. Da sogar bis zu sieben Profile erstellt werden können, lassen sich sogar noch mehr Personen ins Boot holen. Voraussetzung ist hier allerdings, dass man sicherstellt, dass nie mehr als vier Nutzer des Accounts gleichzeitig schauen. Auch sollte erwähnt werden, dass Streaming-Dienste wie Disney+ das Teilen von Accounts nicht gern sehen. Bisher handelt es sich aber noch um eine rechtliche Grauzone, da die Unternehmen nicht aktiv dagegen vorgehen.

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